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Skilanglauf-Event des DAV im Bregenzerwald

Auch heuer ließ der langersehnte Schnee wieder auf sich warten. Doch pünktlich zum Beginn des Langlauf-Kurses stellte sich die „weiße Pracht“ dann im Überfluss ein.

Es war wieder eine „tolle“ Veranstaltung, die das Team „Nordic“ den Kursteilnehmern bot. Basislager war wieder das Vereinsheim „Haus Don Bosco“ in Au. Ein volles Haus mit motivierten Kursteilnehmern und bestens vorbereiteten Übungsleitern, machten diese Veranstaltung wieder zu einem Erfolg.

Die 38 Kursteilnehmer sowie die 10 Langlaufübungsleiter und das zweiköpfige Küchenteam füllten das „Haus Don Bosco“ bis auf den letzten Platz. Nach einem gemeinsamen Abendessen am Freitagabend, informierte Sandra Jacob die Kursteilnehmer über den Ablauf der nächsten 2 Kurstage. Sie stellte die Übungsleiter vor, die dann im Folgenden theoretischen Teil über Ausrüstung und Skipräparierung referierten und Fragen der Teilnehmer beantworteten.

Vor Kursbeginn wurden die Teilnehmer in die Gruppen Anfänger oder Fortgeschrittene der Klassischen- und Skating-Technik aufgeteilt. Dieser Kurstag war, unterbrochen durch eine Mittagspause, mit dem Erlernen bzw. Verbessern der diversen Langlauftechniken ausgefüllt. Vor dem gemeinsamen Abendessen wurden im geselligen Teil die tagsüber gemachten Videosequenzen der verschiedenen Kursgruppen den Teilnehmern präsentiert und analysiert.

Am Sonntagmorgen begaben sich die Gruppen dann auf eine mehrstündige Tour auf die weitläufigen Loipen in Au und Schoppernau, um die tags zuvor geübten Bewegungsabläufe unter realistischen Bedingungen umzusetzen. Müde kamen die Gruppen dann am frühen Nachmittag wieder auf dem Sektionsheim an, wo sie mit Kaffe und einem Kuchenbuffet empfangen wurden. Das Feedback der Kursteilnehmer bestätigte, dass an beiden Kurstagen vieles erlernt und die Erwartungen bestens erfüllt wurden. Sandra Jacob bedankte sich bei den Langlauf-Lehrern für ihren Einsatz und dem Küchen-Team für die sehr gute Verpflegung.

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Gruppenbild (DAV, Jacob) 

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Rückblick auf den Skibasar

Alljährlich anfangs November veranstaltet die DAV-Sektion Pfullendorf einen Skibasar für große und kleine Wintersportfreunde. Das reichhaltige und qualitativ hochwertige Angebot, sowie die fachkundige Beratung des Teams der Skischule machen diese Veranstaltung für den Verein, für Anbieter und Käufer erfolgreich. 18 fleißige Helfer der Skischule und des Langlaufteams bereiten den Basar akribisch vor, sortieren, begutachten und stehen für alle Fragen bereit. Unterstützende Sportgeschäfte tragen außerdem zur Vielfalt der Angebote bei. In der Hauptverkaufszeit am Samstag von 9 - 11 Uhr herrschte großer Andrang. Die Skischule und die Vorstandschaft der Sektion Pfullendorf bedanken sich bei der Realschule/Kasimir-Walchner-Schule für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und dem Hausmeistert Rolf Spieß für seine Mithilfe. Nun können die Wintersportler mit viel Vorfreude auf die kommende Saison schauen.

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Herrliche MTB Saisonabschlusstour durch den Linzgau

Zur letzten MTB-Tour versammelten wir uns am 16.10.16 am Stadtgarten.

Im Nebel ging es über den Truppenübungsplatz, Straßmühle nach Heiligenholz. Dort lichtete sich der Nebel und in Heiligenberg strahlet die Sonne. Über Betenbrunn ging es entlang des Ellenfurter Tobels in Deggenhauser Tal und von dort wieder hinauf den anspruchsvollen Weg zum Höchsten.

Im Bergstüble wurde eine Pause zur Stärkung eingelegt. Über den Nebelwolken vom Bodensee zeigte sich die Alpenkette in voller Pracht.

Vorbei an Höhreute, Pfrungen und dem Riedhof fuhren wir durch das Naturschutzgebiet der „Großen Trauben“ nach Waldbeuren, über den Freudenberg, Mettenbuch zurück nach Pfullendorf.

Wohlbehalten und unfallfrei erreichten wir unser Ziel nach 58 km und einer Anstiegshöhe von knapp 1000 Metern (930 Hm).

Herbert Kratzert

 

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DAV im Markgräfler-Land auf dem „Wiiwegli“

Entgegen der beiden ersten Etappen war der dritte und letzte Abschnitt dieses Wanderweges überwiegend von Regen und empfindlicher Kühle begleitet. Trotzdem ließen sich es sich die 12 Teilnehmer mit Wanderführer Werner Hergert nicht nehmen, die Tour auf dem „Wiiwegli“ zum Abschluß zu bringen. Von Staufen führte die Wanderroute dann meist durch Wälder und Weinerberge bis zum Endpunkt Pfaffenweiler bei Freiburg, wo man sich dann in einer zünftigen „Straussenwirtschaft“ stärken und aufwärmen konnte.

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Gruppenbild am Weinberg

 

Bergtour in der Texelgruppe

Trotz unsicherer Wetterprognose wagten 8 Bergwanderer der Sektion Pfullendorf am 4. September nach morgendlicher Fahrt von Pfullendorf nach Pfelders auf die Zwickauer Hütte aufzusteigen, wenn auch die bevorstehenden 1300 Höhenmeter – die Zwickauer Hütte liegt mit 2980m höher als das Zugspitzgipfelkreuz-und die veranschlagte Gehzeit von 4 1/2 Stunden als Nachmittagswanderung uns schon einen gewissen Respekt einflößten. Abgesehen davon dass Petrus uns immer wieder mit kurzen Schauern narrte und uns zu einigen Regenjackenwechselpausen zwang, bewältigten wir den Hüttenaufstieg doch erstaunlich problemlos und mit kürzerer Dauer. Sehr freundlich wurden wir vom humorvollen Hüttenwirt Heinz empfangen. Die angekündigte Schlechtwetterfront mit Kaltluft hatte wohl die meisten Gäste im vorhinein abgeschreckt, so dass nur wenig los war, was uns einen gemütlichen Abend und eine ruhige Nacht bescherte. Nicht schlecht staunten wir dann beim Aufwachen morgens, dass ein Schneesturm unser geplantes Gipfelziel, Hinterer Seelenkogel, zur nicht durchführbaren Illusion werden ließ. Stattdessen harrten wir in der Gaststube und hofften auf besseres Wetter, wobei sich unser Zwangsaufenthalt durch die stimmungsvolle Gesangsunterhaltung des Hüttenteams aus der Küche von nebenan recht kurzweilig gestaltete und nachdem wir dann „Heinz besten Kaiserschmarren der Welt“ genießen durften und sich das Wetter auch noch so schlagartig besserte, dass wir uns mittags schließlich doch zum Übergang zur Stettiner Hütte aufmachen konnten, war unser Seelenfrieden wiederhergestellt. Trotz der großen Höhe war wegen der südexponierten Lage der nächtlich gefallene Schnee rasch schon wieder weggeschmolzen, so dass sich diese hochalpine Wanderung bis auf ein steinschlaggefährdetes Schneefeld, das wir allerdings aus Vorsicht absteigend umgingen, problemlos bewältigen ließ. Glücklich konnten wir uns schätzen, dass wir im Provisorium der Stettiner Hütte (2875m) mit 16 Übernachtungsplätzen als Notunterkunft schlafen konnten. Die Hütte wurde 2014 durch eine Schneelawine zerstört und wird bis zu ihrem geplanten Wiederaufbau provisorisch bewirtschaftet. Unserer Stimmung und unserem Wohlbefinden tat dies keinen Abbruch, nicht zuletzt auch weil sich die Wetterlage so stabilisiert hatte, dass wir am nächsten Morgen uns an die mächtige Hochwilde machen konnten, die in Bergsteigerkreisen seit jeher einen klangvollen Namen besitzt. Von Süden erfolgt ihre Besteigung über den Hans Grützmacher Steig, der in der hohen Felsenkante, teilweise mit Eisenketten versichert, schneefrei verläuft und der eigentliche Südgipfel 3482m dann noch über einen kurzen luftigen ausgesetzten Grat erreicht wird. Leider war uns der freie Blick nach Norden auf die großen Gletscherflächen der Ötztaler Alpen zu Wildspitze und Similaun durch die vom stürmischen Nordwind herangepeitschten Wolken verwehrt.

Nach Abstieg und kurzer Regenerationspause auf der Hütte starteten wir zunächst über das Eisjöchl und wandten uns vom unmittelbaren Alpenhauptkamm ein Stück ab und der Texelgruppe zu. Allerdings musste auf dem Weg zur nächsten Hütte, der Lodnerhütte (2259m), die eigentliche Schlüsselstelle der gesamten Bergtour, die Johannisscharte (2869m), überwunden werden. Hierzu mussten wir in einem sehr steilen steinschlaggefährdeten Geröllcouloir uns an Eisenketten mühsam hochziehend 150 Höhenmeter bewältigen. Nach einem kurzen Steilabschnitt auf der anderen Seite verlief der Weg dann unspektakulär bergab.

Der 4. Tag wartete mit einem sehr pittoresken Höhenweg von der Lodnerhütte zum Hochganghaus auf. Dieser Franz Hubersteig verläuft an den Steilhängen der Plattenspitze und des Tschigat vorbei, ist sehr ausgesetzt und bietet atemberaubende Tiefblicke ins Etschtal und war nichts für schwache Nerven. Die Sattelspitze (2429m) am Weg liegend nahmen wir als Gipfelziel mit. Vom Hochganghaus (1839m) 1500m oberhalb von Meran gelegen mussten wir am letzten Tag dann noch einen strammen Marsch mit 6 Stunden zurück nach Pfelders, unserem Ausgangspunkt im Passeiertal, absolvieren, was uns durch die äußerst reizvolle Landschaft der Spronser Seenplatte erleichtert wurde.

Zwar müde aber befriedigt durch die Erlebnisse erreichten wir am frühen Nachmittag Pfelders, von wo wir die Heimreise antraten.

Jörg Enders 26.09.2016

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DAV gemeinsam mit Schwäb. Albverein im Schwarzwald unterwegs

Ein weitere Schwarzwaldwanderung führte bei herrlichem Wanderwetter die Teilnehmer unserer Sektion und die Mitglieder der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins in den Schwarzwald. Ein Bus brachte die 39 Teilnehmer zum Ausgangs- und Endpunkt nach St. Tourenleiter Hartmut Dinter bot 3 Wanderungen an.

Eine Kurztour von St.Peter nach St. Märgen. Die mittlere Tour über ca. 10 km führte über den Hohwartfelsen weiter zum Hirschbachfall und über den Kapenberg zurück zum Ausgangspunkt. Die große Wanderrunde mit 19 Teilnehmern führte ab den Hirschbachfällen in einer zusätzlichen Schleife mit steilem Ab- und Anstieg zu den Zweribachfällen. Der Sonnenhang des Kapenbergs bot den Wanderern dann ein tolles Panorama auf die umliegenden Schwarzwaldhöhen vom Feldberg bis zum Schauinsland. Nach einer gemütlichen Einkehr in St. Märgen brachte der Bus die müde Wandergruppe wieder wohlbehalten zurück nach Pfullendorf.

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Runde durch das Ostertal und über den Hörner-Panoramaweg

Am Sonntag, den 11.9.16 führte Maria Prütting eine Wanderung durch das Ostertal und über den Hörner-Panoramaweg.

Bei idealem Wanderwetter ging es zuerst durch den verführerischen Ostertaltobel. Die daran anschließende Rundwanderung führte mit viel freier Sicht zur Ostalpe unterhalb des Weiherkopfes, um dann nach Nordosten zum Hörner-Panoramaweg.

Es war eine schöne naturnahe Rundtour auf einfachen Wegen über leicht geschwungenen Anhöhen. Am Nachmittag konnten in dem Tobelweg zurück durchs Ostertal halsbrecherische Aktivitäten sogenanntes Canyoning beobachtet werden.

Die Wanderinnen waren davon sehr begeistert – aber allen war klar, dass wir uns lieber auf den Füßen vorwärts bewegen. 

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DAV Seniorenwanderung durch den „Eistobel“

Gutes Wanderwetter begleitete die 23 DAV-Senioren bei ihrer Wochentagstour ins westliche Allgäu. Entlang der „Oberen Argen“ ging es zuerst durch den Eistobel, einem Naturerlebnis mit rauschenden Wasserfällen und eingezwängt in gewaltige Felswände. Weiter führt die Route dann 400 Höhenmeter aufwärts zur „Riedholzer Kugel“, mit 1.066 m die höchste Erhebung in dieser Gegend. Hier genoss man die schöne Aussicht und das mitgebrachte Vesper. Steil abwärts führt die Route dann duch den Wald nach Riedholz und weiter zum Ausgangspunkt. 

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In der letzten Wochen haben sechs Mitglieder der Sektion Pfullendorf unter Leitung von Fachübungsleiter Oliver Schraut eine Umrundung des Großen Walsertals auf Höhenwegen durchgeführt.

Start der viertägigen Tour war das Faschinajoch. Auf Grund der Ankündigung einer Kaltfront am Nachmittag startete die Gruppe bereits früh um 7:45 Uhr auf die erste Etappe, da hierbei ein hochalpiner Übergang, die Hochschere, zu überwinden war. Da dieser Weg recht wenig begangen ist, begegnete der Gruppe auf dieser herrlichen Etappe nur ein anderer Wanderer. Kurz vor der Biberacher Hütte wurde die Gruppe von den Wolken eingeholt und die letzte halbe Stunde mußte noch bei Regen überwunden werden. Die erste Übernachtung erfolgte auf der gemütlichen Biberacher Hütte.

Am nächsten Morgen ging es nach reichhaltigem Frühstück auf die zweite Etappe, welche über den Gipfel der Braunarlspitze führte. Hierbei wurde der Gipfel über den Weimarer Steig mit einigen Versicherungen problemlos erreicht. Leider zeigte sich der Gipfel von Wolken verhüllt, so dass am höchsten Punkt der Tour mit 2.649 Meter leider keine Aussicht zu verzeichnen war. Nach dem Abstieg mit ein paar kleineren Kletterstellen wurde dann über den Theodor-Praßler-Weg die schön gelegene Göppinger Hütte erreicht. Da sich hier das Wetter wieder deutlich besser zeigte, wurde nach einer kleinen Pause als Zugage noch die Hochlichtspitze (2.600 Meter) in Angriff genommen. Nach etwas Kraxelei konnte der Gipfel in ca. 45 Minuten erreicht werden. Leider zeigte sich auch hier der Wettergott ungnädig, da just am Gipfel wieder Wolken aufzogen und zu einem eiligen Rückmarsch bewegten, und kurz nach Erreichen der Hütte regnete es auch schon.

Nach einem gemütlichen Abend und einer erholsamen Nacht ging es am dritten Tag bei deutlich besserem Bergwetter weiter. Auf dem Steinmayer-Weg, einem anspruchsvollen Höhenweg zur Freiburger Hütte mit teils brüchigen Fels und der Querung mehrerer steiler Rinnen war absolute Trittsicherheit gefragt, auch wenn mehrere Passagen mit Drahtseilen versichert sind. Dieser wartet jedoch mit einem beeindruckenden Panorama und war bei den aktuellen Bedingungen gut zu begehen. Deshalb wurde nach Erreichen des Tales entschieden als Verlängerung der Tagesetappe den Aufstieg zum Steinernen Meer und dann von dort weglos auf den Formaletsch anzufügen. Auf dem Gipfel konnte dann ein herrlicher Rundblick genossen werden, bevor es dann zur nicht mehr sehr weit entfernt gelegenen Freiburger Hütte ging. Dort angekommen konnte sich die Gruppe dann von den Vorzügen der komfortablen Hütte überzeugen und diese wurden auch gerne in Anspruch genommen.

Am letzten Tag wartete die längste Etappe auf die Gruppe. Nach einem vorzüglichen und reichhaltigem Frühstück konnte diese in Angriff genommen werden. Zuerst führte der Weg über die Schwarze Furke zur Flaudrigaalpe durch das wunderschöne Flaudrigatal. Von dort ging es dann wieder Aufwärts zur Gamsfreiheit, welche früher als geplant bereits um kurz vor halb zwölf Uhr erreicht wurde. Nach einem Abstieg zur Elsalpe freuten sich alle auf eine Erfrischung bei dieser. Leider wurde daraus nichts, da an diesem Tag wegen Viehtrieb die Alpe nicht bewirtschaftet war. Deshalb ging es gleich weiter auf den schweißtreibenden Weg zum Frassenhaus. Dort konnte die Gruppe endlich eine wohlverdiente Erfrischung zu sich nehmen. Nach dieser wartete dann nochmals ein Aufstieg zum Hohen Frassen bevor es dann unmarkiert zum Nitzkopf und dann über einen Wanderweg hinunter nach Raggal ging. Dort angekommen waren alles froh die fordernde Etappe mit 1400 Höhenmeter Anstieg, knapp 2300 Höhenmeter Abstieg und ca. 23 km Wegstrecke bewältigt zu haben. Insgesamt wurden an den vier Tage ca. 5040 Höhenmeter im Anstieg, 5480 Höhenmeter im Abstieg und knapp 70 km in 23:25 Stunden Gehzeit (ohne Pausen) überwunden. So hatten sich alle einen zünftigen Abschluss in Raggal mit Kässpätzle und reichlich erfrischenden Getränken redlich verdient. Alle waren sich einig, dass diese tolle Tour im nächsten Jahr eine würdige Fortsetzung erfahren soll und traten etwas müde, aber zufrieden die Heimreise an.

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An der Zafernalpe

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Auf dem Hochschereweg

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An der Hochschere

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Herrlicher Blick von der Hochschere mit dem Kreuz auf dieser.

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Weiter auf dem Hochschereweg

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Aufstieg zur Braunarlspitze

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Abstieg von der Braunarlspitze

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Auf der Hochlichtspitze

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Abstieg von der Hochlichtspitze

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Beim Start zur dritten Etappe vor der Göppinger Hütte

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Im Steinernen Meer mit Blick auf den Formaletsch

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Auf dem Gipfel des Formaletsch, im Hintergrund die Rote Wand

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Auf der Gamsfreiheit mit herrlichem Ausblick

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Auf dem letzten Gipfel der Tour, dem Hohen Frassen.

Tourenwoche der DAV-Sektion im Bregenzerwald

Wie jedes Jahr zur Ferienzeit treffen sich die Mitglieder der Sektion Pfullendorf auf ihrem Vereinsheim „Haus Don Bosco“ in Au im Bregenzerwald zu einer Tourenwoche. Insgesamt 46 Mitglieder im Alter von 9 bis 82 Jahren beteiligten sich an dieser Traditions-Veranstaltung, welche im Veranstaltungskalender der Sektion einen festen Platz einnimmt. Das Küchenteam um Franziska Seeger und Hannelore Heim sorgten mit ihrer „Vollverpflegung“ ebenfalls wieder für gute Stimmung.

Die Touren- und Wanderführer Jürgen Heim, Jürgen Koeberle, Udo Lutz, Maria Prütting und Oliver Schraut haben für jeden Tag ein attraktives Programm zusammengestellt, welches den Interessen und dem Altersniveau der Teilnehmer gerecht und den Witterungsbedingungen angepasst wurde. Je nach Kondition und alpiner Erfahrung konnten die Teilnehmer die für ihre Belange richtige Tour aussuchen. Das Angebot erstreckte sich von einfachen Berg-Wanderungen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren. Täglich standen bis zu 3 Angebote zur Auswahl. Zu Wochenbeginn wurde wie im Vorjahr zusätzlich der 2-tägige Klettersteig-Kurs (Theorie und Praxis) in diese Tourenwoche integriert. Leider musste aufgrund der schlechten Witterung an 2 Tagen das geplante Programm auf die Alternative „Talwanderungen“ reduziert werden.

Anspruchsvollere Bergtouren im hinteren und vorderen Bregenzerwald wurden u.a. auf den Zitterklapfen (2.406 m), Biberkopf (2.593 m), Hochkünzelspitze (2.397 m), Üntschenspitze (2.135 m) und Damülser Mittagsspitze (1.746 m) durchgeführt. Etwas leichter und kürzer waren die Bergwanderungen zum im „Auer Feld“, dem Liggstein (1.620 m), der Brendler Lug (1.767 m) und die Abschlusstour auf den Gopfberg (1.316 m).

Nach einer abwechslungsreichen und harmonischen Woche und dem gemeinsamen Frühstück am Freitagmorgen wurden die Koffer und Rucksäcke für die Heimreise gepackt. Für einige der Teilnehmer stand jetzt schon fest; „wir kommen im nächsten Jahr wieder!“

Bild : Gruppenfoto: Auf dem Gipfel der Damülser Mittagsspitze

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Senioren-Wanderung 65plus im "Auer Feld" mit Resi und Albert Braun (82 und 80 Jahre)

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Wasserfall "Argenschlucht"

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Vorbereitung zum "Kässpätzle-Festival"

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Abschlußtour „Überschreitung Gopfberg“

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AV Tour auf dem GTA

Eine Gruppe von 4 Bergwanderern der Sektion Pfullendorf setzte die letztjährig begonnene Tour auf dem Weitwanderweg GTA (Grande Traversata delle Alpi) in Italien fort. Von den 65 Etappen, die der Fernwanderweg von der Schweizer Grenze durch Piemont und Ligurien ans Mittelmeer führt, wurden dieses Jahr die Etappen 14 bis 21 bewältigt. Gestartet wurde in Quincinetto im Aostatal, dem Endpunkt des vergangenen Jahres, und am Anfahrtstag noch die erste Tagesetappe mit 1100 Höhenmetern zum Agriturismo Le Capanne zurückgelegt. Diese Unterkunft war ein gemütlicher Bauerngasthof mit liebevoll bereitetem Essen und war nach der Konzeption des GTA angelegt, an den Etappenzielen in den Taldörfern die Einkünfte den Einheimischen der wiederbelebten Unterkünfte, Tante Emma Läden, Restaurants oder Käsereien direkt zugutekommen zu lassen, um einer weiteren Entvölkerung dieser Alpenregion entgegenzuwirken.

Unsere Etappen führten vom Aostatal am Rande der Gran Paradiso Gruppe durch den Südteil des Nationalparks über sehr einsame Täler ins Locana-Tal in einer sehr reizvollen Hochgebirgslandschaft, die touristisch nicht entdeckt und kaum erschlossen ist. Da die traditionelle Landwirtschaft fast verschwunden ist und der Tourismus kaum Arbeitsplätze geschaffen hat, sind die Bevölkerungszahlen hier stark zurückgegangen und auf einer Etappe führte der Höhenweg sogar durch 5 verlassene Geisterdörfer. Auf dem GTA erfährt man die Alpenwelt nicht aus der touristischen sondern ganz anders, nämlich aus der Perspektive der ehemaligen Nutzer, und durchstreift jedes Mal sämtliche Höhenstufen vom tiefliegenden Talort bis zur nächsten Passüberquerung, was durchschnittlich aber 1000 Höhenmeter zu überqueren heißt. Große Aufmerksamkeit war vonnöten, überhaupt die richtige Wegführung zu finden, da der Pfad stark zugewachsen, gelegentlich verbuscht war oder Weideviehtrampelspuren den Wanderer in die Irre leiteten, auch waren die Markierungen häufig alles andere als eindeutig.

Vom Endpunkt Ceresole Reale unserer diesjährigen GTA Tour kehrten wir über einen Abstecher in den Gran Paradiso Nationalpark und einer Gipfeltour auf den grandiosen Aussichtsberg Mt. Taou Blanc 3438m zu unserem Startpunkt Quincinetto zurück, wo wir die Tour gemütlich ausklingen ließen.

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Hochtouren im Wallis

Vom 14. bis 17.07.2016 führte die DAV Sektion Pfullendorf mehrere Hochtouren im Wallis durch. An der Ausfahrt haben neun Personen teilgenommen. Ausgangspunkt hierfür war die Britanniahütte des SAC auf 3.030 Meter oberhalb des Saastal.
Nach der Anfahrt am donnerstagmorgen erfolgte der Anstieg über 1.300 Höhenmeter zur Hütte ab Saas Almagell. Hierbei handelt es sich um die meistbesuchte SAC-Hütte der Alpen und bietet den optimalen Ausgangspunkt für diverse Hochtouren. An den folgenden drei Tagen wurden dann das Allalinhorn (4.027 Meter) über den Hohlaubgrat, das Strahlhorn (4.192 Meter) und der Allalinsattel (3.564 Meter) jeweils über den Allalingletscher erstiegen. Die Bedingungen waren durch die anfangs kühle Witterung recht gut, auch wenn der lockere Schnee teilweise die Kletterei etwas erschwerte.
Nach den Touren stiegen alle Teilnehmer am Sonntag wieder ab und erfrischten sich alle durch ein Bad im Gebirgsbach, bevor die Heimreise angetreten wurde.

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Am Ausgangspunkt in Saas Almagell

 

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Am Gipfel des Allalinhorn

 

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Abstieg am Hohlaubgrat

 

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 Aufstieg zum Strahlhorn über den Allalingletscher

 

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Am Gipfelkreuz des Strahlhorn

DAV-Hüttentour im Rätikon

Eine hochalpine und anstrengende Bergtour durch das Rätikon im Grenzbereich von Lichtenstein, Österreich und der Schweiz führte die DAV–Sektion Pfullendorf in der vergangenen Woche durch. Dieses 5-tägige Trekking mit 10 Teilnehmern (7 Männer, 3 Frauen) war der Auftakt zu einer Durchquerung bis in die Silvretta.

Das hervorragende Bergwetter begünstigte diese Unternehmung, die von Jürgen Heim organisiert und geführt wurde. Ausgangspunkt war die Almsiedlung „Nenzinger Himmel“, die mit einem Taxi Bus erreicht wurde.

Über 600 Höhenmeter steil bergan ging es dann zum „Sarreiser Joch“. Nach einer Mittagspause führte der Weg auf den Gipfel des Augstenbergs (2.359 m), von wo sich eine tolle Sicht über das ganze Rheintal bis zum Bodensee anbot. Auf der Pfälzer-Hütte wurde dann die erste Nacht verbracht.

Der zweite Tag führte dann weiter auf dem „Lichtensteiner Höhenweg“ über mehrere Jöcher zur Mannheimer Hütte oberhalb des Brandner Gletschers. Dieser Abschnitt stellte an die die Teilnehmer in Bezug auf Kondition und Trittsicherheit hohe Anforderungen. Die für diese Jahreszeit unüblich großen Altschneefelder sorgten zusätzlich immer wieder für spannende Überraschungen. Früh am Abend erreichten die Teilnehmer dann die Mannheimer Hütte auf 2.679 m Meereshöhe. Ein fantastischer Sonnenuntergang war der letzte Höhepunkt dieses Tages.

Früh am Morgen des Folgetages erfolgte die Querung des Brandner Gletschers. Nach einem mühsamen Anstieg durch weite Schneefelder und steile Schotterhänge, erreichte man den knapp 3.000 Meter hohen Gipfel der „Schesaplana“, der an diesem herrlichen Sommertag bereits stark besucht war. Nach dem Gipfelfoto führte der Abstieg dann steil bergab durch Schnee und Fels zum Tagesziel, der neu renovierten Totalphütte.

Leider hat in der Nacht das bisher schöne Wetter umgeschlagen. Sturm und starker Regen überraschte die DAV-ler beim Frühstück, sodass man sich gemeinsam entschloss, die Fortsetzung der Tour zur Lindauer Hütte abzubrechen und über den Lüner See ins Tal nach Brand abzusteigen.

Die Teilnehmer waren sich einig, diese Tour im kommenden Jahr vom diesjährigen Endpunkt mit weiteren Etappen wieder fortzusetzen.

 

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Aufstieg am Brandner Gletscher

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Gruppenfoto unterhalb der Schesaplana

Von links,: Gerlinde Mauer, Robert Lernbecher, Peter Schenk, Jürgen Heim, Harald Schröter, Bernhard Nothhelfer, Katja Muffler, Henry u. Martha Löffler, es fehlt Klaus Epple (Fotograf)

 

2-Tägige Bergtour vom Söllereck zum Fellhorn

2-Tägige Bergtour vom Söllereck zum Fellhorn – Bei besten Bedingungen wanderten die Teilnehmer des Deutsche Alpenvereins Pfullendorf auf der zweitägigen Tour vom Söllereck zum Fellhorn und über die Kühgundalpe zur Übernachtung auf die Fiderepasshütte. Am zweiten Tag führte die Route über den Krumbacher Höhenweg zur Mindelheimer Hütte und weiter zum Kemptener Köpfle. Der Abstieg erfolgte über das Wildental nach Schwendle. Von dort ging es mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt zur Talstation der Söllereckbahn.

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Foto: Anita Burth

DAV Skilangläufer auf Radtour

Erneut im „Ländle“ waren die Skilangläufer der DAV Sektion Pfullendorf auf ihrer traditionellen Rad-Tourenwoche unterwegs. Das „Basislager“ wurde am Rande des schwäbischen Waldes, in Kleinbottwar aufgeschlagen, von wo aus entsprechende Touren unternommen wurden.

Schon die An- und Rückreise über die schwäbische Alb, vorbei an Burg Teck, dann durchs Remstal, mit insgesamt 360 km, war eine schweißtreibende Angelegenheit.

Auf der „schwäbischen Weinstraße“ sowie der „Deutschen Limesstraße“ wurden weitere Radtouren unternommen.

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Unser Bild zeigt die Teilnehmer an der diesjährigen Trainingswoche der DAV Sektion

v.l.n.r. Bene Kaister, Alwin Jenter, Konrad Blum, Joachim Hottenroth, Alois Kaister und Klaus Epple

Gemeinsame Schwarzwaldwanderung mit dem Schwäbischen Albverein

Ein Erfolg war wiederum die Gemeinschaftstour im Südschwarzwald, die von Sigrun und Hartmut Dinter organisiert und geführt wurden. Mit dem Bus fuhren ca. 40 DAVler und Älbler nach St. Märgen, dem Ausgangs- und Endpunkt dieser Wanderung. 

Sigrun Dinter führte eine kleine Gruppe über Glashütte ins Tal der Wilden Gutach zur Hexenlochmühle. Anspruchsvoll mit langen Abstiegen und teils steilen Aufstiegen war die "lange Tour" mit Wanderführer Hartmut Dinter. Über welliges Terrain führt der aussichtsreiche Weg hinunter nach Wildgutach. Nach einer kurzen Pause ging es lang und steil hinauf über das "Mörderloch"  zum "Balzer Herrgott", einem mystischen Wallfahrtsziel in dieser Gegend. Aufgrund der schönen, aber heissen Witterung flossen hier die Schweissperlen im Überfluß. Eine ausgiebige Vesperpause wurde hier eingelegt, bevor der langgezogene Abstieg zur Hexenlochmühle angegangen wurde. Der Bus brachte dann beide Wandergruppen nach St. Märgen zurück, wo nach einer Kaffeepause die Heimfahrt angetreten wurde. Der DAV-Vorsitzende Jürgen Heim bedankte sich beim SAV  und den Organisatoren für diese schöne Wanderung. 

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Frauenwochenende vom 23.6.- 26.6.2016

Erstmalig in diesem Jahr wurde das Frauenwochenende des DAV als gemeinsames Wochenende der Sektionen Pfullendorf und Sigmaringen angeboten.

Bereits am Donnerstag sind 10 Frauen nach Au/Bregenzerwald ins Haus Don Bosco der Sektion Pfullendorf gefahren um am Freitag den zwar etwas heißen aber wunderschönen Wandertag für eine Wanderung zurück zu nutzen. Ausgehend von Rehmen über Schrecken wurde, vorbei an der Berngatkapelle zum Liegstein (1589m) und von dort aus zur Stoggeralpe zurück über den Wikatobel bei herrlichem Sonnenschein gewandert.

Abends sind weitere 14 Frauen angereist, um zunächst bei einem Schlemmerbuffett sich kennenzulernen und die nächsten zwei Tage in verschiedenen Gruppen in den Bergen zu verbringen.

Eine Wanderung führte am Samstag, ausgehend vom Parkplatz UGA-Liftstation, bei herrlichem Sonnenschein vorbei an wunderschönen Frühlingsblumen aber auch Altschneefeldern zu der Raganzer Planken (2051m) und dem Nachbargipfel Sünserspitze (2061m).

Die zweite Gruppe wanderte durch den Wikatobel zum Stoggersattel ( 1415), runter durch das Weissenbachtal und hoch über den Giblenkopf (1571) nach Schnepfau.

Beide Gruppen hatten im Abstieg Starkregen, leichten Hagel, Blitz und Donner bzw. fast knietiefe Bachläufe zu meistern. Dank des guten Teamgeistes gelangten schließlich alle jedoch mit triefend nassen Schuhen ins Haus zurück.

Eine dritte Wanderung ging zum Gipfel des Diedamskopfes. Hier wurde die Gruppe in der Mittagsrast oben am Gipfel mit einem gigantischen Rundblick zum Bodensee, Hohen Ifen, Biberkopf, Hochkünzelspitze, Zitterklapfen etc. belohnt. Beim Abstieg veränderte sich die Wetterlage, wie für diesen Tag angekündigt, so dass, während sich das Gewitter entlud, in der Talstation der Diedamskopfbahn im Trockenen eine Pause eingelegt wurde. Wegen der noch immer labilen Wetterlage fuhr man mit der Seilbahn ins Tal und kam trocken zurück.

Am Sonntag war es mit ausgedehnten Touren wegen des schlechten Wetters und der teilweise noch immer nassen Wanderschuhen vorbei. Dennoch konnte niemand davon abhalten, entlang der Bregenzer Aach zu wandern und somit den Tag zu nutzen und ein schönen Abschluss zu bekommen. 

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Wildspitze - Herrliche Tour auf Österreichs zweithöchsten Gipfel

Am vergangenen Wochende führte die Tour des DAV Sektion Pfullendorf auf die 3.770 m hohe Wildspitze in Tirol und somit auf den zweithöchsten Gipfel von Österreich. Bei bestem Bergwetter und top Bedingungen konnten die zehn Bergsteiger den Gipfel unproblematisch erreichen. Am Vortag stieg die Gruppe hierzu von Vent auf die Breslauer Hütte auf. Nach einer kurzen Nacht, unter anderem wegen dem EM-Spiel Deutschland - Italien, startete die Gruppe kurz vor sechs Uhr. Der Aufstieg führte über die Mittelkarscharte auf dem Normalweg zum Hauptgipfel, welcher um kurz vor 11 Uhr erreicht wurde. Der Abstieg erfolgte dann über den Nordgipfel und führte dann wieder zur Breslauer Hütte. Alle Teilnehmer, darunter auch ein 77-jähriger Bergkamerad, erreichten gesund und munter gegen 15:30 Uhr Vent und traten dann die Heimreise an.

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Am Gipfel der Wildspitze

 

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Aufstieg zum Mittelkarjoch

 

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Hauptgipfel vom Nordgipfel aus gesehen.

Majestät Dachstein - fünftägige Busfahrt der DAV-Senioren

Standort war das Hotel Kirchenwirt inmitten des Dorfes Haus bei Schladming. Das Dorf wurde 2014 als "schönstes Blumendorf Europas" ausgezeichnet, dank des Blumenschmucks, aber auch der Infrastruktur, der Wasserqualität und des umfangreichen Angebots für Feriengäste. Großzügige Zimmer, gutes Essen und freundliche Mitarbeiter des Hotels, ein kompetenter und lustiger örtlicher Reiseleiter für die drei Ausflugtstage und das vom Regen in strahlende Sonne wechselnde Wetter trugen zur guten Stimmung bei.

Der erste Aufenthaltstag begann mit einer Pferdekutschenfahrt zum Kennenlernen des Dorfes Haus und über die Enns hinüber nach Weißenbach. Ein kleiner Spaziergang entlang eines Bächleins mit einer humorvoll gestalteten Kneippanlage unterbrach die Fahrt. Am Nachmittag führte eine Panoramastraße in das Seewigtal und zum Steirischen Bodensee auf 1143 m Höhe. Eine Wanderung rund um den idyllischen Bergsee und etwas steil hinauf zum tosenden Wasserfall am Ende der Talsenke bot sich an. Im "Forellenhof" auf der Terrasse über dem Bodensee konnte man sich bei einer Kaffeepause wieder stärken.

Der "Grand Canyon der Steiermark", wie der Nationalpark Gesäuse bezeichnet wird, stand am Dienstag auf dem Programm. Zunächst aber wurde ein Stopp eingelegt im Benediktinerstift Admont. Es ist ein kulturelles Zentrum in Österreich und beherbergt die weltgrößte Klosterbibliothek mit einem Bücherschatz von rund 70.000 Büchern und insgesamt etwa 200.000 Werken, Handschriften und Frühdrucken.

Die Lebensräume Wasser, Wald, Alm und Fels sind die prägenden Elemente im Nationalpark Gesäuse.Tosend bahnt sich das wilde Wasser den Weg durch eine Schluchtstrecke. Dahinter wird er von den Zubringern Johnsbach und Hartelsgraben, sowie zahlreichen teils nur temporären Gewässern gespeist. Es ist ein Paradies für Wildwasserfahrer.  Im Weiler Johnsbach am Talende war ein Mittagessen beim "Donnerwirt" bestellt. Schroffe Felsen mit Schutt und Lawinenrinnen und eine Vielzahl alpiner Pflanzen konnte man dort hautnah erleben. Ein Besuch galt auch dem Bergsteiger-Friedhof mit seiner Kapelle am Berghang oberhalb von Johnsbach. Zahlreiche Berg- und Skiführer oder Holzfäller und Bauern fanden dort nach Bergunfällen ihre letzte Ruhestätte.

Der Höhepunkt der Reise war zweifelsohne am Mittwoch die Auffahrt mit der Dachstein-Gletscherbahn. Über das Hochplateau der Ramsau erreicht man über eine kurvenreiche Mautstraße die Talstation. Die zweispurige Pendelbahn mit je einem Tragseil pro Spur führt ohne Stütze in sechs Minuten über rund tausend Meter hautnah an den Felsen der Südwand vorbei zur Bergstation Hunerkogel auf 2700 m. Eine der beiden rundum verglasten Gondeln hat einen Balkon, auf dem einige Personen im Freien die Fahrt genießen können.  Der Dachstein ist der höchste Berg der Steiermark mit rd. 3000 m und besticht mit einer sagenhaften Naturkulisse und einem Panorama über die Berggipfel Österreichs bis nach Tschechien und Slowenien. Attraktionen wie die Dachstein Hängebrücke, die zwei Felsen freihängend und mit Tiefblick verbindet,  der Sky Walk, der Eispalast oder die Treppe ins Nichts bieten atemberaubende Momente mit ein wenig Nervenkitzel mit Aussicht. Lebhafter Skibetrieb konnte auf dem Gletscher beobachtet werden. Die strahlende Sonne, nur ab und zu von einer Wolke verdeckt, sorgte für die erste Sonnenbräune. Nach der Talfahrt brachte der Bus uns auf die Höhe der anderen Talseite zum Schladminger Ortsteil Rohrmoos in die "Landalm" zur Kaffeepause. Wieder konnten die Wanderer auf einem schattigen Schluchtenweg entlang des wilden Talbachs hinunter nach Schladming zum Bus wandern.

Am Donnerstag nach dem Frühstück hieß es wieder einsteigen zur Heimreise mit Stopps im Klostergarten vom Kloster Benediktbeuren und in Ochsenhausen.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass diese "DAV-Seniorenfahrt" im nächsten Jahr eine Fortsetzung erfahren sollte.

 Organisiert und begleitet von Charlotte Zoller

und JANZEN-Reisen, Kreenheinstetten

 

2016 dachstein bergstation2016 dachstein 022016 dachstein 032016 dachstein 04

2016 dachstein 05Wanderung bei Weissenbach zur Kneipp-Anlage
2016 dachstein 06Der Bergsteigerfriedhof in Johnsbach im Nationalpark Gesäuse2016 dachstein 07Sitzbank mit einer Ortsansicht von Haus

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Gletscherkurs in der Silvretta erfolgreich durchgeführt

An diesem Wochenende wurde von der DAV Sektion Pfullendorf erfolgreich ein Grundkurs Eis (Gletscherkurs) auf der Wiesbadener Hütte in der Silvretta durchgeführt. Hierbei wurde den acht Teilnehmern an zweieinhalb Tagen von den beiden Ausbildern der Sektion folgendes vermittelt: Ausrüstungskunde, Gehen mit Steigeisen, Einsatz des Eispickels, Gehen in der Gletscherseilschaft und Erlernen der Spaltenbergung. Alle Teilnehmer des Kurses sind nun gut dafür gerüstet, um zukünftig bei Hochtouren in vergletschertem Gelände teilnehmen zu können.

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Der DAV Sektion Pfullendorf hat am gestrigen Samstag, den 04.06.2016, erstmalig eine Schindertour durchgeführt.

Auf der Tour mit Start in Aftholderberg wurden insgesamt 42,3 km und 800 Höhenmeter in 8,45 Stunden Gehzeit überwunden. Um 6:30 Uhr starteten die Wanderlustigen zuerst in Richtung Herdwangen. Nach einer Frühstückspause führte der Weg dann über Taisersdorf nach Heiligenberg. Dort wurde ca. 1 Stunde Mittagsrast gehalten, bevor es dann über Rickertsreute Richtung Denkingen und dann nach Straß weiter ging. Nach einer weiteren Einkehr in Straß wurden die restlichen Kilometer nach Aftholderberg überwunden. Alle Teilnehmer kamen bei bestem Wanderwetter trocken, zufrieden und gut gelaunt in Aftholderberg an. Dank der besten Organisation mit Versorgungsfahrzeug und pefekter Vorbereitung durch Wanderleiter Klaus Ruther waren sich alle einig, dass dies eine wiederholenswerte Aktion war und freuen sich bereits auf eine Fortsetzung in 2017.

 

20160605Schindertour klein

Gruppenbild nach der Frühstückspause

DAV auf Bergwanderung im Vorderallgäu

Trotz der nicht optimalen Wettervorhersagen unternahmen 11 DAV-Mitglieder unter Leitung von Helmut Magg die erste Bergwanderung dieser Saison. Ziel war der Hauchenberg im westlichen Allgäuer Voralpenland.

Von Missen ging es teilweise steil und langgezogen auf den Hauchenberg (1.243 m) mit Aussichtsturm. Nach einer Vesperpause führte die Route abwärts nach Diepholz mit Abstecher ins Bauernhofmuseum. Weiter über Knottenried wanderte man dann durch Wald und Weideland zurück zum Ausgangspunkt, den man fast trockenen Fusses erreichte, denn auf dem letzten Kilometer noch öffnete der Himmel seine Schleusen.

2016 BL allg voralpen

Gruppenfoto auf dem Hauchenberg

DAV wanderte im Mittleren Schwarzwald

Nach einigen verregneten Wochenenden brachte der Fronleichnamstag der Wandergruppe des DAV ideale Voraussetzungen für ihre Tour im Gebiet Schönwald – Furtwangen.

Insgesamt 18 Wanderer machten sich mit Tourenführer Jürgen Heim auf der Weissenbacher Höhe auf den 15 km langen Wanderweg. Vorbei an der Elzquelle führte die Route hinauf zur Martinskapelle, wo man die Wasserscheide Nordsee / Schwarzes Meer passierte. Hier ist auch der Ursprung der Breg, der eigentliche Ursprung der Donau, welche sich hier noch als kleines Rinnsal talabwärts schlängelte. Weiter ging es zum markanten Aussichtspunkt Brend (1.149 m), mit seinem Aussichtsturm. Ein eindrucksvoller Blick über die Schwarzwaldhöhen bis hin zum noch schneebedeckten Feldberg erfreute die Wanderer. Nach einer Vesperpause führte der Rückweg vorbei am Günterfelsen immer leicht bergab bis zum Korallenhäusle, bevor ein langgezogener Anstieg zum Ausgangspunkt zurückführte.

2016 W Schwarzwald

Gruppenbild

Aussichtsreiche Albwanderung mit Muliweg

Am heutigen Sonntag, den 22. Mai, hat die DAV Sektion Pfullendorf bei bestem Wanderwetter eine ausichtsreiche Wanderung auf der Schwäbischen Alb mit Abstieg über den Muliweg durchgeführt. Um 09:00 Uhr erfolgte die Abfahrt in Fahrgemeinschaften ab Stadtgarten nach nach Margrethausen. Die Wanderung führt vom Parkplatz Friedhof/Kloster nach Pfeffingen und nach kurzem Anstieg nach Burgfelden erfolgt ein Abstecher zur Ruine Schalksburg. Bei herrlichem Ausblick auf das Eyachtal und die umliegenden Weiler und Hügel verweilten die Wanderer hier zur Mittagsrast. Entlang des Traufweges und dem Mulisteig (aus dem 2. Weltkrieg) ging es dann wieder hinunter nach Margrethausen.

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Auf der Schalksburg

 

 

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Gedenkstein am Muli Weg

Toller Saisonstart in die MTB-Saison

Zum Saisonstart unternahm die Mountainbike-Gruppe der DAV-Sektion Pfullendorf am Samstag, den 07.05.2016 herrlichem Frühsommerwetter mit 6 Teilnehmern eine Tour zum Haldenhof.

Die Strecke führte über Mühlhausen durch das Ruhestetter Ried zu einer Abfahrt durch das „Sauloch“ ins Billafinger Tal. Weiter radelten die Teilnehmer entlang eines runden Hügels, welcher von einem Erdwall umgeben ist, der steil gegen die Talseite abfällt wo früher die Zwingenburg stand hinauf zum Kajen, einem Aussichtspunkt, der den Blick vom Bodanrück zu den Hegaubergen zulässt. Im Anschluss galt es nach einer Abfahrt nach Bondorf den letzten Anstieg vorbei an der Hildegardlärche, einem Naturdenkmal, zu bezwingen, bevor der Blick auf den Überlinger See frei wurde und der Haldenhof zur Mittagsrast lockte.

Gut gestärkt verlief die Strecke auf einem Trail entlang der Kante, die immer wieder den Blick über den Bodensee freigibt, weiter auf den Sipplinger Berg hinunter nach Nesselwangen. Der letzte Anstieg führte die Biker durch Höllsteig zur Grotte und weiter nach Oberhaus und den Spießhof nach Herdwangen zurück nach Pfullendorf. Bei der Tour wurden ca. 55 km und 920 hm gefahren.

201605 MTBStart2016a

Rückblick auf die Hauptversammlung unserer Sektion am Mittwoch, 13. April 2016 im Haus Linzgau

Der Einladung zur Jahreshauptversammlung sind 88 Personen in das Haus Linzgau gefolgt. Sie war von unseren beiden Vorsitzenden Jürgen und Oliver wieder als Powerpoint-Präsentation gut vorbereitet. In Anbetracht der zahlreichen Tages-ordnungspunkte brauchte man ein gutes Sitzleder. Trotzdem verflog die Zeit gefühls-mäßig schnell, denn der Geschäftsbericht des Vorsitzenden Jürgen Heim, der Finanzreport des Schatzmeisters Klaus Epple und die Aufzählungen der Abteilungs-leiter über die Jahresaktivitäten unserer 11 Abteilungen werden stets mit Interesse verfolgt. Der Stellvertretende Bürgermeister Peter Schramm überbrachte die Grüße von Bürgermeister Kugler und lobte das hochwertige Angebot unserer Sektion. „Die Vereine füllen die Stadt mit Leben und machen sie so lebenswert“, waren u.a. seine Worte. Auch viele Mitglieder, die am Jahresprogramm nicht aktiv beteiligt sind, zeigten respektvolles Staunen über die Rührigkeit unserer Abteilungen und über die gesunde Gesamtsituation der Sektion.

Einstimmig wurden bei den dieses Jahr anstehenden Wahlen der erste Vorsitzende Jürgen Heim und Schriftführerin Stefanie Seeger wiedergewählt. Ebenfalls einstim-mig wurden Uwe Müller für die Kletterturmbetreuung und Siegfried Eisenreich für all-gemeine Vereinsanliegen – Schwerpunkt Hüttenputz – in den Vorstand gewählt.

Aufgrund von Vorgaben des DAV-Hauptverbandes wurden kleine Satzungsänderun-gen und damit verbunden eine leichte Erhöhung der Mitgliedsbeiträge erforderlich. Diese sowie der Haushaltsentwurf für das Vereinsjahr 2016 wurden ebenfalls ein-stimmig abgesegnet.

Mit großer Freude konnten Jürgen Heim und Oliver Schraut 27 Mitgliedern für 25-jährige und 10 Mitgliedern für 40-jährige DAV-Mitgliedschaft gratulieren und den anwesenden Urkunden, Ehrenzeichen und Präsente aushändigen. 

Charlotte Zoller, 27.04.2016

Erfolgreicher Hüttenputz am Wochenende 22./23./24.04.2016

Das Team Hüttenputz und der Vorstand bedanken sich nochmals herzlich bei den 27 Teilnehmern (26 Erwachsene und 1 Kind) für den großartigen Einsatz am 22. und 23. April bei der Frühjahrsinstandsetzung unseres Hauses Don Bosco in Au.

Ab Freitag Mittag wurde zunächst draußen und dann auch innen kräftig zugepackt und bis Samstag 16:00 Uhr die Arbeiten abgeschlossen. Bei noch angenehmen Temperaturen und Sonne konnten wir bereits am Freitag einen großen Teil der Außenarbeiten erledigen und uns am Samstag auf das Innere konzentrieren.

Die Altersspanne der Helfer(innen) reichte von 7 Jahren bis 80. Die Anzahl der anwesenden Mitglieder stand in einem gesunden Verhältnis zu den anstehenden Aufgaben. Leichte Sorge bereitet aber das mit über 54 Jahren doch recht hohe Durchschnittsalter der Helferinnen und Helfer. Hier wünschen wir uns für die Zukunft eine höhere Beteiligung der jüngeren Mitglieder.

Besonderer Dank gilt Elfriede Perlak, die uns über den gesamten Zeitraum wunderbar verköstigt hat.

Solchermaßen gestärkt kam am Abend auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Zufrieden mit dem Erreichten, verbrachten wir am Samstag einen wunderbaren Abend einschließlich gemeinsamen Gesangs. Am Sonntag traten wir nach einem ausgiebigen Frühstück die Rückreise an.

Nach dem Hüttenputz ist vor dem Hüttenputz. So bitten wir darum, schon jetzt den Herbsttermin „19. November“ im Auge zu behalten und freizuhalten.

Siegfried Eisenreich

Eröffnungs-Wanderung der DAV-Sektion

Ideales, aber noch kühles Wanderwetter begleitete die 13 Wanderer der DAV Sektion auf ihrer Saison-Eröffnungstour auf der Schwäbischen Alb.

Unter der Führung von Jürgen Koeberle wanderte man vom Ausgangspunkt Schlatt im Killertal auf Forstwegen und Wanderpfaden auf den 854 m hohen „Dreifürstenstein“. Hier hatte man einen prächtigen Ausblick auf die Höhen der Südwest-Alb und die Burg Hohenzollern. Immer entlang der steilen Abbruchkante des Albtraufes führte die Wanderung dann in einem großen Bogen zurück zum Ausgangspunkt, denn man nach einer Wanderzeit von ca. 5 Stunden wohlbehalten erreichte.

 

2016 W dreifürstenstein

Liebe Mitglieder aller Abteilungen unserer Sektion,

 

noch freuen wir uns, dass nach einem schneearmen Auftakt doch noch zahlreiche Wintersportaktivitäten durchgeführt werden konnten. Dabei erfreut sich unser Haus Don Bosco einer starken Frequentierung. Wir spüren aber auch schon die ersten Frühjahrslüfte und es wird Zeit, an die Vorbereitung der Sommersaison zu denken und dann auch unser Haus entsprechend vorzubereiten.

 

Wie im Programmheft bereits angekündigt, findet der Frühjahrs-Hüttenputz im Haus Don Bosco in Au am Wochenende 23./24. April 2016 statt.

 

Das Haus wird nach der winterlichen intensiven Nutzung gründlichst gereinigt. Bei der starken Belegung des Hauses sind diese Hüttenputz-Aktionen unerlässlich. Sie sind eine „Dienstleistung für den Verein“, für unsere Gemeinschaft. Diese gemeinsame Arbeit bringt Freude und Gelegenheit zur anschließenden Gemütlichkeit. Für das leibliche Wohl ist für alle Helfer jedenfalls bestens gesorgt.

 

Das große Pensum, das in zwei Tagen erledigt werden soll, erfordert, dass eine größere Anzahl von Helferinnen und Helfern mitmachen. Jeder kann seinen Kräften entsprechend eingesetzt werden. Wenn Viele zusammen anpacken, dann schaffen wir es zügig und niemand wird überfordert.

Wir würden uns auch über Neumitglieder freuen, die bei unserem gemeinsamen Putztag eine gute Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen haben. Anmeldung bitte bei Herrn Siegfried Eisenreich, per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über diese Mailadresse ist er auch mobil erreichbar – oder: 07552/938253.

 

Bitte teilen Sie mit:

Name:………………..… Tel. :……………….. Anzahl Pers. ………….

Erste und letzte Mahlzeit:

Freitag Abend : ___

Samstag Frühstück: __ Mittag : __ Abend : __ Sonntag Frühstück : __

Wir bitten um zeitgerechte Anmeldung, spätestens bis zum 18.04.2016.

Mit freundlichen Grüßen

Das Geberit-Informationszentrum (GIZ) konnte die vielen Besucher kaum fassen, die den fünften Vortragsteil von Annemarie Kleins Fahrrad-Weltreise von Altheim bei Riedlingen nach Neuseeland miterleben wollten.

Zur Demonstration voll bepackt stand das Fahrrad im Foyer, auf dessen Sattel sie in sieben Jahren durch 22 Länder auf drei Kontinenten unterwegs war und 44.661 km abgestrampelt hatte. Fast andächtig wurden die Gebrauchsspuren angeschaut und Annemarie Klein beteuerte, dass sie noch heute mit diesem Rad unterwegs sei, denn an ein eigenes Auto habe sie bisher noch nicht gedacht. Nachdem man die letzten noch verfügbaren Stühle zusammengesucht und alle einen Sitzplatz hatten, konnte Annemarie mit dem Vortrag beginnen.

Wie gewohnt plauderte sie konzentriert und ruhig über die strapazenreichen 1800 km durch den Himalayastaat Nepal und das indische Sikkim. Als Weißhäutige, Blonde, Alleinreisende mit Fahrrad wurde sie überall von den Menschen als Attraktion angesehen. Sie erlebte Gastfreund-schaft, aber auch Armut und einfachste Verhältnisse, besonders als sie einige Tage im Krankenhaus verbringen musste. Der OP dort glich eher einer Werkstatt oder Metzgerei, man müsse sich dort das Essen und die Medikamente selber besorgen, die dann von den Schwestern verabreicht werden. Ohne ihren nepalesischen Träger hätte sie die schnelle Genesung nicht geschafft. Dieser hat sie dann auch auf ihrem Marsch auf dem Anapurna-Rundtrek begleitet. Sie erzählte von religiösen Traditionen, über Eseltrecks, über ein Bad mit Elefanten und einem Ritt auf einem der Dickhäuter, über Touren in Schnee und Eis in geliehenen, viel zu großen Trekkingschuhen, über klirrende Kälte, sternenklare Nächte, glasklare Flüsse, Staubnebel auf Schotterstraßen und dass sie immer wieder Grenzen überschreiten musste, um ihr Visum zu verlängern oder ein neues zu beschaffen. Stets standen Begegnungen mit den Menschen und deren Kulturen im Mittelpunkt. Mit einem Tachostand von 19.500 km kam sie in der Hauptstadt Nepals in Kathmandu an.

Im nächsten Jahr wird ihre Reisebeschreibung weiter gehen nach Bangladesch und weitere ostasiatische Länder. Bis nach Neuseeland wird die Vortragsreihe zeitlich der Radreise gleichen. Die Pfullendorfer „Fangemeinde“ wird Annemarie Klein sicherlich verbunden bleiben. Ch.Zoller