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Berichte

Immer wieder Korsika

Donnerstag, 23 Mai 2024. | Berichte

Immer wieder Korsika

Zum 24. Mal wurde im Jahresprogramm der DAV-Sektion Pfullendorf zu einer einwöchigen Gruppenreise für Mitglieder und Gäste auf die Insel Korsika eingeladen. 38 Personen genossen in der 2. Maiwoche die von Charlotte Zoller organisierte und begleitete Reise bei herrlichem Wetter und einer üppig blühenden Mittelmeerflora. Mit einem Reisebus ging es in aller Frühe zum Bodensee-Airport Friedrichshafen, von dort mit einer Propellermaschine von Avanti-Air in einer guten Stunde Flug nach Calvi an der Nordwestküste. Im „Feriendorf zum Störrischen Esel“ bezog man die naturnahen Bungalows und genoss das von einem Spitzenkoch und seinem Team bekanntermaßen gute und vielseitige Buffetangebot bei inkludierter Dreiviertelpension. Geschätzt wird von allen Teilnehmern, dass der ganze Aufenthalt individuell gestaltet werden kann und trotzdem die Gemeinsamkeit und die Geselligkeit in der Gruppe nicht zu kurz kommen, besonders wenn beim abendlichen Hock die „Rumba-Inge“ alte Hits aus ihrem Repertoire zum Besten gibt. Ein freundliches Team von Guides stellt die Aktivitäten aus dem Wochenprogramm vor, das täglich geführte Wanderungen, Bergtouren, Biketouren und Busausflüge zu den schönsten und interessantesten Punkten in der Region Balagne im Nordwesten der Insel enthält. Der Inselzug, einst als „Feuriger Elias“ bezeichnet, verkehrt zweistündlich mit Hin- und Rückfahrten zwischen Calvi und dem Hafenstädtchen Ille Rousse, wobei man an vielen Ortschafts- oder Bedarfshaltestellen mit besonders schönen Badestränden aussteigen kann. Die Strände bestehen meist aus goldgelbem Sand und dunkel- bis türkisblauem Wasser, umgeben von einem grünen Teppich mit rosa und weiß blühenden Zistrosen, von duftenden Kräutern wie Myrthe, Rosmarin, Wacholder oder Ginster. Mit dem Fahrrad oder mit modernen E-Bikes machten sich die Sportlichen schon früh bergauf in die malerischen Dörfer, umgeben von Oliven- und Zitrusbäumen, und ab und zu gebremst von neugierigen Kühen oder freilaufenden Hausschweinen. Die Besteigung des Capu Rossu ohne Schatten, einem Aussichtsberg im Golf von Porto mit einem alten Genuesenturm stellte durch die schotterigen Pfade mit einigen kurzen Kletterstellen eine Herausforderung dar. Der ehemaligen Inselhauptstadt Corte wurde ein Besuch abgestattet, verbunden mit einer Zugfahrt zum höchstgelegenen Pass Vizzavona und einer Wanderung zu den sog. Englischen Wasserfällen. Abenteuerlich war eine Flusswanderung durch das Fangotal. Stellenweise führt der Weg über Felsen und durch Wasserlöcher, in den Gumpen könnte man baden, wegen der kühlen Temperaturen aber nicht einladend. Auch mit einem vorbestellten Mietauto haben ein paar der Teilnehmer ihr persönliches Korsika-Erlebnis gestaltet. Der Ferienpark mit seinen vielen idyllischen Winkeln, dem noch etwas kühlen Pool aber windgeschützten Liegeflächen bot Platz zum Relaxen außerhalb der Aktivitäten. Ob es im nächsten Jahr wieder eine Korsika-Ferienwoche gäbe, steht außer Frage: Es wird zum 25. Mal im Mai 2025 eine „Jubiläums-Gruppenreise“ geben. Das stellt Charlotte Zoller zumindest in Aussicht und bereits haben sich dafür Begeisterte vormerken lassen.

Schindertour der DAV-Sektion Pfullendorf am 28.04.2024 ab Meßkirch

Mittwoch, 08 Mai 2024. | Berichte

Schindertour der DAV-Sektion Pfullendorf am 28.04.2024 ab Meßkirch

Pünktlich um 7 Uhr trafen sich 14 ambitionierte Wanderer an der Stadthalle in Meßkirch, um gemeinsam die diesjährige Schindertour zu bewältigen. Das Wetter für die 40km Rundtour war optimal, und alle machten sich gut gelaunt auf den Weg. Bereits nach kurzer Zeit erreichte die Gruppe den ersten Höhepunkt, das Felsentäle. Von dort ging es weiter über den Menninger Höhenweg nach Ablach, wo eine Kaffeepause mit Gebäck die Wanderer überraschte. Entlang der Krauchenwieser Seenplatte und dem fürstlichen Park erwartete die Wanderer ein weiterer, abwechslungsreicher Abschnitt bis zur Mittagspause im Haus am See. Frisch gestärkt ging es die zweite Hälfte durch den Wildpark Josefslust über die Verena-Kapelle zurück nach Meßkirch.

DAV-Wanderung am 01. Mai vom Illmensee zum Höchsten

Mittwoch, 08 Mai 2024. | Berichte

DAV-Wanderung am 01. Mai vom Illmensee zum Höchsten

19 Wanderer nahmen an der schon traditionellen jährlichen Maiwanderung im Oberen Linzgau teil. Die Tour am 1. Mai führte vom Illmensee zum Höchsten. Am See entlang ging es zunächst zum Mariahof und dann weiter bergauf über Illwangen nach Glashütten. Auf der Aussichtsplattform auf dem Höchsten bot sich eine schöne Aussicht auf den Bodensee und die umliegenden Berge. Die Route führte anschließend zur Mittagsrast im Grünen und weiter über Lichtenegg am Trauf entlang Richtung Krumbach. Durch die Wälder ging es zurück zum Ausgangspunkt in Illmensee mit einem gemütlichen Abschluss bei der örtlichen Gastronomie.

Jahresabschlusswanderung der DAV-Sektion Pfullendorf am 29.10.2023

Mittwoch, 01 November 2023. | Berichte

Jahresabschlusswanderung der DAV-Sektion Pfullendorf am 29.10.2023

30 Wanderer nahmen bei schönem Herbstwetter am vergangenen Sonntag an der Jahresabschlusswanderung der DAV-Sektion Pfullendorf im Donautal teil. Vom Talhof aus führte Wanderleiter Karl Michelberger die Gruppe zunächst ins Finstertal und weiter zum Eichfelsen. Anschließend ging es am Irndorfer Felsengarten vorbei zum Aussichtspunkt am Rauhen Stein. Nach einer ausgiebigen Vesperpause führte der Weg weiter über den Spaltfelsen nach Beuron. Der Rückweg verlief nun mit Blick zur Donau über die Maurus Kapelle zum Ausgangspunkt zurück. Insgesamt wurden 14 km und 380 Hm bewältigt.

Panülerkopf–Mannheimer Hütte–Schesaplana am 12./13.08.2023

Sonntag, 20 August 2023. | Berichte

Panülerkopf–Mannheimer Hütte–Schesaplana am 12./13.08.2023

Tourenführer Heiko Rauser

Früh morgens starteten wir von Pfullendorf, voller Vorfreude auf ein sonniges Wochenende, ins Rätikon. Pünktlich zur Ausfahrt zeigte sich das Wetter von seiner schönen Seite. Wir hatten uns die Besteigung des Panülerkopf über den Straußensteig vorgenommen und waren schon sehr gespannt, was uns erwartete. Von Brand aus brachen wir zu acht auf und wanderten über den Glinga Weg vorerst gemütlich aufwärts zur Oberzalimhütte. Bevor es an den anspruchsvollen Aufstieg über den Leibersteig ging, gönnten wir uns noch eine kurze Vesperpause. Der mit Drahtseil gesicherte Steig machte uns sehr viel Spaß und nach 500 Höhenmetern ging es über den Straußsteig 400 hm weiter bis zur Abzweigung Panülerkopf. Froh nach der Anstrengung eine Pause einlegen zu können, setzten wir uns auf eine Felsplatte und genossen den Ausblick zur Mannheimer Hütte, wo wir abends übernachteten. Da die Wolken zunehmend zuzogen, beeilten wir uns, ohne Gepäck, die restlichen Meter bis zum Panülerkopf hoch zu steigen. Oben angekommen war der Ausblick…. vorerst wolkig! Doch die Wolken meinten es gut mit uns und verzogen sich bald. Wie schön, dass wir auf dem einsamen Gipfel einen wundervollen Ausblick genießen konnten und diesen auch noch für uns ganz alleine hatten! Jetzt merkten wir erst, wie angenehm die schattenspendenden Wolken waren, und bei voller Sonne wurde es nun wirklich schweißtreibend. Zum Glück war nun nur noch Abstieg angesagt. Bis jetzt war uns keine Menschenseele begegnet und umso mehr freute es uns, zurück bei unseren Rucksäcken, ausgerechnet drei Bad Saulgauer Alpenvereinler hier zu treffen. Diese wollten wie wir auf den Panülerkopf und übernachteten auch in der Mannheimer Hütte. Die Welt ist doch klein! Nach dem kurzen Abstieg zur Hütte schmeckte uns unser Radler und der Apfelstrudel natürlich besonders gut. Den hatten wir uns nach gut 1.800 Höhenmetern auch reichlich verdient! Nach einem geselligen Hüttenabend und dem legendären Unospiel, Heike an dieser Stelle vielen Dank fürs inzwischen schon zur Tradition gewordene „Hochschleppen“, legten wir uns in unserem Lager schlafen. Am kommenden Morgen hieß es nach dem Frühstück den Rucksack packen, Getränke auffüllen und auf zur Schesaplana. Bereits am Vortag hatten wir den schneefreien Gletscher von der Hütte aus begutachtet und freuten uns darauf, die Grödel und Steigeisen nicht umsonst mit hoch getragen zu haben. Für manche war es das erste Mal auf Steigeisen, doch alle hatten auf dem flachen, spaltenfreien Gletscher ihren Spaß. Heute mussten wir noch etwa 450 Höhenmeter zur Schesaplana überwinden, wo wir mit vielen anderen Bergsteigern eine Pause einlegten. Was für ein Gegensatz zum gestrigen Tage….Belohnt wurden wir aber mit einem herrlichen Ausblick und Kaiserwetter. Im Abstieg zur Totalphütte hatten wir stets einen wunderbaren Blick und entschlossen uns, diesen auf der Terrasse der Totalphütte bei Apfelstrudel und Getränk noch länger zu genießen. Hier gibt es übrigens den leckersten Apfelstrudel aller Zeiten! Im Abstieg über den smaragdgrünen Lünersee, wo Unerschrockene noch ein erfrischendes Bad nahmen, erreichten wir bald den Bösen Tritt und stiegen hinunter zur Bushaltestelle. Heute hatten wir fast 11 km und 1560 hm hinter uns gebracht und fuhren mit tollen Eindrücken und Erinnerungen zurück nach Pfullendorf.

Birgit Rauser

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