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Jetzt fehlt nur ausreichend Schnee

Skilangläufer der DAV Sektion richten Bergwald-Loipe

Seine Vorboten hat der Winter ja schon geschickt, doch das bisherige Weiß reicht noch nicht aus, die Bergwald-Loipe beim Flugplatz begehbar zu machen.

Am vergangenen Wochenende haben die Skilangläufer der DAV Sektion Pfullendorf aber für den bevorstehenden Winter, bei Wind und Regen, die ca.5 km lange Loipe für die klassische Technik und auch den Parcours für die Skating-Läufer ausgesteckt. Überdies wurde das Spurgerät aus seinem Sommerquartier geholt und steht nun für den Einsatz bereit.

Bei entsprechender Schneelage wird der DAV die Loipe unterhalten, sodass alle Skilanglauf-Interessenten ihrem Hobby nachgehen können.

Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.dav-pfullendorf.de abzurufen.

Unser Bild zeigt einige Skilangläufer des DAV, bei ihrem Arbeitseinsatz am vergangenen Wochenende.

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Kleiner Aufenthaltsraum komplett renoviert

In die Jahre gekommen ist auf unserm Vereinsheim "Haus Don Bosco" der kleine Aufenthaltsraum mit integrierter Küche. Nach planerischen Vorarbeiten wurde diese Maßnahme im November umgesetzt und anläßlich des Hüttenputzes (21.11.2015) fertig gestellt. Unter der Bauleitung von Udo Lutz wurde der Raum  von einigen Mitgliedern in etlichen freiwilligen Arbeitsstunden total entkernt. Der alte Holz/Kunststoff-Boden, sowie die Gipsdecke wurden ausgebrochen.  Neue Elektroleitungen wurden verlegt, die Wände verputzt. Ein neuer Kunststoffboden mit Unterbau und Isolierung wurde eingebaut und die erneuerte Deckenkonstruktion mit Schallschutz dämmenden Paneelen  versehen. Bei all den Materialien wurden brandschutztechnische Aspekte berücksichtigt. Zum Abschluss montierte die Firma Jenter die neue, funktionelle Küchenzeile mit modernen Elektro-Geräten. Die vorhandenen Tische, Bänke und Stühle fanden wieder Verwendung.

Der beliebte "kleine" Aufenthaltsraum erstrahlt nun im neuen Glanz und steht den Besuchern ab sofort wieder zur Verfügung. 

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Rückblick Hüttenputz Herbst 2015 im „Don Bosco-Haus“

Am Anfang des Jahres hat die Vorstandschaft das Thema Hüttenputz aufgegriffen und nach neuen Wegen gesucht, wie man die Mitglieder wieder für diese zweimal jährlichen Einsätze gewinnen könnte. Diese Initiative hat sich offensichtlich positiv ausgewirkt. Es wurde im Vorfeld im kleinen Kreis ein Team gebildet, das sich künftig dieser Putzaktionen annehmen wird. Siegfried Eisenreich als Koordinator, Helmut Boos, Jörg Hartmann, Bernhard Münz und Elfriede Perlak im Team.

Dieses Team erlebte am vergangenen Putzwochenende quasi seinen Einstand und hat ihn bravourös bewältigt. Sie alle bringen handwerkliches Können und Erfahrung von Haus aus mit. Es war eine Freude zu sehen, wie alle gut organisiert in Arbeits-gruppen eingeteilten Personen jede Ecke vom Dach bis in den Keller des großen Hauses zu neuem Glanz brachten. Matratzen wurden abgesaugt, Betten neu bezo-gen, alle Zimmer, Aufenthaltsräume, der Sanitärbereich, Küchen, Treppenhäuser, Ski- und Tischtennisraum, kurz jede Ecke wurde geputzt. Alle Schränke wurden ausgeräumt und außen und innen gereinigt. Die Vorhänge, Bettwäsche, Wolldecken u.v.m. wurden bereits ab Donnerstag in der vereinseigenen Waschmaschine gewaschen, getrocknet und wieder aufgehängt. Auch rund um das Haus wurden die Vorbereitungen für den Winter getroffen. Die Kinder machten sich mit den Spiele-sammlungen zu schaffen, kontrollierten deren Vollständigkeit und verharrten dann auch gleich zum gemeinsamen Spiel. Dass ein so großer Trupp hungrig wird und auf ein gutes Essen wartet, darauf hat sich das Küchenteam eingestellt und bereits am Donnerstag seine Einkaufstour absolviert. Es zauberte dann pünktlich ein schmack-haftes Essen. Hand in Hand verlief die ganze Putzaktion zügig, so dass man bereits nach der nachmittäglichen Kaffeepause nur noch kleine Restarbeiten zu erledigen hatte. Der Vorsitzende Jürgen Heim genoss es sichtlich, nicht mehr der „Vormann“ sein zu müssen. So konnte er entspannt am Abend in der Runde sitzen und er ließ sich sogar überreden, die Gitarre zur Hand zu nehmen. Genau diese Hüttenabende in geselliger Runde nach einem gemeinsam verbrachten Arbeitstag sind es, die den Hüttenputz zum Highlight aufwerten, an den man sich im Nachhinein sehr gerne erinnert. Freie Übernachtung, Vollpension und zwei Übernachtungsgutscheine sind Zeichen der Anerkennung für die Mithilfe.

Siegfried Eisenreich und sein Team bedanken sich auf diesem Wege nochmal herzlich bei den 30 Teilnehmern einschließlich der Kinder dafür, dass ihnen der Einstieg in die neue Aufgabe leicht gemacht wurde. Dem Dank schließen sich die Hüttenwartin und der Vorstand an.

Eventuell aufkommende Fragen wie: „warum vergibt der Verein diese Arbeiten nicht an professionelle Reinigungsfirmen“, lassen sich mit wenigen Worten beantworten:

  • Professionelle Firmen stehen unter massivem Zeitdruck, jeder Arbeitsgang ist in Minutentakten vorgegeben. Es käme niemand auf die Idee, Schränke ausräumen zu lassen, um sie innen zu putzen und wieder einzuräumen, Lampen abzumontieren und Mücken auszukippen u.v.m. Außerdem wären die Kosten für das Waschen der Bettwäsche, Decken, Vorhänge in dieser Menge so enorm hoch, dass diese keinesfalls aus den Einnahmen des Hauses be-stritten werden könnten. (Im Übrigen sind bereits zahlreiche Arbeiten wie Fenster putzen usw. ausgelagert). Die Mehrkosten müssten durch Erhöhung der Übernachtungspreise erbracht werden, was besonders Familien treffen würde. Mit Sicherheit wäre damit vorprogrammiert, dass diese dann eher eine Ferienwohnung im Ort als unsere Hütte besuchen würden, die Besucher-zahlen auf unserem Haus dadurch rückläufig und eines der Vereinsziele, nämlich die Gemeinsamkeiten zu fördern, nicht mehr gegeben wären.

Somit erfüllt der gemeinsame Hüttenputz auch eine psychologische Aufgabe: Durch die persönliche Teilnahme an den Erhaltungsmaßnahmen des gemeinsam von den Mitgliedern im Lauf der Jahre Geschaffenen wird man sich dessen Wert erst so richtig bewusst und wird dafür sensibilisiert, diesen zu erhalten.

Charlotte Zoller 

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DAV-Sektion Pfullendorf startete zur Mountainbike-Abschlusstour 

Für die Letzten, die mit dem schönen, trockenen Spätherbst noch nicht abgeschlossen hatten, ging es kurzerhand „uff’d Alb nauf”.

Von Laufen führte die Tour nach rascher Einrollzeit über Lautlingen gleich heftig den Muliweg hoch (Der Muliweg wurde von der vierten Enziandivision der Gebirgsjäger, welche auf dem Heuberg stationiert waren, für Kriegsübungen genutzt. Die Division wurde dann in den Kaukasus geschickt. Es ist kein offizieller Wanderweg, kann aber auf eigene Gefahr bewandert werden). Recht steile Passagen forderten Biker und Bike. Oben dann über den Hersberg nach Burgfelden zum Aussichtspunkt Böllat (920m). Von dort aus bot sich freie Sicht auf die Schalksburg, Lochen, die Talfläche und den dunklen Rücken des Schwarzwaldes. Danach ging es über einen sehr schnellen Trail hinunter ins Wannental bis zu den Mammutbäumen um anschliessend wieder über einen steilen, schmalen und ausgesetzten Pfad zur Schalksburg hoch zu klettern. Die Schalksburg ist flächenmässig die größte Burganlage der Schwäbischen Alb. Nach der Besteigung dieser Ruine gings auf der anderen Seite auf einem Trail mit engen Spitzkehren, Treppenstufen und allerhand Wurzeln wieder hinunter nach Laufen um auf der gegenüberliegenden Seite die Felsbastion Gräbelesberg (915m) zu erreichen. Endlich oben, erfreuten sich die Biker der schönen Trails am Trauf entlang bis zur Hossinger Grillhütte. Von dort aus über Eisen- und Betontreppen, Stufen, Fels und lange, mit Herbstlaub gefüllte Trails, hinunter ins Brunnental nach Laufen. Die Tour, unter Leitung von Alwin Jenter war ein gelungener Saisonabschluss. Die Ausfahrten für das kommende Jahr stehen auf der Homepage: www.dav-pfullendorf.de

Adalbert Ohl (Text und Foto)

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Abschlusstour der DAV-Sektion 

Bilderbuchwetter und spätsommerliche Temperaturen begleiteten die 36 Wanderer der DAV Sektion auf ihrer Saisonabschlusswanderung im Donautal. Unter der Führung von Jürgen Koeberle wand sich vom Ausgangspunkt Thiergarten ein „langer Lindwurm“ auf den schmalen Steigen hoch zum Rabenfels. Dem Übergang zum Schmeiental erfolgte der Aufstieg zur Ruine „Gebrochen Gutenstein“, wo eine längere Mittagspause eingelegt wurde. Aufwärts durch durch das Donautal über Dietfurt und Gutenstein erreichte man nach 5 Stunden Wanderzeit wieder den Ausgangspunkt. Mit dieser Wanderung wurde die Berg- und Wandersaison 2015 abgeschlossen. Das Programm für 2016 ist bereits im Druck und wartet wieder mit einer Vielzahl von Aktivitäten auf. Anfang Dezember wird dieses Programm den Mitgliedern zugestellt.

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Der Skibasar 2015 des DAV war wieder ein Erfolg

Großer Andrang herrschte beim Skibasar, der am vergangen Samstag von der Skischule der DAV Sektion im Gemeinschaftsraum der Realschule abgehalten wurde. Wintersport-Equipment von Alpin-Ski über Snowboards und Langlauf-Sets wechselten die Besitzer. Besonders Ausrüstungsgegenstände für Kinder und Jugendliche waren gefragt. Auch neue Ware wurde angeboten. Der Veranstalter war mit dem Ergebnis wieder sehr zufrieden.

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DAV wanderte auf dem „Wiiwegli“ im Markgräfler Land

Trockenes, aber kühles Herbstwetter begleitete die Pfullendorfer Wanderschaar auf dem „Wiiwegli“ (Weinweg) im Markgräfler Land. Werner Hergert führte als „Einheimischer“ die insgesamt 13 Teilnehmer durch den 2. Abschnitt dieses bekannten Weitwanderwegs im südwestlichsten Zipfel von Deutschland. Bereits im Vorjahr wurde das dritte Teilstück von Müllheim bis Staufen erwandert.

Ausgangspunkt war Rheinweiler, von wo es dann in stetigem auf- und ab an den Ausläufern des Schwarzwaldes entlang ging. Durch Rebhänge und Weingarten wurden die durch ihren Wein bekannten Orte Schlingen und Auggen tangiert. Immer wieder konnten sich die Wanderer an den süßen Weintrauben stärken, die die Winzer bei der nun bereits abgeschlossenen Weinlese an den Stöcken hängen ließen. Gegen Mittag brach die Sonne durch und ermöglichte einen Ausblick in die Rheinebene mit den dahinter liegenden Bergen der Vogesen.

Nach 16 Wanderkilometern wurde dann kurz vor Müllheim im Breisgau in einer „Straußenwirtschaft“ eingekehrt und die Wanderung zünftig in gemütlicher Runde beschlossen. 

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Gemeinschaftswanderung mit Schwäbischem Albverein im Schwarzwald

Am vergangen Sonntag 25.09.2015 war die DAV Sektion gemeinsam mit der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins unterwegs, der auch die Organisation dieser Wanderung übernahm. Per Bus ging ins in den mittleren Schwarzwald mit dem Ziel „Kandel“, mit über 1.200 m Höhe einer der bekanntesten Gipfel und Aussichtspunkte im Schwarzwald.

Von den insgesamt 39 Teilnehmern waren 13 DAV-Mitglieder.

Wanderführer Hartmut Dinter führte die Gruppe bei strengem Ostwind auf den Gipfel (siehe Gruppenbild). Hier bot sich den Teilnehmern eine herrliche Aussicht auf das Rheintal und die umliegenden Schwarzwaldhöhen. Über Wald und einsam liegende Hofparzellen ging es dann meist abwärts bis zum Endpunkt St. Peter mit seiner schönen Klosterkirche. Nach einer gemütlichen Einkehr brachte der Bus die frohgelaunte Wandergruppe nach zweistündiger Fahrt quer durch den Schwarzwald wieder zurück nach Pfullendorf. 

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DAV Bergtour auf dem „Hohen Randen“

Kühles, aber gutes Wetter begleitete die kleine Wandergruppe der DAV-Sektion auf ihrer 18 km langen Tour im deutsch-schweizer Grenzgebiet. Bereits auf schweizer Hoheitsgebiet wurde der 40 m hohe Hagenturm bestiegen. Die Aussicht zum Bodensee, den Hegaubergen und den nahen Schwarzwald war leider durch tiefstehende Wolken eingeschränkt. Ein steiler Abstieg führt dann ins Tal der Wutach mit der berühmten „Sauschwänzlebahn“. Entlang dieser Bahnlinie und seinen Viadukten passierte man die Ortschaften Fützen und Epfenhofen. Der Abschluß war dann ein langer Anstieg, der die Wanderer wieder zum Ausgangspunkt zurück brachte.

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Gruppenbild beim Hagenturm

DAV Bergtour auf dem Tannheimer Höhenweg

Gutes Wanderwetter begleitete die 20 DAV-Mitglieder auf ihrer Tour im Tannheimer Tal. Ziel war der gleichnamige Höhenweg, der nach 2 stündigem Aufstieg von Grän aus erreicht wurde. In ständigem Auf und Ab ging es auf diesem dann weiter zur Bad Kissinger Hütte. Der Großteil der Teilnehmer bestieg den nahen, aber ausgesetzten Gipfel des Aggenstein (1.987 m). Eine herrliche Aussicht auf die nahen Berggipfel und die Seen des Ostallgäus belohnte die „Gipfelstürmer“ für ihre Mühen. Nach einer längeren Rast auf der Kissinger Hütte erfolgte der 2-stündige Abstieg ins Tal zum Ausgangspunkt mit einer kurzen „Regeneinlage“. 

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Gipfelfoto Aggenstein (1.987 m)

Am vergangenen Wochenende hat die DAV Sektion Pfullendorf eine Hochtour mit grandiosem Ausblick auf die Bernina durchgeführt. Die Tour führte von Pontresina durch das Val Roseg auf die Chamanna Tschierva. Nach einer Übernachtung ging es früh morgens auf den Piz Morteratsch. Auf dem Gipfel hatte die Gruppe in der Höhe von 3.751 Metern bei bestem Wetter einen grandiosen Ausblick auf die gesamte Bernina mit Piz Palü, Bellavista, Piz Bernina mit Biancograt, Piz Scerscen und Piz Roseg.

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Die Teilnehmer von links: Tobias Ströhle, Christoph Gartmann, Oliver Schraut, Manuela Schraut, Benjamin Schwarzenbach und Tourenführer Ekkehard Hössler

JDAV-Hüttenwochende am 4. und 5. Juli 2015 in Au

Die Jugend des Deutschen Alpen Vereines der Sektion Pfullendorf, ließ es sich letztes Wochenende nicht von der großen Hitzewelle einschüchtern. Wir dachten, dass wir in den Bergen des Bregenzer Waldes etwas angenehmere Temperaturen vorfinden werden. Doch Pustekuchen!
Das gute war: Das Programm unserer JugendleiterInnen war wie geschaffen für diese Hitze. Als wir am Freitag auf unserem Sektionshaus Don Bosco ankamen, mussten einige erst einmal vom Keller bis zum Dach, jeden Winkel erkunden. Denn für einige von uns, war das der erste Besuch in diesem Haus.
Am Samstag starteten wir zum Rehmer Wasserfall. Was für eine Überraschung, als wir auf dem Weg dorthin, einen Kletterhelm im Gebüsch hängen sahen. Gleich darauf haben wir auch die Seile entdeckt, die in luftiger Höhe über dem Wasser hingen. Jetzt hieß es, die Mutigen vor! Wer traut sich als erstes den Bach wie ein Äffchen am Seil hängend zu überqueren? Das war für alle ein Erlebnis! Am nächsten Morgen hat der ein oder andere sich über Bauchmuskelkater beklagt… Weiter ging es zum Schrannenbacher Wasserfall, in dem wir uns bei diesen Temperaturen endlich gut abkühlen konnten. Den Abend ließen wir mit einer Hüttenrallye ausklingen und beim Seifenstückefischen wurden auch die letzten Käsewanderfüße noch einmal gründlich gewaschen, bevor wir uns bald in die Betten verkrochen.
Wie? Die Jugend geht einmal freiwillig früh ins Bett?!?! Ja, denn am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon um drei. Nach einer kurzen Müslistärkung ging es los zur Edelweisshütte. Von dort begann unsere nächtliche Wanderung, bei 20° im T-Shirt, auf die Kanisfluh. Oben angekommen wurden wir mit einem grandiosen Sonnenaufgang belohnt.
Ein paar ganz sportliche sind komplett bis zu unserer Unterkunft zurückgelaufen, andere nutzten die Zeit für ein Vormittagsschläfchen, oder nahmen noch einmal ein Bad in der Bregenzerach.
Alles in allem können wir auf ein wunderbares Wochenende zurückblicken!

Wer Lust hat auch das ein oder andere Bergerabenteuer mit uns zu erleben, der melde sich bei Miriam unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Oder ihr kommt Mittwochs zwischen 17.30 und 19.00 am Kletterturm hinter dem Stadion vorbei.

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Tourenwoche der DAV-Sektion im Bregenzerwald

Alljährlich zum Beginn der Sommerferien treffen sich die Mitglieder der Sektion Pfullendorf auf ihrem Vereinsheim „Haus Don Bosco“ in Au im Bregenzerwald zu einer Tourenwoche. Bei gutem und heißem Sommerwetter beteiligten sich 40 Personen an diesem Highlight, welches seit Jahren im Veranstaltungskalender der Sektion einen festen Platz einnimmt. Das Küchenteam um Franziska Seeger und Hannelore Heim sorgten mit ihrer „Vollverpflegung“ ebenfalls wieder für gute Stimmung.

Die Touren- und Wanderführer Oliver Schraut, Udo Lutz und Maria Prütting haben für jeden Tag ein attraktives Programm zusammengestellt, welches den Interessen der Teilnehmer gerecht und der Witterungsbedingungen angepasst wurde. Je nach Kondition und alpiner Erfahrung konnten die Teilnehmer die für ihre Belange richtige Tour aussuchen. Das Angebot erstreckte sich von einfachen Berg- Wanderungen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren. Täglich standen je 2 Angebote zur Auswahl. Zu Wochenbeginn wurde zusätzlich der 2-tägige Klettersteig-Kurs (Theorie und Praxis) in diese Tourenwoche integriert.

Anspruchsvollere Bergtouren im hinteren und vorderen Bregenzerwald wurden auf Rote Wand (2.704 m), Geißhorn (2.366 m), Üntschenspitze (2.135 m) und Hangspitze (1.746 m) durchgeführt. Etwas leichter und kürzer waren die Bergwanderungen zum Körbersee, die Üble Schlucht im Laternser Tal, Hirschberg (1.834 m) und Hochhäderich (1.556 m). Bis auf den Samstag konnten die Regenjacken im Rucksack bleiben

Nach einer abwechslungsreichen und harmonischen Woche und dem gemeinsamen Frühstück am Freitagmorgen wurden die Koffer und Rucksäcke für die Heimreise gepackt. Für einige der Teilnehmer stand jetzt schon fest; „wir kommen im nächsten Jahr wieder!“

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Am südlichsten Punkt Deutschlands, Grenzstein Nr. 147

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Auf dem Gipfel des Widdersteins

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Feierabend“ auf der Terrasse des Bergheimes

DAV TOUR auf dem GTA

Eine Gruppe von 5 Bergwanderern der Sektion Pfullendorf des DAV machte sich im Juli auf den Weitwanderweg GTA (Grande Traversata delle Alpi). Dieser verläuft mit ungefähr 60 Tagesetappen von der Schweiz durch den italienischen Alpenbogen bis zum Mittelmeer. Die GTA ist eines der überzeugendsten Beispiele für einen umwelt- und sozialverträglichen Tourismus im gesamten Alpenraum, denn die Route verläuft stets auf alten Wegen, übernachten kann man ausschließlich bei Einheimischen oder Hütten des CAI (Italienischen Alpenvereins). Der Wanderer erlebt eine meist wenig erschlossene Alpenregion aus der Perspektive der lokalen Bevölkerung.

Die GTA führt durch einsame Alpentäler mit einer relativ gut erhaltenen traditionellen bergbäuerlichen Welt und er soll helfen, der starken Abwanderung entgegenzuwirken.

Nach einer reibungslosen umweltfreundlichen Anreise mit Bahn und Bus startete unsere Gruppe vom Stausee Mattmark bei Saas Grund und erreichte über den Monte Moro Pass, einem alten Walserübergang, das Rifugio Oberto auf 2800 m Höhe.

Die folgenden 7 Tagesetappen waren teilweise sehr anstrengend, da die nach Süden zum Po entwässernden Alpentäler sehr tief eingeschnitten sind, so dass bei ihrer Überwindung viele Höhenmeter bewältigt werden mussten. Die Anstrengungen wurden jedoch durch die grandiosen Tief- und Fernblicke auf die Walliser 4000 er mehr als entschädigt, deren gigantischen Ost- und Südwände einen Himalaja Eindruck erwecken konnten.

In den gemütlichen und gastfreundlichen Herbergen konnten wir uns bei köstlicher italienischer Küche und Rotwein von den Anstrengungen des Tages regenerieren, so dass die nächste Etappe immer wieder erholt und mit neuem Elan in Angriff genommen werden konnte. In Quincinetto an der Dora Baltea, dem tiefsten Punkt der GTA im Aosta Tal endete unser diesjähriger Abschnitt, aber bei konstanter Etappenzahl in der Zukunft warten ja noch weitere 8 Jahre bis das Mittelmeer erreicht ist!

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von links: Klaus Ruther, Jürgen Koeberle, Jörg Enders, Helmut Magg, Gertrud Steidl

Im Hintergrund die Monte Rosa Ostwand

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die riesige barocke Wallfahrtsanlage Oropa mit Jürgen Koeberle

DAV-Hüttentour bis auf die Zugspitze

Eine hochalpine und anstrengende Bergtour durch die Lechtaler Alpen führte die DAV–Sektion Pfullendorf in der vergangenen Woche durch. Dieses 5-tägige Trekking mit 10 Teilnehmern war der Schlusspunkt und zugleich Höhepunkt einer Durchquerung, die 2012 in Au/Bregenzerwald begann, das Lechquellengebiet tangierte und die gesamte Kette der Lechtaler Alpen durchzog.

Das hervorragende Bergwetter begünstigte diese Unternehmung, die von Jürgen Heim organisiert und geführt wurde. Ausgangspunkt war Imst im Inntal, der letztjährige Endpunkt. Von der Muttekopfhütte ging es über das Scharnitzjoch (2.441 m) und das Hahntennjoch zu Anhalter-Hütte. Tags darauf erfolgte der Anstieg über Kromersattel und Hinterjöchle, bevor ein schier endloser Abstieg nach Nasssereith am Fuße des Fernpasses folgte. Im Teilort Obsteig bezog man Quartier und startete tags darauf die heiße und mühsame Route durch die „Höllreise“ und über die Grünsteinscharte zur Coburgerhütte. Hier bildeten Drachen- und Seebensee einen starken Kontrast zu den kahlen und grauen Schutthalden und Felsformationen der Mieminger Alpen. Der Übergang ins Wettersteingebirge war lang und steinig, hielt sich jedoch bei den zu gehenden Höhenmetern in Grenzen. Über das berühmte „Gatterl“ erreichte man das Tagesziel, die Knorrhütte (2.051 m) am Zugspitzplatt.

Bereits um 7 Uhr in der Früh machte man sich auf den steilen und steinigen Weg auf Deutschlands höchsten Berggipfel. Ab dem Schneefernerhaus wechselte man auf den ausgesetzten, aber gesicherten Felsensteig um den Gipfel in Angriff zu nehmen. Nach knapp 4 Stunden wurde auch diese Hürde genommen und stand in einer anderen Welt. Zuerst das an eine Mondlandschaft erinnernde Zugspitzplatt, dann das quirlige Gewusel einer Großstadt auf dem Gipfelplateau. Nach einem Erinnerungsfoto auf dem eigentlichen Gipfel (2.962 m) mit seinem goldenen Kreuz und einer zünftigen bayrischen Brotzeit auf dem „Münchner Haus“, fuhr man mit der Seilbahn hinunter nach Ehrwald und beschloss die abwechslungsreiche Woche.

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Von links, hinten: Bernhard Nothelfer, Andreas Vollmar, Jürgen Heim, Harald Schröter, Klaus Epple, Gerlinde Maurer, Henry Löffler

Vorne: Gunter Colditz, Katja Muffler, Martha Löffler.

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DAV Seniorenwanderung auf dem „Schwarzen Grat“

Gutes Wanderwetter begleitete die 10 DAV-Senioren bei ihrer Wochentagstour ins Württembergische Allgäu. Von Bolsternang führte die Route über den Holzleuter Grat und die Schletter Alpe zum 1.118 m hohen Gipfel mit seinem 35 m hohen Aussichsturm. Dies ist die höchste Erhebung in Württemberg. Eine gute Fernsicht auf die Allgäuer Bergwelt belohnte die Wanderer für ihre Mühen. Über Roggenhorn (1.056 m) und die Alpe Wenger Egg wanderte man wieder zum Ausgangspunkt zurück. Weitere Seniorenwanderung finden in den Monaten September und Oktober statt. 

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Schwarzer Grat (Aussichtsturm)

Vorne v.l.n.r.: Christa Grumann, Hannelore Heim, Heidi Stark, Marlies Kratzer, Günther Kratzer

Hinten v.l.n.r.: Franziska Seeger, Franz Grumann, Josef Scheitler, Jürgen Heim, Klaus Epple

DAV Bergtour im Wallgau

Bei fast extremer Hitze machten sich 6 Mitglieder der DAV Sektion auf eine Bergtour hoch über dem Wallgau. Von Bürserberg-Tschengla führte die Route zuerst auf die Mondspitze (1.967 m) und weiter über einen Grat zum Schillerkopf (2.006). Nach über 6 anstregenden Stunden kam man wohlbehalten zum Ausgangspunkt zurück. 

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 Auf dem Gipfel der Mondspitze

v.l.n.r.: Jürgen Heim, Helmut Magg, Bernd Drummer, Josef Scheitler, Henry Löffler und Gunter Colditz

DAV Bergtour im Karwendel

Eine für sie neue Gebirgsregion lernten sieben Sektionsmitglieder auf einer 2-Tagestour im bayrischen Karwendel kennen. Ausgangspunkt war der kleine Ort Fall am Sylvenstein-Stausee. Der lange und teilweise recht steile Aufstieg durchs Krottenbachtal auf die Tölzer-Hütte war mühsam und anstrengend. Ein heftiges Gewitter mit Hagel und Starkregen verlangte von den Teilnehmern alles ab.

Total durchnässt erreichte man dennoch das Tagesziel, die Tölzer Hütte (1.825 m).

Ganz anders zeigte sich das Wetter am folgenden Morgen. Die Wolkendecke riss auf und ein herrlicher Tag war zu erwarten. Nach gut einer Stunde wurde auf ausgesetztem Steig der Gipfel des Schafreuter (2.102 m) bestiegen. Hier war der höchste Punkt erreicht und ein tolles Panorama belohnte die Besteiger. Der lange Abstieg über einige ausgesetzte Grate bis zum Ausgangspunkt verlangte nochmals Konzentration und Kondition. 

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Bild: auf dem Gipfel des Schafreuter (2.102 m)

v.l.n.r.: Henry u. Martha Löffler, Uschi Staniszewski, Erich u. Gerda Steurer, Thomas Jaud, Bild: Jürgen Heim

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Gletscherkurs erfolgreich durchgeführt.

Am letzten Wochenende wurde von der DAV Sektion Pfullendorf erfolgreich ein Grundkurs Eis (Gletscherkurs) auf dem Taschachhaus im Pitztal durchgeführt. Hierbei wurde den acht Teilnehmern an zweieinhalb Tagen von den drei Ausbildern der Sektion folgendes vermittelt: Ausrüstungskunde, Gehen mit Steigeisen, Einsatz des Eispickels, Gehen in der Gletscherseilschaft und Erlernen der Spaltenbergung. Alle Teilnehmer des Kurses sind nun gut dafür gerüstet, um zukünftig bei Hochtouren in vergletschertem Gelände teilnehmen zu können.

 

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DAV Wanderer durchquerten die Ammergauer Alpen

Die Ammergauer-Alpen von Füssen bis Oberammergau bilden den ersten Vorgebirgsriegel der bayrischen Alpenkette. Diesen zu durchqueren war das Ziel einer 10-köpfigen Wandergruppe der DAV Sektion unter Führung von Jürgen Heim. Bei idealem Wanderwetter brachte die Tegelbergseilbahn die Wanderer zu ihrem Ausgangspunkt. In stetigem Auf und Ab durch die Südflanke des Brandnerschrofens wurde der Ahornsattel passiert, bevor in etlichen steilen Kehren der Gabelschroffen-sattel erreicht wurde. Nach einer Mittagspause wurde dann der ausgesetzte Gipfel der Krähe (2.010 m) erklommen. Aufgrund einer nahenden Gewitterfront wurde auf die Überschreitung der Hochplatte verzichtet, und der steile und lange Abstieg vom „Fensterl“ aus zur Kenzenhütte angegangen. Nach einer geruhsamen Nacht wurde frühmorgens zur Königsetappe gestartet. Der lange Anstieg über den Bäckenalmsattel zum Feigenkopf (1.867 m) stand zuerst an. Ein steiler Abfall leitete nun den teilweise ausgesetzten Klammspitzgrat ein, der auf den gleichnamigen Gipfel (1.924 m) führte. Ein überwältigendes Panorama entschädigte die Wanderer für ihre Mühen. Im Süden die markante Zugspitze und im Norden das bayrische Alpenvorland mit Ammer- und Startberger See. Der steile Abstieg mit einigen Kletterpassagen erforderte größte Aufmerksamkeit, bevor das Tagesziel, die Brunnenkopfhäuser erreicht wurden. Tags darauf führte die Route im Zickzack durch Schroffen- und Waldgelände zum Pürschlinghaus und dann talwärts zum Endpunkt nach Unterammergau, wo der Linienbus die müden Wanderer wieder zurück zum Ausgangspunkt brachte. 

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DAV Senioren-Wanderung auf den Siplinger Kopf

Eine Wanderung ins Balderschwangertal führte die Senioren der DAV Sektion Pfullendorf auf den Siplinger-Kopf (1.734 m), einem Ausläufer der Nagelfluhkette. Bei herrlichem Wanderwettter führte Jürgen Koeberle die 6 Teilnehmer in 2,5 Stunden auf den Gipfel, der über die Ostseite über einen äußerst steilen, aber gutem Pfad in 2,5 Stunden erreicht wurde. Eine herrliche Aussicht auf die noch schneebedeckten Allgäuer Alpen entschädigte die Wanderer für ihre Mühen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause wurde die Tour über den ausgesetzten Westgrat fortgesetzt, bevor der Talabstieg zum Ausgangspunkt erfolgte. Die Rückreise wurde dann noch zu einem Besuch beim „Fidelisbeck“ in Wangen unterbrochen.  

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Abtraufwanderung - Felsenmeersteig durchgeführt.

Am gestrigen Sonntag haben 24 Personen an der herrlichen Wanderung am Albtrauf, dem Felsenmeersteig, teilgenommen. Dieser wird auch als die Königstour unter den Traufgängen bezeichnet, als eine "historische Fußreise über und unter dem Albtrauf und an ihm entlang".  Über den Heersberg ging es nach Burgfelden und dem Böllat. Vom Böllat bot sich eine sensationelle Aussicht über die Höhen der Alb bis hin zum Schwarzwald und zu den Vogesen. Weiter ging es zu Mammutbäumen, zur Ruine Schalksburg und dem eigentlichen Felsenmeer. Bis zurück zum Ausgangspunkt wurden ca. 17 km und fast 700 Höhenmeter dabei bewältigen. Zum Abschluss erfolgte noch eine gemütliche Einkehr in der Hofschenke in Krauchenwies. Alle Teilnehmer waren von der Wanderung begeistert und freuen sich schon auf den nächsten Traufgang. Geführt wurde die Tour von Tourenwart Oliver Schraut.

 

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Geschäftsstelle in der Uttengasse eröffnet

Pünktlich um 09:30 Uhr öffnete der 1. Vorsitzende Jürgen Heim die Türe zum „Tag der offenen Tür“ und einem Rundgang durch die frisch renovierten Räumlichkeiten.

Bürgermeister Thomas Kugler, Vertreter vom Schwäbischen Albverein, dem Turnverein, Nachbarn aus der Uttengasse, beteiligte Handwerker, Sponsoren und eine große Zahl unserer Mitglieder und interessierte Gäste folgten der Einladung. Der erste Blick war Erstaunen darüber, wie schmuck die Räume geworden sind, in weiß und dem DAV-grün gehalten und geschmückt mit dem Edelweiß des DAV-Logo.

Jürgen Heim erläuterte in seiner Begrüßungsansprache kurz die Notwendigkeit einer Geschäftsstelle für einen so großen Verein, die investierten Geldbeträge und die vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Mitglieder – hauptsächlich der „Rentner-gang“, wie er sich lachend ausdrückte.

Bürgermeister Kugler zeigte sich erfreut und war wiederum voll des Lobes für die Sektion. Als größter Verein von Pfullendorf ist der DAV ein wichtiger gesellschaftlicher Bestandteil in der Stadt. „Chapeau, das ist eine Superleistung, die von Weitblick zeugt“, so seine Worte. Jürgen Heim versprach: „Wir werden diese Räume mit Leben erfüllen.“

Mit Leben erfüllt wurden sie bereits an diesem Tag der offenen Tür, denn bei einem gemütlichen Umtrunk, den in charmanter Weise die Jugendleiterin Miriam Hörth und ihr Team aus der Jugendgruppe kredenzte, wurde munter geplaudert über vergangene und aktuelle Ereignisse des Vereins.

Mit dieser neuen Geschäftsstelle hat die Sektion zwar mehr Arbeit und mehr Verantwortung auf sich genommen, aber die Investitionen des von allen der zahlreichen Unterabteilungen gemeinsam geschaffenen Vereinsvermögens in dauerhafte Immobilienwerte sind die einzig sinnvollen für die nachwachsenden Vereinsgenerationen. Die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern untereinander, von der Jugendgruppe bis zur sog. Rentnergang ist im DAV Pfullendorf seit Anbeginn Usus: Jeder der zahlreichen einzelnen Abteilungen erfüllt seine ehrenamtlichen Aufgaben mit Freude und großer Kompetenz. Nur so war es möglich, dass die Sektion seit ihrer Gründung 1989 bis heute auf knapp 1500 Mitglieder anwachsen konnte.

27.05.2015

Charlotte Zoller, Pressestelle

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DAV Wanderung im vorderen Allgäu

Nachdem Anfang Mai aufgrund des schlechten Wetters bereits 2 Wanderungen ausfallen mussten, zeigte sich am vergangen Wochenende der Wettergott von seiner besseren Seite. Eine leichte Wanderung an der Queralpenstrasse stand auf dem Tourenplan. Bei zuerst kühlem, aber trockenem Wetter führte Helmut Magg die 19 Teilnehmer von Oberreute immer leicht ansteigend auf den Sonnenbalkon Sulzberg in das deutsch-österreichischem Grenzgebiet. Hier öffnete sich dann auch tatsächlich die Wolkendecke und die wärmende Sonne nutzte man zur Mittagspause auf dem aussichtsreichen Dorfplatz mit herrlichem Ausblick auf den hinteren Bregenzerwald und die Nagelfluhkette. Durch Wald und prächtige Frühlingswiesen kehrte man nach 13 Wanderkilometern wohlbehalten wieder zum Ausgangspunkt zurück.

2015 W vorderes allgaeu

Gelungener Start in die Bergwandersaison:

Heute am Sonntag, den 10.5. haben 14 Personen an der aussichtsreichen Wanderung zum Edelsberg in den Tannheimer Bergen teilgenommen.
Der Ausgangspunkt der Bergwanderung war Nesselwang/Allgäu. Der Aufstieg auf den 1629 Meter hohen und aussichtsreichen Edelsberg führt über die Wallfahrtskirche Maria Trost und die Kappeler Alpe. Zurück ging es über die Alpspitze, vorbei an der Bayerstettener Alpe nach Bayerstetten und Nesselwang. Alle Teilnehmer freuten sich über den gelungenen Start in die diesjährige Bergwandersaison bei idealem Bergwetter und guter Aussicht.

Anbei ein Gruppenbild auf dem Edelsberg

 

2015 05 Edelsberg

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Kletterkurs2015 006Zwei lehrreiche Tage verbrachten 5 Teilnehmer an unserem Kletterturm und im Donautal.

Die Basics oder die Trockenübungen wurden am Turm gemacht, der dafür ideal ausgestattet ist.

Die Umsetzung am Fels war dann im Donautal, wo dann das Klettern in der Seilschaft mit der ganzen Sicherungstechnik und den Kommandos in den unterschiedlichen Touren geübt wurde.

Dank eines kurzen Regenschauers waren nicht viele Kletterer unterwegs, was für uns freie Routenwahl und jede menge Platz bedeutete.

Martin HenslerKletterkurs2015 054

Hauptversammlung 2015 Rückblick

Ein volles "Haus Linzgau" konnte Jürgen Heim bei unserer Jahreshauptversammlung am 22. April begrüßen, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Ehrungen für 50-, 40- und 25-jährige DAV-Mitgliedschaft. Dass es ein "Sitzungsmarathon" würde, war schon dadurch und durch die umfangreiche Tagesordnung vorauszusehen. Dank der Powerpoint-Präsentation der Zahlen und Fakten und der Bildergalerie zwischendurch kamen trotzdem keine Langeweile und keine Ermüdungserscheinungen unter den Besuchern auf. Die Berichte von unfallfreien, erfolgreichen und gut besuchten Einzelveranstaltungen, Finanzstatus und Haushaltsplan, vorgetragen von den jeweiligen Spartenleitern, entlockten dem Stellvertretenden Bürgermeister Peter Schramm Worte wahrer Begeisterung und Anerkennung für unsere Vereinsarbeit, was - wie er es ausdrückte - "eine Stadt erst lebenswert mache". Der Vorstandsbeschluss zum Kauf der künftigen Geschäftsstelle in der Uttengasse, im Vorstand von allen Spartenleitern und Beisitzern abgesegnet, und die Bekanntgabe, dass die Räume schon anfangs Mai bezogen werden können, ist ein weiterer Schritt mit Blick auf die Zukunmft des Vereins. Unsere Sektions-Senioren hatten bei Umbau und Renovierung wieder kräftig Hand angelegt, was den Kostenvoranschlag nach unten drückte.

Ab dem neu begonnenen Vereinsjahr standen einige langjährige, rührige und kompetente Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Wahl. Erfreulich ist aber, dass der Trend vieler anderer Vereine, keine Nachfolger zu finden, in unserer Sektion bisher zum Glück kein Thema ist. Mit Dank und Bedauern wurden der bisherige zweite Vorsitzende Peter Hagmann, Naturschutzreferent Jörg Enders, die Initiatoren und Betreuer unserer Homepage Simone und Mike Franke aus dem Vorstand verabschiedet. Den Platz des zweiten Vorsitzenden wird künftig Oliver Schraut belegen, er bleibt auch kommissarisch für das laufende Jahr Tourenwart und hält Ausschau auf eine oder einen künftigen Betreuer der Kletteranlagen im Tiefental. Neu in die Vorstandschaft wurden gewählt: Miriam Hörth als Jugendleiterin, Annette Stroh für Internet/Homepage und Peter Schenk als Naturschutzwart. Alle anderen Vorstandsmitglieder, Beisitzer und der Ehrenrat bleiben unverändert tätig.

 

Vorstandschaft, Stand: 23. April 2015 (nach Hauptversammlung)

 1. Vorsitzender: Jürgen Heim (07552 / 6226)

 2. Vorsitzender: Oliver Schraut (07552 / 929022)

 Schatzmeister: Klaus Epple (07552 / 6465)

 Schriftführerin: Stefanie Seeger (07557 / 929875)

 Jugend-Referentin: Miriam Hörth (07558 / 838683)

 Hochtouren / Klettern: Martin Hensler ( 07578 / 933477)

 Tourenwart / Kletterturm: Oliver Schraut ( 07552 / 929022)

 Ski-Schule:  Fabian Tews ( 0174 / 7901287)

 Ski-Langlauf: Joachim Wellan ( 07552 / 408695099)

Skitouren: Martin Strüber ( 07552 / 97851

 Naturschutz-Referent: Peter Schenk ( 07552 / 8860)

 

Beisitzer:

 Hüttenbeleg. / Familiengruppe: Petra Boos ( 07552 / 91383)

Mountainbike MTB: Andreas Keller ( 07552 / 8732)

Bauausschuss: Udo Lutz ( 07575 / 2281)

Mitgliederverwaltung: Maria Prütting ( 07552 / 9289374)

Internet / Homepage: Annette Stroh ( 07552 / 9291320)

Presse / Vorträge: Charlotte Zoller ( 07552 / 7637)

Auf dem Vulkanseeweg im nördlichen Hegau

Mit dieser Wanderung am Ostermontag starteten 17 Teilnehmer unter Führung von Jürgen Heim in die diesjährige Wandersaison. Bei gutem, aber äußerst kühlem Wanderwetter ging es vom Bahnhof Hattingen auf den 13 km langen Rundkurs mit ca. 300 Höhenmeter. Nach gut einer halben Stunde erreichte man den „Höwenegg“, ein ehemaliger Vulkankegel. Der Bergrücken dieses ehemaligen Vulkans wurde zur Basaltgewinnung abgebaut und füllte sich mit Waser.Er bildet heute einen tiefen und ungewöhnlichen Kratersee.Hügelig ging es weiter nach Mauenheim. Nach einer Vesperpause in einem Naturschutzgebiet führt die Route durch Wald und Feld wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auf der Rückfahrt wurde auf dem nahen Berggasthof „Witthoh“ eine Kaffeepause eingelegt. 

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Von den Skitourengängern der DAV Sektion Pfullendorf wurden in den vergangenen drei Monaten bisher zehn Skitouren gemeinschaftlich durchgeführt. Drei weitere Touren sind noch im Programm vorgesehen, werden jedoch nur bei entsprechender Schnee-, Lawinen- und Wetterlage stattfinden. Bei Interesse finden Sie weitere Informationen hier auf unserer Homepage.

 

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25 Jahre Vereinsheim „Haus Don Bosco“

Im April 1990 fiel der Vorstandschaft unserer jungen DAV Sektion Pfullendorf nicht nur ein Stein, sondern ein ganzer Felsbrocken vom Herzen: Nach zähem Ringen mit den Behörden im Land Vorarlberg und der Gemeinde Au wurde derSektion der Kauf des Hauses Don Bosco genehmigt.

Trotz der großen Freude sah sich die gerade mal ein Jahr alte, jetzt eigenständige Sektion Pfullendorf, einer gewaltigen Aufgabe gegenübergestellt, das Gemeinschaftshaus eines Kinderdorfs in ein wohnliches und komfortables Heim für Bergsteiger und Wintersportler umzugestalten. Mit Stolz können wir dokumentieren, dass alle unsere Mitglieder bei der Abstimmung das Vorhaben einstimmig unterstützt haben. Also hieß es von nun an Ärmel hochkrempeln! In unzähligen freiwilligen und ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen einer großen Zahl unserer Mitglieder wurde das Haus im Laufe der Jahre in den jetzigen Topzustand verwandelt. Wir haben das Glück, dass die meisten der Helfer Fachkräfte sind. Finanziell trug eine Abfindung der Sektion Überlingen für die Leistungen der bisherigen Ortsgruppe Pfullendorf am Bergheim im Argenzipfel zum Kauf des Hauses bei, ebenso Spenden der Mitglieder, Firmen, Vereine, der Stadt Pfullendorf und von Freunden und Gönnern. Außerdem stellten alle Vorstandsmitglieder zinslose Darlehen zur Verfügung.

Das Haus ist heute in einem sehr komfortablen Zustand. Weitere Baumaßnahmen sind Wunschinvestitionen. Trotzdem wird laufend darauf geachtet, dass anfallende Schäden sofort behoben werden.

Es ist nur logisch und verständlich, dass alle an diesen enormen Anstrengungen beteiligten Personen ein berechtigtes Interesse haben, dass neue und junge dem Verein beigetretene Mitglieder ebenfalls mit ihrer Unterstützung in die Bresche springen und dazu beitragen, dass das Bergheim weiterhin dieses Niveau halten kann. Es ist nie zu spät, sich selber einzubringen, sei es als Helfer bei den zweimaligen Aufrufen zum Hüttenputz oder als Teilnehmer beim Hüttendienst oder bei anderen erforderlichen Einsätzen.

Ob Familienfreizeit, Skikurse, Tourenwochen für Bergsteiger und Wanderer, Mountainbiker oder Skitourengeher, für gesellige Veranstaltungen und Kinderfreizeit, immer bietet das Haus einen beliebten Treffpunkt zur Ausübung all dieser Aktivitäten und eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit für Mitglieder und Gäste.

Es ist im Interesse aller dazu beizutragen, dass dies in den nächsten 25 und mehr Jahren so bleibt. Dies umzusetzen erfordert weiterhin unser Wohlwollen und die Bekenntnis zum ehrenamtlichen Engagement.

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Langlauf-Reise des „Team Nordic“ nach Norwegen (26.02. bis 07.03.2015)

 

DAV-Langläufer in Norwegen

Ein lang gehegter Wunsch wurde für sechs Langläufer vom „Team Nordic“ der DAV-Sektion zum Ende der diesjährigen Langlaufsaision Wirklichkeit. Eine 10-tägige Reise führte diese ins „Mutterland des Skilaufes“ nach Norwegen. Hier, wo die weltbesten Langläufer herkommen, wollte man auch einmal durch die Loipen flitzen. Dieses Unterfangen wurde nun umgesetzt.

Markus Schenzle hatte die Reise sehr gut vorbereitet und organisiert.

Per Flug ging es von München mit umfangreichem Gepäck in die norwegische Hauptstadt Oslo, wo man sich für zwei Nächte in einem Hotel am „Holmenkollen“ einquartierte. Eine kurze Besichtigung dieser Stadt stand selbstverständlich auch auf dem Programm. Höhepunkt war natürlich der Besuch der Sportstätten auf dem „Holmenkollen“, dem Osloer Hausberg, einer riesigen Sportarena mit der markanten neuen Sprungschanze und dem Langlauf- und Biathlonstadion. Das Stadion und die umliegenden Loipen können, sofern keine Wettkämpfe stattfinden, von der Allgemeinheit genutzt werden. Diese Möglichkeit wurde dann auch von den Pfullendorfer Langläufern intensiv wahrgenommen. Das bestens präparierte Loipen-Netz, mit teils herrlichen Ausblicken auf das 400 m tiefer liegende Stadtzentrum am gleichnamigen Fjord war einfach „atemberaubend“.

Tags darauf brachte ein Kleinbus die Reisegruppe in einer 3-stündigen Fahrt dann zu ihrem Standquartier dem „Kamben Hoysfjell-Hotel“ ins Golgebirge. Schnee gab es hier in Hülle und Fülle. Von diesem Standort aus boten sich dann unzählige Möglichkeiten, das weitläufige Loipennetz im „Golsfjellet“ unter die schmalen Bretter zu nehmen. Dieses riesige Loipengeflecht, bestens präpariert sowohl für die klassische-, wie auch für die Skating Technik, durchkreuzte die nordische Landschaft. Das ganze Areal liegt hart an der Baumgrenze und erstreckt sich über eine Höhenlage von 800 bis 1.200 Metern. Wechselnde und teils heftige Anstiege führten hinauf auf die kargen und fast baumlosen Hochebenen (Fjell), die für den Betrachter einen ganz besonderen optischen Reiz boten. Faszinierend war vor allem, die für uns Mitteleuropäer unendliche und fast menschenleere Weite. Die rasanten Abfahrten vom Fjell erforderten immer wieder ein gutes Stehvermögen. Jeder Tag wurde zum Langlaufen genutzt und immer wieder wurden landschaftlich neue und herrliche Streckenabschnitte erkundigt.

Trotz der ruhigen Lage des Hotels, kam keine Langeweile auf. Auch das sehr gute Essen trug zur tollen Stimmung bei. Die Abende waren kurzweilig und die vielen Langlaufkilometer sorgten für einen guten und erholsamen Schlaf. Der letzte lange Tag war dann der Rückreise vorbehalten. Voller eindrucksvoller Erlebnisse aus dem Lande der „Wikinger“ tauchte das Team-Nordic wieder in das hektische Mitteleuropa ein.

Bilder: DAV

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