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DAV-Sektion Pfullendorf wanderte entlang des Hochkönigmassivs

Pünktlich um 6.30 Uhr machten sich am 03.10.2013 eine Gruppe von 5 Personen der Sektion Pfullendorf des DAV unter der Leitung von Maria Prütting auf den Weg nach Bischofshofen um am Mittag auf die 1650 m hoch gelegene Mitterfeldalm am Hochkönig, dem König der Berchtesgadener Alpen, aufzusteigen. Bei schönstem Wetter ging es an der Sprungschanze vorbei über Wiesen und durch Wald durchs Gaienfeldtal, hoch hinauf. Auf der Alm war bereits eine Gruppe von Drittklässlern mit ihren Lehrerinnen, die extra dort hinauf gestiegen waren, um nach dem Abendessen den Brunstruf der Hirsche zu lauschen. Ein etwas ungewöhnliches aber doch sicher im Gedächtnis haftendes Erlebnis für diese Kleinen und für die Pfullendorfer.

Am nächsten Tag ging es schon früh weiter über den sogenannten Königsweg nach Maria Alm. Eine gut achtstündige Wanderung  mit vielen verschiedenen Fassetten entlang des majestätischen und sagenumwobenen Hochkönigmassivs. Eine Wanderung vorbei an vielen Almen, mit besonders idyllischen Etappen – ein Erholungskleinod und Geheimtipp. 
Leider war der Regen ab Nachmittag nicht eingeplant. Aber die Gruppe war dafür ausgerüstet und erreichte ihr Etappenziel wie vorgesehen. Durch einen Saunaabend konnten sich die Muskeln von dem langen Marsch und der unerfreulichen Nässe erholen.

Der dritte Tag schien verregnet zu werden, blieb aber auch trocken bis zum Nachmittag. Von Maria Alm führte an diesem Tag die Wanderung über die Dienter Berge, durch Hintermoos vorbei an der Bundessportschule Österreichs, den Hochkönig fast immer gegenüber im Blickfeld, nach Dienten. Ab Dienten wurde der Bus  genommen. Keiner wollte bei Regen und nach einer, bis dahin, anstrengender Tour weiter nach Mühlbach wandern. Eine Dusche, trockene und warme Kleidung und ein gutes Essen ließen die Stimmung wieder steigen. Bei dem folgenden Spieleabend wurde im Kaminzimmer der Pension viel gelacht. Und da bekanntlich Lachen den Teufel vertreibt, war das Wetter am folgenden Tag wieder prima. Allerdings musste die Strecke  zum Ausgangspunkt in Bischofshofen wegen Unpassierbarkeit des vorgesehenen Weges verlegt werden.

Die Fernblicke zum Tennengebirge und Dachstein, zur Niedere und Hohe Tauern, das Landschaftsbild zwischen Almmatten, Karstlandschaften und Firnfeldern werden den Wanderern und Wanderinnen noch lange in Erinnerung bleiben.

Hochkoenig2013