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DAV Wanderer durchquerten die Ammergauer Alpen

Die Ammergauer-Alpen von Füssen bis Oberammergau bilden den ersten Vorgebirgsriegel der bayrischen Alpenkette. Diesen zu durchqueren war das Ziel einer 10-köpfigen Wandergruppe der DAV Sektion unter Führung von Jürgen Heim. Bei idealem Wanderwetter brachte die Tegelbergseilbahn die Wanderer zu ihrem Ausgangspunkt. In stetigem Auf und Ab durch die Südflanke des Brandnerschrofens wurde der Ahornsattel passiert, bevor in etlichen steilen Kehren der Gabelschroffen-sattel erreicht wurde. Nach einer Mittagspause wurde dann der ausgesetzte Gipfel der Krähe (2.010 m) erklommen. Aufgrund einer nahenden Gewitterfront wurde auf die Überschreitung der Hochplatte verzichtet, und der steile und lange Abstieg vom „Fensterl“ aus zur Kenzenhütte angegangen. Nach einer geruhsamen Nacht wurde frühmorgens zur Königsetappe gestartet. Der lange Anstieg über den Bäckenalmsattel zum Feigenkopf (1.867 m) stand zuerst an. Ein steiler Abfall leitete nun den teilweise ausgesetzten Klammspitzgrat ein, der auf den gleichnamigen Gipfel (1.924 m) führte. Ein überwältigendes Panorama entschädigte die Wanderer für ihre Mühen. Im Süden die markante Zugspitze und im Norden das bayrische Alpenvorland mit Ammer- und Startberger See. Der steile Abstieg mit einigen Kletterpassagen erforderte größte Aufmerksamkeit, bevor das Tagesziel, die Brunnenkopfhäuser erreicht wurden. Tags darauf führte die Route im Zickzack durch Schroffen- und Waldgelände zum Pürschlinghaus und dann talwärts zum Endpunkt nach Unterammergau, wo der Linienbus die müden Wanderer wieder zurück zum Ausgangspunkt brachte. 

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