Banner Sommer

Jetzt fehlt nur noch der Schnee

Skilangläufer der DAV Sektion bereiten Loipe vor.

Das Wetter war alles andere als einladend, denn dichter Nebel und bissiger Wind begleitete die Skilangläufer der DAV Sektion Pfullendorf am vergangenen Samstag, als sie im Gebiet Bergwald die Loipen ausgesteckt und beschildert haben. Auch der Motorschlitten mit Spurgerät wurde aus dem Sommerquartier geholt und dank der Unterstützung des Flugsportvereines bei diesem wieder untergebracht.

Wenn es dann die Schneelage ermöglicht, kann sozusagen vor der Haustüre auf einer Distanz von ca. 5 km im klassischen Stil und auf einer ca. 4 km langen Skatingstrecke dem Langlaufsport nachgegangen werden. Über den aktuellen Zustand der Loipe kann man sich dann über ein eingerichtetes Loipentelefon informieren.

Das in den nächsten Tagen erscheinende neue Jahresprogramm der DAV Sektion verrät, dass die Skilangläufer neben dem traditionellen Skikurs für Erwachsene auch einen speziellen Kinder-Langlauf-Skikurs anbieten. Einzelheiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.2014-loipenteam

Alle Hände voll zu tun hatten die Skilangläufer der DAV Sektion Pfullendorf in dem sie die Bergwaldloipe ausgesteckt und beschildert hatten, sowie den Motorschlitten und Spurgerät einsatzbereit machten.

DAV Sektion künftig mit einer Geschäftsstelle

Ein Geburtstagsgeschenk selbst konnte sich die DAV Sektion Pfullendorf zu ihrem 25 jährigen Jubiläum machen, denn Mitte November wurde die Realisierung eigener Vereinsräume umgesetzt. Einige Jahre bereits waren die Verantwortlichen auf der Suche nach geeigneten Räumen. Auch Gespräche mit der Stadt Pfullendorf bezüglich der Umsetzung des Projektes „Haus der Vereine“ führten schlussendlich zu keinem konstruktiven Ergebnis. Umso erfreulicher war es für den Verein, nun in der Uttengasse eine Immobilie käuflich erwerben zu können, die den gestellten Anforderungen gerecht wurde. Die zentrale Lage, die passende Raumgröße und die Folgekosten waren einige wichtige Punkte im Anforderungskatalog.

Bei diesem Objekt handelt es sich um einen Teilbereich des ehemaligen TSH-Sportfachgeschäftes.

In der nächsten Zeit werden einige baulichen Veränderungen und weitere Renovierungsarbeiten, überwiegend durch Eigenleistungen der Mitglieder, vorgenommen. Der Abschluss dieser Arbeiten ist für Ende März 2015 vorgesehen. Danach wird diese Geschäftsstelle in die Teilbereiche Büro, Besprechungsraum, sowie Archiv- und Lagerraum aufgeteilt sein. Eine Projektgruppe wird sich mit einem Publicity-Konzept befassen, denn künftig ist vorgesehen, die Geschäftsstelle stundenweise für Mitglieder und Interessenten zu öffnen. Evtl. kann mit dieser Maßnahme auch die weitere „Belebung“ der Innenstadt forciert werden.   

neue Geschaeftsstelleneue Geschaeftsstelleneue GeschaeftsstelleBauarbeiten GeschaeftsstelleBauarbeiten Geschaeftsstelle

Abschlusstour der DAV-Sektion 2014

Dichter Nebel lag über dem oberen Linzgau, als sich 13 DAV-ler zur Abschlusstour auf die Südwest Alb aufmachten. Hinter Tuttlingen war der Spuk vorbei und ab da war den Wanderern ein herrlicher Spätherbsttag mit Sonnenschein und toller Fernsicht beschieden. Ausgangspunkt war die Ortschaft Wehingen, von wo man zum „Bol“ aufstieg, mit 1.002 m dem ersten von vier weiteren „Tausendern“. Der Schlussanstieg dieser Tour führte dann auf den „Lemberg“, dem höchsten Berg der Schwäbischen Alb. Weitere 32 Meter waren es dann noch, um auf der Plattform des dortigen Aussichtsturmes zu stehen. Ein überwältigendes Panorama bot sich den Besteigern. Von der Zugspitze über den Säntis bis zu den Berner Alpen und dem nahen Feldberg reichte die grandiose Fernsicht. Es war ein würdiger Abschluss der Wander- und Bergtouren-Saison 2014.

 

Bereits jetzt arbeiten die verantwortlichen Wander- und Tourenführer am Programm für 2014, welches Anfang Dezember wieder als gedruckte Broschüre den Mitgliedern zugestellt wird und auch auf der Homepage der Sektion zu finden ist.

2014-Abschlusstour

 

DAV-Abschluss-Bergtour auf die Hochplatte

Ein würdiger Abschluss der Bergtouren-Saison war die Tour in die Ammergauer Alpen. Der höchste Berg dieser Gebirgsgruppe, die Hochplatte mit 2.082 m, war das Ziel dieser von Jürgen Heim geführten Tour. Insgesamt beteiligten sich 10 Teilnehmer an diesem Trekking, darunter der 87-jährige Oskar Stadler, der diese körperliche Belastung mit Bravour meisterte. Nach einer etwas längeren Anfahrt über Kempten, Füssen und Reute in Tirol startete man dann von der Ammerwaldalpe aus, um die 1.000 Höhenmeter bis auf den Gipfel zu bewältigen. Ideales Bergwetter mit strahlendem Sonnenschein motivierte die Teilnehmer zusätzlich, diese anstrengende Route zu bewältigen.

Nach 3,5 Stunden Aufstieg stand man dann auf dem Gipfel und genoss das Panorama in seiner herbstlichen Farbenpracht. Weit ging der Blick durchs Ostallgäuer Vorland mit Forggensee bis hinüber zum Ammersee. Im Süden dann das nahe Wettersteinmassiv mit der Zugspitze. Nach einer kurzen Mittagsrast war dann Konzentration angesagt, denn die Abstiegsroute führte über den ausgesetzten Grat mit diversen Seilsicherungen hinab zum „Fensterle“. Hier waren die Schwierigkeiten zu Ende und der lange Abstieg ins Tal war dann Routine. Nach 7,5 Stunden erreichte man dann wieder den Ausgangspunkt und ließ die vergangenen Stunden bei einem kühlen Getränk in der Ammerwaldhütte Revue passieren.

Noch weitere Wanderungen ins Markgräfler Land und dem Schwarzwald finden demnächst statt, bevor das DAV-Sommerprogramm mit der Abschluss-Wanderung Anfang November auf der Schwäbischen Alb endgültig beendet wird.

abschlussbergtour 2014

DAV wanderte auf dem „Wiiwegli“ im Markgräfler Land

Bilderbuchwetter und fast hochsommerliche Temperaturen begleitete die Pfullendorf Wanderschaar auf dem „Wiiwegli“ (Weinweg) im Markgräfler Land. Werner Hergert führte als „Einheimischer“ die 18 Teilnehmer durch den 3. Abschnitt dieses landschaftlich wie kulturell interessantesten Abschnittes dieses Weitwanderwegs.

Von Müllheim aus ging es in stetigem auf- und ab an den Ausläufern des Schwarzwaldes entlang, die fast durchgängig mit Weingärten und Rebhängen gespickt sind. Immer wieder gaben Aussichtspunkte den Blick frei auf die Rheinebene mit den dahinter liegenden Bergen der Vogesen. Kleine liebliche Dörfchen, in denen der Weinbau schon lange Tradition ist, wurden tangiert und durchwandert. Nach 17 Wander-kilometern wurde dann kurz vor Staufen im Breisgau in einer „Straußenwirtschaft“ eingekehrt und die Wanderung zünftig beendet.

wiiwegli2014

Klettersaison 2014 abgeschlossen

Am 18.10. wurde der Kletterturm der Sektion Pfullendorf gereinigt und winterfest gemacht. Anschliessend wurde zusammen mit der Jugendgruppe der Saisonabschluss gefeiert und die Bilder zur letzten Saison angeschaut. Das Team des Kletterturms freut sich schon wieder auf die nächste Saison, welche voraussichtlich im April 2015 beginnt.

SaisonabschlussKletterturm2014

Aussichtsreiche Bergtour über Fürstensteig und Drei Schwestern

An diesem Wochenende wurde in Lichtenstein von der Sektion Pfullendorf eine Bergtour über den Fürstensteig und und die Drei Schwestern durchgeführt. Bei der Abfahrt in Pfullendorf regnete es noch stark und die meisten Teilnehmer waren sich unsicher, ob dies eine gute Idee war, an diesem Samstag eine Bergtour zu unternehmen.

Dies änderte sich jedoch spätestens am Ausgangspunkt, dem Parkplatz in Gaflei. Von dort aus ging es bei idealem Bergwetter über den kühn in den Fels geschlagenen Fürstensteig bis zum Gafleisattel.

Von dort ging es über die Gafleispitze bis zum Kuhgrat (siehe Gipfelbild), welcher mit 2123 m den höchsten Punkt dieser abwechslungsreichen Bergfahrt. Nach einem steilen Abstieg beginnt der Drei-Schwestern-Steig, welcher bereits 1898 eröffnet wurde und über den Garsellakopf und die Drei Schwestern führt.

Dieser grossartig angelegt Steig bietet eine hervorragende Aussicht auf den Rätikon und zu den Schweizer und Vorarlberger Bergen, sowie dass Rheintal und Bodensee. Nach dem passieren den Steintores (siehe auch Bild anbei) endet der Steig und der Abstieg über den Sarojasattel und die Gafadurahütte nach Planken verlangte noc hmals ca. 2 Stunden Gehzeit.

Am Ende dieses grossartigen Bergtages durfte natürlich eine Einkehr nicht fehlen, bevor die  Autos geholt werden konnten und die Rückfahrt angetreten wurde.

Fuerstensteig2014a

Fuerstensteig2014b

DAV Familienwochenende

Die Familiengruppe des DAV Pfullendorf hielt bei angenehmem Bergwetter sein Hüttenwochenende im Bregenzer Wald ab. Bis auf einige Regenstunden am Samstag, bei dem der Regen den Wanderspass kurzzeitig dämpfte, verbrachte man kurzweilige Stunden in Österreich. Dabei wanderte man von Schröcken über die Batzenalpe vorbei am Körbersee zum Hochtannbergpass. Später an der Bregenzer Aach konnten die Kinder ihre Kreativität unter Beweis stellen. Mit Sand, Stein, Treibholz und Pflanzen wurden Fantasielandschaften entworfen. Beim abendlichem Hüttenwettkampf war nicht nur Geschicklichkeit gefragt, sondern auch feines musikalisches Gehör, um die gurgelnden Lieder möglichst schnell zu erraten.

Den erfrischenden Gebirgswasserfall nützten am Sonntag einige um ihre dampfenden Füße abzukühlen .Trotz vieler Eindrücke und Aktivitäten blieb Unterwegs stets Zeit um Streicheleinheiten an Kühe zu verteilen. Mit einem gefüllten Rucksack an Erlebnissen trat man die Heimreise an.

Familienwochenende2014 Familienwochenende2014-1 Familienwochenende2014-2 Familienwochenende2014-3 Familienwochenende2014-4

 

 

DAV-Mitglieder auf Bergtour im Montafon

Ins Montafon mit Ausgangspunkt Latschau/Tschagguns führte eine 2-tägige Bergtour, die von Gunter Colditz organisiert und geführt wurde.

Von der Bergstation der Golmbahn führte die Tour im Nebel auf dem Golmer Höhenweg in ständigem auf und ab auf die Gaisspitze (2.334 m). Es folgte der Abstieg zur Lindauer Hütte, wo auch übernachtet wurde.

Am Sonntagmorgen startete die 6-köpfige Gruppe bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosen Himmel zum Anstieg auf das Felsmassiv der „Drei Türme“. Nach knapp 4 Stunden anstregendem Aufstieg stand die Gruppe dann auf dem 2.830 m hohen Gipfel. Der lange Abstieg führte dann zurück zur Lindauer-Hütte und weiter über den Latschätzer Höhenweg zum Ausgangspunkt.

Bergtour Montafon082014

Bild:      Gipfel-Gruppenfoto

Klettersteigkurs erfolgreich absolviert

An diesem Wochenende wurde im Bregenzerwald von der Sektion Pfullendorf ein Klettersteigkurs mit zehn Teilnehmern durchgeführt. Nachdem am Samstagabend die Theorie mit Ausrüstungskunde, Anseil- und Sicherungstechnik, Schwierigkeitsgrade am Klettersteig und Geh- und Steigtechniken vermittelt wurde konnte am Sonntag bei besten Bedingungen die Theorie in die Praxis umgesetzt werden. Hierzu wurde von Warth aus das Karhorn über den Ostgrat-Klettersteig mit den Klettersteigschwierigkeiten bis max. B/C unter der Anleitung erstiegen Nach der obligatorischen Gipfelrast konnte noch von einigen Teilnehmern der etwas anspruchsvollere Westgrat mit Schwierigkeiten bis max. C/D bewältigt werden. Nach dem Abstieg waren sich alle einig, dass Sie nun bestens informiert und gerüstet sind, um zukünftig selber Klettersteige begehen zu können.

Auf dem Gipfel des Karhorn:

Klettersteigkurs2014

 

Gletscherkurs erfolgreich absolviert

Vor kurzem wurde von der DAV Sektion Pfullendorf erfolgreich ein Grundkurs Eis (Gletscherkurs) auf der Wiesbadener Hütte in der Silvretta durchgeführt. Hierbei wurde den zehn Teilnehmern an zweieinhalb Tagen von den vier Ausbildern der Sektion folgendes vermittelt: Ausrüstungskunde, Gehen mit Steigeisen, Einsatz des Eispickels, Gehen in der Gletscherseilschaft und Erlernen der Spaltenbergung. Alle Teilnehmer des Kurses sind nun gut dafür gerüstet, um zukünftig bei Hochtouren in vergletschertem Gelände teilnehmen zu können.

Gletscherkurs 2014Gletscherkurs2014-1Gletscherkurs2014-2

Tourenwoche der DAV-Sektion im Bregenzerwald

Alljährlich zum Beginn der Sommerferien treffen sich die Mitglieder der Sektion Pfullendorf auf ihrem Vereinsheim „Haus Don Bosco“ in Au im Bregenzerwald zu einer Tourenwoche. Bei „durchwachsenem“ Bergwetter beteiligten sich 36 Personen an diesem Highlight, welches seit Jahren im Veranstaltungskalender der Sektion einen festen Platz einnimmt. Das Küchenteam um Franziska Seeger und Hannelore Heim sorgten mit ihrer „Vollverpflegung“ ebenfalls wieder für gute Stimmung.

Die Touren- und Wanderführer Oliver Schraut, Jürgen Koeberle, Jürgen Heim und Udo Lutz haben für jeden Tag ein attraktives Programm zusammengestellt, welches den Interessen der Teilnehmer gerecht und der Witterung angepasst wurde. Je nach Kondition und alpiner Erfahrung konnten die Teilnehmer die für ihre Belange richtige Tour aussuchen. Das Angebot erstreckte sich von einfachen Wanderungen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren. Täglich standen mindestens 2 Angeote zur Auswahl. Zu Wochenbeginn wurde zusätzlich der 2-tägige Klettersteig-Kurs in diese Tourenwoche integriert.

Anspruchsvollere Bergtouren im hinteren und vorderen Bregenzerwald wurden auf Hochkünzelspitze (2.397 m), Geishorn (2.366 m), Mohnenfluh (2.544 m) und Zafernhorn (2.107 m) durchgeführt. Etwas leichter und kürzer waren die Bergwanderungen auf das Portlerhorn (2.010 m), die Mittagsfluh (1.637 m), den Tristenkopf (1.741 m) und den Toblermannskopf (2.010 m). Ausgedehnte Wanderungen wurden auf Hochälpele (1.463 m), das Auenfeld mit Körbersee und die „Regentour“ zur Bergkristall-Hütte unternommen.

Überwiegend herrschte bei allen Unternehmungen gutes Bergwetter, doch die im Rucksack befindliche „Regenausrüstung“ kam immer wieder mal zum Einsatz.

Nach einer abwechslungsreichen und harmonischen Woche und dem gemeinsamen Frühstück am Freitagmorgen wurden die Koffer und Rucksäcke für die Heimreise gepackt, um dann für die Teilnehmer der folgenden Familien-Freizeit Platz zu machen. Für einige der Teilnehmer stand jetzt schon fest; „wir kommen im nächsten Jahr wieder!“

Tourenwoche2014 1 Tourenwoche2014 2

Gruppenfoto:  Wanderung auf die Mittagsfluh                             Gruppenfoto:   Bergtour, auf dem Gipfel der Mohnenfluh

 

DAV-Hüttentour in den Lechtaler Alpen

Eine hochalpine und anstrengende Bergtour durch die Lechtaler Alpen führte die DAV–Sektion Pfullendorf in der vergangenen Woche durch. Dieses 4-tägige Trekking mit 11 Teilnehmern knüpfte an die Vorjahrestouren durchs Lechquellengebiet (2013) und den 1. Teil der Lechtaler Alpen (2014) an und wurde von Jürgen Heim organisiert und geführt. Nachdem zum Tourenstart die Wetterbedingungen äußerst schlecht waren, entschloss man sich zur Verschiebung und Reduzierung der Etappen. Das folgende ideale Bergwetter waren dann ein Garant für die erfolgreiche Durchführung.    

Ausgangspunkt war Zams bei Landeck im Inntal, von wo aus man durch das Zammerloch den langen und teilweise recht steilen Anstieg auf das 2.200 m hoch gelegene Württemberger Haus anging. Über 5 Stunden Gehzeit mit schwerem Gepäck waren erforderlich, um die 1.500 Höhen-meter durch eindrucksvolles Gelände bis zum Tagesziel zu bewältigen.

Das nächste Etappenziel war dann die Hanauer Hütte auf 1.922 m Höhe.

Schmale Bergwege führten auf die Bitterscharte (2.535 m) mit einer dann im Abstieg zu bewältigenden Schroffen-Stufe. Mehrere malerische Bergseen säumten dann den weiteren Weg auf das Gufelseejoch, von wo aus noch die 2.647 m hohe Kogelseespitze bestiegen wurde. Ein langer Abstieg führte dann zur Hanauer Hütte hinunter.

Höhepunkt und gleichzeitig das anspruchsvollste Teilstück dieser Durchquerung war dann die 3. Etappe zur Muttekopf-Hütte. Die Route führte durch teils sehr ausgesetztes Gelände mit Drahtseil gesicherten Passagen über mehrere Joche und die Kübelwände zur 2.630 m hoch gelegenen Muttekopfscharte. Als Krönung wurde von hier aus in kurzer Zeit der Muttekopf (2.774 m) bestiegen. Ein herrlicher Ausblick in die benachbarte Bergwelt (Allgäu, Pitz- u. Ötztaler Alpen) und das tief gelegene Inntal belohnten die Bergsteiger für ihre Mühen. Nach 2.200 m Aufstieg und 2.400 m im Abstieg erreichte man nach über 9 Stunden Gehzeit müde und froh die gastliche Muttekopfhütte auf 1.934 m.

Der Folgetag war dann ein Spaziergang, denn die Querung einer Felsflanke auf dem „Drischlsteig“ führte dann zur Seilbahn, die den bequemen Abstieg ins Tal nach Imst ermöglichte. Bereits jetzt werden Pläne geschmiedet, die weitere Durchquerung der Lechtaler Alpen bis zur Zugspitze im kommenden Jahr fortzusetzen.

LechtalerAlpen201407

Bild: Gruppenfoto vor dem Württemberger Haus (DAV)    

 

Wanderung Hochgrat am 24. und 25. Juni 2014

Der Alpenverein Pfullendorf und der Schwarzwaldverein Stockach unternahmen am 24. und 25. Juni 2014 eine Freundschaftwanderung. Diese führte über die Falkenhütte auf den langen Gratweg zum Staufner Haus. Die Wanderer nahmen an der ökumenischen Bergmesse zum Sonnenuntergang an der Hochgrat Bergstation teil. Am nächsten Tag ging es weiter über den Grat bis zum Stuiben und weiter über die Gundalpe nach Immenstadt.

Wanderung Hochgrat 201406

 

DAV-Sektion Pfullendorf war in der Wutachschlucht

Insgesamt 12 Personen trafen sich am 15.06. am Stadtgartenvorplatz in Pfullendorf, um mit dem Deutschen Alpenverein zur Wutachschlucht im Schwarzwald zu fahren.

Die Wanderung wurde bei idealem Wanderwetter zu einer einzigartigen Naturattraktion.

Begonnen am Parkplatz Lotenbachklamm bis hin zur Wutachmühle wurde der „Canyon“ hautnah erlebt. Seine Stille konnte genossen werden. Aber auch das Rauschen von Wasserfällen wurde oft schon aus der Ferne vernommen und die Vorfreude auf tosende Wassermassen so geweckt. Nahe am Wasser wandern oder die Wutach aus der Höhe bestaunen, alles wird in dieser Schlucht geboten.

Bewundernswert waren neben der artreichen Pflanzenwelt, steile, bemooste Felswände, kleine Ausschnitte der Vielfalt des Schluchtensteigs!

Angekommen an der Schattenmühle konnte wenige Minuten später mit der öffentlichen Busverbindung zurück zum Ausgangspunkt gefahren werden.

Nach einer verdienten Kaffepause, in der die Eindrücke nochmals revuepassieren gelassen wurden, fuhren alle sehr zufrieden und glücklich über einen schönen Tag zurück nach Pfullendorf.

 

Wutachschlucht062014

Erfolgreicher Felskletterkurs 2014

Nach einer Grundlagenausbildung an unserem Kletterturm,  konnten 7 Teilnehmer am Folgetag das Erlernte an den Felsen des Donautales umsetzen. Dabei wurden sie durch  Helfer des DAV als Seilparter tatkräftig unterstützt. In Mehrseillängenrouten und an verschiedenen Abseilstellen wurde geübt und das Wissen weiter vertieft. So können die Teilnehmer auf erlebnisreiche und erfolgreiche Tage zurück blicken.

Martin Hensler

 

 

Kletterkurs2014 006  Kletterkurs2014-1

DAV-Frauentourenwochenende im Bregenzerwald

Zum dritten Mal organisierte am langen „Vatertags-Wochenende“ Maria Prütting ein Frauenwochenende des DAV-Sektion Pfullendorf.

Insgesamt sieben Frauen waren bei angenehmem Wanderwetter im vereinseigenen Haus im Bregenzerwald und wanderten vier 4 schöne Touren.

Die erste Tour führte vorbei an der Bergkristallhütte über die Tobelealpe entlang des Dürrenbachtobels zur Gräsalp nach Schoppernau und wieder zurück zum Haus Don Bosco in Au/Bregenzerwald.

Da der zweite Vormittag dem Starkregen zum Opfer fiel, konnte ab  Mittag nur eine etwa dreistündige Runde entlang Bregenzer Aach von Au nach Schoppernau und zurück gelaufen werden. Der dritte Tag führte zum Diedamskopf, weiter zum Falzerkopf vorbei am Neuhornbachhaus  und zurück nach Au.

 Am Rückreisetag wurde die „schwarzen Madonna“ zwischen Köhlerhalden und Berngrat und danach der Kräutergarten im Holdamoos besucht, was für die "Neulinge" im DAV noch unbekannt war.

Natürlich wurde gut gefrühstückt und am Abend immer geschlemmt. Das Haus Don Bosco mit seiner guten Infrastruktur lässt alle Wünsche in Erfüllung gehen. Nach einigen Spielrunden gingen alle Frauen zufrieden ins Bett.

In der Hoffnung auf ein weiteres Frauenwanderwochenende im nächsten Jahr musste am Sonntag leider Abschied genommen werden. Insgesamt waren es vier wunderschöne, harmonische Tage.

 

FrauenWE 2014

von links: U.Hees, G. Steidl, E. Wetzel, R. Fleischhauer, M. Prütting, A. Wehrle, es fehlt: R. Meier

 

DAV wanderte im Schwarzwald

Ideales Wanderwetter herrschte, als sich die DAV Wandergruppe auf den 12 km langen Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad nach Triberg begab. Unter der Führung von Mitglied Klaus Ruther, einem ehemaligen Lokomotivführer, ging es vom Bahnhof in Triberg in stetigem Auf un Ab zu den einzelnen Stationen dieses Pfades, die die Wanderer anschaulich in die Geschichte des Baus und des laufenden Betriebes dieser berühmten Eisenbahnlinie informierten. Die hochgelegenen Aussichtspunkte ermöglichten einen herrlichen Ausblick auf die Höhen des mittleren Schwarzwaldes und die Bahntrasse, die sich über Kehren, Tunnels und Brücken in diesem steilen Streckenabschnitt empor schlängelt. Mittagsrast wurde im Unterhohnenhof, einer Käserei, eingelegt bevor man über Nussbach zurück zum Ausgangspunkt wanderte. Eine rundum gelungene Tour!

 Schwarzaldwanderung mai2014

Bild:      Gruppenfoto beim Bahnhof Triberg     DAV/Heim        

Start in die MTB Saison 2014

Bei gerade 5 Grad und einem frischen Wind starteten die Mountainbiker der DAV-Sektion Pfullendorf zum Saisonauftakt am Sonntag, den 04.05.2014 zur “Drei-Berge-Tour”. Die Strecke führte über den Sturmberg, zum Illmensee und zum Marienhof und danach durch den Wald zum Aussichtspavillon auf den Höchsten.

Nach einem kurzen Fotostopp nahmen die Biker den Trail hinunter zum Katzenmoos unter ihre Stollen. Der Untergrund war aufgrund des Regens der letzten Tage schmierig und jeder konnte somit sein fahrtechnisches Können auf die Probe stellen. Nach einem kurzen Blick in das „Tal der Liebe“ ging es durch gelbblühende Wiesen hinab nach Deggenhausen.

Nun mussten die Biker nochmals zur wohlverdienten Mittagsrast in Betenbrunn ca. 200 hm überwinden. Das Wetter bescherte jetzt endlich die vom Wetterbericht versprochene Sonne und etwas wärmere Temperaturen. Die Gruppe genoss nochmals vor dem Heimweg von der Amalienhöhe aus den Blick auf die Alpenkette und den Bodensee. Die Runde hatte 54 km und rund 900 hm. Die Sattelzeit betrug ca. 4,5 Stunden.

MTBStart2014001

DAV wanderte am Bodensee

Wiederum von gutem Wetter begünstigt war am vergangenen Wochenende die Wanderung der DAV Sektion an den Überlinger See. Unter Führung von Jürgen Heim wanderten 23 Teilnehmer von Hödingen immer leicht ansteigend hoch zum Sipplinger Berg und weiter zum Haldenhof, wo eine Mittagsrast eingelegt wurde. Der langgezogene Abstieg führte dann nach Sipplingen und von dort weiter zum Naturdenkmal den „Churfirsten“, einer imposanten Sandsteinformation. Hier wurde nochmals eine Pause eingelegt, bevor die Wanderroute dann steil aufwärts durch den engen und wilden Hödinger Tobel zurück zum Ausgangspunkt führte.  

Wanderung20140504

Bild:      Gruppenfoto vor den „Churfirsten“ bei Sipplingen        

Neue Ziele und jede Menge Vertrauen

Das 25-jährige Bestehen der "eigenständigen Sektion Pfullendorf" im Deutschen Alpenverein (DAV) wolle man nicht großartig feiern, sagte der Vorsitzende Jürgen Heim. Man wolle den Mitgliedern im Laufe des Jahres Vorträge mit namhaften Referenen anbieten.

Den Auftakt machte am Donnerstag die blinde ehemalige Biathletin Verena Bentele. Die dreifache Weltmeisterin und zwölffache Goldmedaillengewinnerin bei Paralympics „verzauberte“ die rund 170 Zuhörer im Haus Linzgau mit ihrer frischen Erzählweise.

 Dass sich die Leute dafür interessierten, was sie außer ihrem Sport mache, freue sie ganz besonders, meinte Verena Bentele. An diesem Abend berichtet sie über ihre Besteigung des Kilimandscharo im Februar vergangenen Jahres. Zuvor jedoch begrüßte sie einen weitren ganz besonderen Gast: Aus Radolfzell war Anna Lena Forster gekommen. Ihre Erfolge bei den Paralympics in Sotschi – sie gewann zwei Silbermedaillen im Monoskibobfahren – sind noch gut im Gedächtnis.

„Als Kind wurde ich von meinen Eltern in die Berge geschleppt – und ich fand es furchtbar“: So begann Verena Bentele ihren Vortrag. Sie spannte den Bogen von der Kindheit, in der noch Judo und Leichtathletik ihre bevorzugten Sportarten waren, über die Internatzeit, in der sie ihre Liebe zum Langlauf entdeckte – und schließlich zum Biathlon. Eine schöne Sportart, die ich die vergangenen 15 Jahre ausübte. Nach Beendigung ihrer Karriere 2011 habe sie sich neue Ziele gesetzt, erzählt die junge Frau. Eines davon war die Besteigung des Kilimandscharo. Das klingt nicht nur spannend, das ist es auch.

Frisch von der Leber weg erzählt Verena Bentle, während ihr Begleiter Jan Gerspach via Laptop Bilder präsentiert. Als „abgefahren“ habe sie es empfunden, dass Träger – so genannte Porter – sogar Tische und Stühle und gar Tischdecken mit auf den Berg schleppten – neben vielen anderen Dingen. „Was in den folgenden Tagen aber doch ganz angenehm war“, verrät sie mit einem Schmunzeln.

Eines habe sie gelernt am Berg, berichtet Verena Bentele: Geduld zu haben und Vertrauen in die Bergführer. So heißt auch ihr Buch, das sie an diesem Abend auch vorstellte: „Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser!“ Dieses Vertrauen in die Leute, mit denen man auf den Berg gehe, auch für Sehende, sei für sie ein ganz beeindruckendes Erlebnis gewesen.

Ganz selbstverständlich geht Bentele mit ihrer Behinderung um. So kann auch mal gelacht werden, wenn sie die Frage in den Raum stellt: „Wie erlebe ich die Berge?“ – und die lapidar meint: „Der Blick ist es nicht.“ Die Freiheit spüre man auch so, den Wind um die Nase und die Geräusche, oder auch mal die Stille. Oder wenn sie erzählt, wie das ist, wenn sie nachts die Toilette aufsuchen muss und dafür die Freundin wecken muss. „Man könnte ja im falschen Zelt landen“, erzählt sie – und weiter: „Wenn es dann wenigstens jemand wäre, bei dem es sich lohnt!“

Auf dem langen Weg habe sie immer mal wieder die Gruppe zum Weitermachen motivieren können. Da habe sich bemerkbar gemacht, dass sie Ausdauersportlerin war. Und dann wurde der 32-Jährigen noch eine ganz besondere Ehre zuteil: Ihr Bergführer sei total stolz gewesen, dass er den ersten blinden Menschen auf den Kilimandscharo habe führen dürfen.

Ob sie die Tour noch einmal machen würde, wisse sie heute noch nicht. So schnell sicher nicht. Ihr nächstes Ziel sei der Radmarathon Trondheim – Oslo im Juni über 540 Kilometer auf den Rennrad-Tandem, die sie im vergangenen Jahr mit ihrem Trainingspartner Alex Heim in 21 Stunden bewältigte. „Nach meiner Langlauf- und Biathlon-Karriere ist das ein neues sportliches Ziel, das ich mir gesetzt habe.“

Ein Bericht von Gudrun Beicht, veröffentlicht vom Südkurier am 28.03.2014

Bentele032014-1

 

Rückblick auf die Hauptversammlung 2014

Erstmals fand in diesem Jahr unsere Hauptversammlung im Saal des „Haus Linzgau“ statt. 62 Personen hatten sich in die Anwesenheitslisten eingetragen. Jürgen Heim als 1. Vorsitzender trug einen ausführlichen Geschäftsbericht vor. Über eine erfreuliche Finanzlage konnte Schatzmeister Klaus Epple in seinem Kassenbericht Auskunft geben. Kassenprüfer Siegfried Neff fand – auch im Namen von Herbert Kratzert – lobende Worte für die aufwändige und anspruchsvolle Arbeit der Kassenführung und der Buchhaltung, die einmal für das Finanzamt in Deutschland und für das Haus Don Bosco für das Finanzamt in Österreich erstellt werden muss. Nach der Darstellung der Finanzlage fiel es der Versammlung leicht, Klaus Epple und anschließend der gesamten Vorstandschaft Entlastung zu erteilen.

Die eindrucksvollen Tätigkeitsberichte der Abteilungs- und Spartenleiter ließen auf-horchen. Die Aufzählungen der Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres wollten kein Ende nehmen. Bürgermeister-Stellvertreter Peter Schramm brachte in seinem Grußwort sein Erstaunen über das Gehörte zum Ausdruck. Er war beeindruckt von der geleisteten Vereinsarbeit. Die Sektion biete den Mitgliedern und Bürgern der Stadt Pfullendorf und Umgebung ein sehr breites und qualitativ hochwertiges Ange-bot an Freizeitaktivitäten, so Schramm. Vereine seien wichtig für die Lebendigkeit einer Stadt und – wenn er die zu den Berichten gezeigten Bildpräsentationen richtig deute, in denen viele Kinder und Jugendliche zu sehen seien – sei die Jugendarbeit ein wichtiger Bestandteil. Einen großen Dank an die Vorstandschaft sprach er auch im Namen von Bürgermeister Kugler aus. In seiner Ansprache gab es Signale der Hoff-nung für die lange gewünschten Räumlichkeiten für den DAV. Das Dominikaner-kloster, das vor einem umfangreichen Umbau steht, sei im Gespräch.

In diesem Jahr standen die Wahl des 1. Vorsitzenden und der Schriftführerin an. Jürgen Heim und Stefanie Seeger stellten sich zur Wiederwahl und wurden ein-stimmig in ihren Ämtern bestätigt. Der Haushaltsplan für das begonnene Vereinsjahr 2014 wurde sowohl für das Haus Don Bosco und die Sektion einstimmig genehmigt.

Einen breiten Rahmen nahmen die Ehrungen ein. Unsere Sektion befindet sich im 25. Jahr als eigenständige Sektion. Alle, die im Gründungsjahr in die neue Sektion eingetreten waren, durften die Urkunde und das Ehrenzeichen für 25-jährige DAV-Mitgliedschaft entgegennehmen (30 Personen). Für 40 Jahre Mitgliedschaft im DAV wurden vier Mitglieder geehrt. Eine Überraschung war die Bekanntgabe des Vor-schlags des Ehrenrates der Sektion, den langjährigen ehemaligen Vorsitzenden Jürgen Koeberle zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Am meisten überrascht war Jürgen Koeberle selber und in seiner bescheidenen Art lauschte er der Laudatio, vorgetragen von Jürgen Heim, mit seiner bekannten Mimik. Die Wahl erfolgte per Akklamation, ohne Gegenstimme. Jürgen Heim und der 2. Vorsitzende Peter Hagmann überreichten allen Geehrten die Urkunden, Ehrenabzeichen und ein Geschenk.

Die Hauptversammlung im Jubiläumsjahr war einer der Höhepunkte, es wurde eingeleitet vom Vortrag der blinden Biathletin Verena Bentele, die am 27. März 2014 eine zahlreiche Zuhörerschar mit ihrer sympathischen Art begeisterte. Ein weiterer Höhepunkt wird die Multivisions-Show am 30. November 2014 in der Stadthalle Pfullendorf darstellen: Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits werden persönlich erzählen von ihrer „Leidenschaft 8000 – Tiefe überall“.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die Sektion Pfullendorf im Jubiläumsjahr zum größten Verein der Stadt Pfullendorf mit derzeit 1414 Mitgliedern angewachsen ist.

Charlotte Zoller

HV2014-1HV2014
  HV2014-2

 Bilder von Gudrun Beicht (Südkurier)

DAV-Mitglieder beim Hüttenputz in Au

Zum Frühjahrs-Hüttenputz auf dem Bergheim „Haus Don Bosco“ in Au im Bregenzerwald fanden sich am vergangenen Wochenende 26 überwiegend ältere Mitglieder ein, um das Haus nach der starken Wintersaison wieder auf Vordermann zu bringen. Diese ehrenamtliche Aktion ist notwendig, um die Sauberkeit und somit die Akzeptanz bei den Besuchern weiterhin zu erhalten. Im Innen- und Aussenbereich gab es viel zu tun. Auch kleine Reparaturen und Malerarbeiten standen auf dem Arbeitsplan.

Huettenputz042014-1

Bild:      Gruppenfoto beim Feierabendbier (DAV – G. Colditz)

Traditionelle Maiwanderung der DAV Sektion

Die Wetterprognosen waren alles andere als gut, als sich 21 unentwegte DAV-ler unter Führung von Walter Simeon auf den Weg machten. Von Großstadelhofen ging es nach Kirnbach durch den gleichnamigen Tobel.

Über teils etwas schmierige Waldwege ging es weiter zum Ramsberg. Der dort als Eremit lebende Bruder Kafanke informierte die Wandergruppe über die Geschichte dieser heutigen Pilgerstätte. Über Großschönach gelangte man dann an die Aache, wo man beim nahen Grillplatz ausgiebig Rast machte und sich die Grillwürste munden ließ.

Zuerst entlang dem Flußlauf der Aache führte der Rückweg nach Lautenbach und weiter über Egg zurück zum Ausgangspunkt. Ideales Wanderwetter mit viel Sonne und ohne einen Tropfen Regen, sowie eine herrliche Aussicht über den Linzgau belohnte die Wanderer für ihre Mühen.

 

Maientour2014

 

Bild: Gruppenfoto vor der Wendelinskapelle auf dem Ramsberg

DAV-Mitglieder im Aachtobel

Eine Osterwanderung am Montag, 21.04.2014, führte die DAV Sektion Pfullendorf in den Aachtobel unterhalb von Taisersdorf mit seiner urwaldähnlichen Vegetation. Wanderführer Jürgen Heim konnte bei annehmbaren Wetterbedingungen die 20 Personen umfassende Wandergruppe in dieses Naturschutzgebiet geleiten, welches den Oberen mit dem Unteren Linzgau verbindet. Immer dem Flußlauf folgend, gelangte man zum Wallfahrtort „Maria im Stein“. Danach folgte ein etwas längerer Anstieg hinauf nach Hohenbodmann, wo nach einer Mittgagspause die Gelegenheit zur Besteigung des „Mehlsacks“, einem Aussichtsturm, genutzt wurde. Der Rückweg ging leicht abwärts wieder durch den Tobel zurück zum Ausgangspunkt.

 

Wanderung20140421

 

Bild:      Gruppenfoto vor dem Aussichtsturm (DAV – Epple)

Saisoneröffnung Kletterturm

Am letzen Samstag wurde der Kletterturm im Tiefenthal von der Klettergruppe mit Unterstützung der Jugendgruppe wieder startklar gemacht. Die Routen, die Sicherungspunkte und das Material wurden überprüft und die Außenanlagen auf Vordermann gebracht. Somit kann die neue Saison ab Freitag, den 25. April 2014 um 18:00 Uhr beginnen. Bis Ende Oktober findet an jedem Freitag Abend ab 18:00 Uhr das Freie Klettern statt. Bei Fragen stehen die ehrenamtlichen Betreuer mit Rat und Tat gerne zur Verfügung.

Saisoneröffnung2014aklein

Wanderung in der Marienschlucht

Als erste Tour im diesjähringen Tourenprogramm führte eine Wanderung an den Überlinger-See nach Bodmann. Nachdem es in der Nacht noch kräftig geregnet hatte, konnte dann Wanderführer Klaus Ruther die 15-köpfige Gruppe bei idealem Wanderwetter zuerst bergan zum ehemaligen Kloster Frauenberg führen. Auf Forst- und Wanderwegen ging die Tour dann über den Bodanrück flach zur Burgruine Kargegg.

Auf diesem Abschnitt konnte man die auflebende Natur mit ihren blühenden Obstbäumen bestaunen. Nach einer kurzen Mittagsrast erfolgte danach der steile Abstieg durch die Marienschlucht an das Seeufer. Der schöne naturbelassene Uferweg führte dann entlang des Sees zurück zum Ausgangspunkt Bodmann mit abschließender Einkehr.

Wanderung Marienschlucht

Bild:      Gruppenfoto in der Marienschlucht

Mehrere Skitouren durchgeführt

In den letzten Wochen konnten von den Skitourengehern der DAV Sektion Pfullendorf mehrere schöne und aussichtsreiche Skitouren durchgeführt werden. So wurden die Gehrenspitze und das Riedbergerhorn einmal und die Winterstaude gleich zweimal, einmal von Norden und einmal von Süden, bestiegen. Die Verhältnisse waren jeweils gut und die Besteigungen haben den Teilnehmern sichtlich Freude bereitet. Durch die dieses Jahr höheren Temperaturen werden die noch anstehenden Skitouren wohl eher nur noch in höheren Lage stattfinden.

Winterstaude

Schneeschuhtour im Schwarzwald

Welche Winterveranstaltung hat dieses Jahr überhaupt geklappt? Auch die geplante Schneeschuhtour vom 08.02.2014 in den Schwarzwald musste witterungsbedingt verschoben werden – aber glückliche Fügung alle gemeldeten Teilnehmer hatten unter der Woche Zeit, so dass wir die Wanderung am folgenden Dienstag, dem 11.02. durchführen konnten.

Von Menzenschwand Vorderdorf stiegen wir einsam – der unschätzbare Vorteil eines Wochentages- durch den tief verschneiten Bergwald kontinuierlich auf das 1349m hohe Spießhorn und mussten im Neuschnee größtenteils frisch spuren. Nach dem Genuss des Gipfelblicks ging’s dann steil bergab zur Krunkelbachhütte, wo wir uns stärkten, um den anschließenden Aufstieg von 200 Höhenmetern auf das Herzogenhorn auch problemlos bewältigen zu können. Vom Gipfel (1415m) bot sich ein herrlicher Rundblick auf die benachbarten Schwarzwaldberge bis in die Schweizer Alpen und auf die Hegau Vulkane.

Der ungemütliche frische Wind blies uns jedoch bald wieder zum Abstieg, der kurz aber sehr steil nach Bernau Hof -unserem Ziel- führte.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die sehr schöne Tour bei idealen Bedingungen sehr genossen.

Jörg Enders

 

HerzogenhornGipfelbild

HerzogenhornAbstieg

Herzogenhorn Blick auf Feldberg

Erwachsenenfreizeit 2014 des DAV Pfullendorf Ski- und Snowboardlehrteam

Vom 23. bis 26. Januar 2014 veranstaltete die Ski- und Snowboardschule des DAV Pfullendorf ihre alljährliche Erwachsenenfreizeit.

Die 27 Kursteilnehmer trafen sich bereits am Donnerstagabend im vereinseigenen Haus Don Bosco in Au/Österreich. Am Freitag und Samstag wurde dann in Warth Ski und Snowboard gefahren. Am Sonntag, bedingt durch die schlechte Wetterlage mit vor allem böigem Wind, wurde an der Grundholz Liftanlage in Au die letzten Pistenkilometer absolviert.

Beim Après Ski an der selbst gebauten Schneebar und Abendprogramm wie z.B. Hüttenrally für Erwachsene, fand der Tag seinen Ausklang. Eine große Begeisterung der Teilnehmer richtete sich an das Küchenteam, das sich bestens um die Versorgung gekümmert hat.

Die Freizeit bietet nicht nur Ski- und Snowboardkurse für Anfänger, sondern auch fortgeschrittene Ski- und Snowboardfahrer konnten ihr Können durch Tipps und Tricks der Profis verbessern.

Das Team der Ski- und Snowboardschule freut sich bereits auf die Erwachsenenfreizeit im nächsten Jahr und bedankt sich an dieser Stelle bei allen Teilnehmer für die gelungene Freizeit.

Erwachsenenfreizeit2014

 

Kinderski- und snowboardfreizeit 2014 des DAV Pfullendorfs

Vom 01. bis 06. Januar 2014 veranstaltete das Ski- und Snowboardlehrteam des DAV Pfullendorfs seine alljährliche Kinderfreizeit für Kinder- und Jugendliche von 9 bis 15 Jahren.

Am Mittwoch 01. Januar kamen die 38 Teilnehmer nachmittags am Haus Don Bosco in Au/Österreich an. Nach einer abendlichen Kennenlernrunde wurden ab dem nächsten Tag, vier Tage lang die Pisten in Mellau-Damüls mit Ski und Snowboards unsicher gemacht. Die Pistentage waren sehr abwechslungsreich. Die ersten drei Tage waren vom Wetter sehr beständig. Bedingt durch den ausbleibenden Schneefall, waren schon teilweise braune Stellen auf der Piste zu sichten. Am vierten und letzten Kurstag herrschte durchwachsenes Wetter, mit im Tal starken Regenschauern die in den Höheren Lagen von Mellau in Schnee übergingen, so dass noch gute Neuschneeverhältnisse herrschten.

Nach der Piste wurden die Teilnehmer dann wie jedes Jahr von unserem Küchenteam bestens versorgt, bevor die Tage mit verschiedenen Spielen wie zum Beispiel Hüttenrallye, Spieleabend, Wetten Dass und einer Disco ihren Ausklang fanden.

Einen besonderen Dank gilt den Sponsoren aus Pfullendorf für die Preise der Hüttenrallye: Sparkasse, Volksbank, Spielwaren Heilig, Bürowelt Klaiber, Südkurier und Schwäbische Zeitung.

Ende Januar findet der alljährliche Erwachsenenski- und snowboardkurs im Haus Don Bosco vom Donnerstag 23. bis Sonntag 26. Januar 2014 statt. Aktuell sind noch Plätze frei. Weitere Informationen stehen auf unserer Homepage unter www.dav-pfullendorf.de/wintersport/skischule.

Kinderfreizeit2014