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Der Winter kann kommen

Auf einen ähnlich guten Skiwinter wie in der vergangenen Saison hoffen die Skilangläufer der DAV Sektion Pfullendorf. Sie haben dafür am vergangenen Wochenende die entsprechenden Vorbereitungen getroffen.

Bei recht widrigen äußeren Bedingungen wurde die Loipe am Bergwald ausgesteckt und beschildert. Überdies wurden Motorschlitten, Walze und Spurgerät aus dem Sommerquartier geholt und einsatzbereit gemacht.

Wie in den Jahren zuvor unterstützt der Flugsportverein die heimischen Skilangläufer und stellt ihnen in der Flughalle einen entsprechenden Abstellplatz zur Verfügung.

Wenn es die Schneelage ermöglicht, dann kann auf einer klassisch gespurten Loipe mit knapp 5 Kilometer und auf einer Skating-Loipe mit ca.4 km dem Langlaufsport nachgegangen werden.

Weitere Informationen sind auch auf der Homepage der Sektion, unter www.dav-pfullendorf.de und dem eingerichteten Loipentelefon, Ruf-Nummer 408 298, zu erfahren.        

Darüber hinaus haben sich die Mitglieder der Skilanglauf-Abteilung für den bevorstehenden Winter einige weitere Aktivitäten vorgenommen.

Vom 17.bis 19.Januar 2014 wird im Bregenzerwald das schon traditionelle Langlauf-Wochenende mit Ski-Kursen und Touren durchgeführt.

Verstärkt möchte man sich aber auch um den Nachwuchs kümmern. Hier ist angedacht auf heimischem Gelände für Kinder und Jugendliche nicht nur Einweisungskurse durchzuführen, sondern auch die entsprechende Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Einzelheiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Im Jahresprogramm der Sektion werden auch wieder Langlauf-Touren im Allgäu und der schwäbischen Alb angeboten.

 Langlaufloipe2013 2 

Startklar! Die Skilangläufer der DAV-Sektion haben Motorschlitten und Spurgerät in Position gebracht.

  Langlaufloipe2013 1

Auch die Bergwaldloipe ist ausgesteckt bzw. beschildert. Unsere Bilder zeigen die Sportler beim Arbeitseinsatz am vergangenen Wochenende.

 

Klettersaison abgeschlossen und Turm winterfest gemacht

Am 19.10. wurde der Kletterturm der Sektion Pfullendorf gereinigt und winterfest gemacht. Anschliessend wurde zusammen mit der Jugendgruppe der Saisonabschluss gefeiert und die Bilder zur letzten Saison angeschaut. Das Team des Kletterturms freut sich schon wieder auf die nächste Saison, welche voraussichtlich im April 2014 beginnt.

 Saisonabschluss2013a

DAV-Sektion Pfullendorf wanderte entlang des Hochkönigmassivs

Pünktlich um 6.30 Uhr machten sich am 03.10.2013 eine Gruppe von 5 Personen der Sektion Pfullendorf des DAV unter der Leitung von Maria Prütting auf den Weg nach Bischofshofen um am Mittag auf die 1650 m hoch gelegene Mitterfeldalm am Hochkönig, dem König der Berchtesgadener Alpen, aufzusteigen. Bei schönstem Wetter ging es an der Sprungschanze vorbei über Wiesen und durch Wald durchs Gaienfeldtal, hoch hinauf. Auf der Alm war bereits eine Gruppe von Drittklässlern mit ihren Lehrerinnen, die extra dort hinauf gestiegen waren, um nach dem Abendessen den Brunstruf der Hirsche zu lauschen. Ein etwas ungewöhnliches aber doch sicher im Gedächtnis haftendes Erlebnis für diese Kleinen und für die Pfullendorfer.

Am nächsten Tag ging es schon früh weiter über den sogenannten Königsweg nach Maria Alm. Eine gut achtstündige Wanderung  mit vielen verschiedenen Fassetten entlang des majestätischen und sagenumwobenen Hochkönigmassivs. Eine Wanderung vorbei an vielen Almen, mit besonders idyllischen Etappen – ein Erholungskleinod und Geheimtipp. 
Leider war der Regen ab Nachmittag nicht eingeplant. Aber die Gruppe war dafür ausgerüstet und erreichte ihr Etappenziel wie vorgesehen. Durch einen Saunaabend konnten sich die Muskeln von dem langen Marsch und der unerfreulichen Nässe erholen.

Der dritte Tag schien verregnet zu werden, blieb aber auch trocken bis zum Nachmittag. Von Maria Alm führte an diesem Tag die Wanderung über die Dienter Berge, durch Hintermoos vorbei an der Bundessportschule Österreichs, den Hochkönig fast immer gegenüber im Blickfeld, nach Dienten. Ab Dienten wurde der Bus  genommen. Keiner wollte bei Regen und nach einer, bis dahin, anstrengender Tour weiter nach Mühlbach wandern. Eine Dusche, trockene und warme Kleidung und ein gutes Essen ließen die Stimmung wieder steigen. Bei dem folgenden Spieleabend wurde im Kaminzimmer der Pension viel gelacht. Und da bekanntlich Lachen den Teufel vertreibt, war das Wetter am folgenden Tag wieder prima. Allerdings musste die Strecke  zum Ausgangspunkt in Bischofshofen wegen Unpassierbarkeit des vorgesehenen Weges verlegt werden.

Die Fernblicke zum Tennengebirge und Dachstein, zur Niedere und Hohe Tauern, das Landschaftsbild zwischen Almmatten, Karstlandschaften und Firnfeldern werden den Wanderern und Wanderinnen noch lange in Erinnerung bleiben.

Hochkoenig2013

DAV-Mitglieder im Pfrungener Ried

Pünktlich zum kalendarischen Herbstbeginn führte eine Wanderung die Teilnehmer ins Pfrungener Ried. Bei idealem Wanderwetter führte Christel Nesbeda die 12-köpfige Gruppe zuerst durch das Seen-Labyrinth des ehemaligen Torfabbaugebietes an Pfrungen vorbei nach Wilhelmsdorf. Nach einer kurzen Vesperpause ging es über verschlungene Moorpfade durch den „Eulenbruch“ zurück zum Ausgangspunkt, der Riedwirtschaft mit abschließender Einkehr.

Riedwanderung2013

 

 

Anspruchsvolle Bergfahrten durchgeführt

In der vergangenen Woche wurden von der DAV Sektion Pfullendorf mehrere anspruchsvolle Bergfahrten angeboten und durchgeführt.

Am 16./17.08. wurde der Patteriol im Verwall erstiegen. Ausgangspunkt für den 3056 Meter hohen Gipfel war die Konstanzer Hütte. Der Aufstieg dauerte fünf Stunden und es galt hierbei Kletterpassagen bis zum II. Schwierigkeitsgrad und 1300 Höhenmeter in teilweise ausgesetztem Gelände zu überwinden. Durch die zwischenzeitlich aufgezogenen Bewölkung wurden die Besteiger leider nicht mit einer grandiosen Aussicht bis zur Silvretta, Bernina oder Ortler belohnt. Die Besteigung war jedoch so spannend und anspruchsvoll, so dass sich alle fünf Teilnehmer erst nach dem Gipfelabstieg gratulierten.

Einige Tage später am 21. und 22.08. stand eine Hochtour auf den 3905 Meter hohen König Ortler an. Vom Talort Sulden wurde von den sieben Teilnehmern zuerst per Lift und dann per Steig die Payerhütte auf 3025 Meter erklommen. Am nächsten Morgen ging es bereits um kurz vor 6 Uhr los und die ersten Meter wurden noch mit der Stirnlampe zurückgelegt. Nach diversen Kletterpassagen im Fels hieß es dann die Steigeisen anzulegen und per Gletscherseilschaft über den teilweise zerklüfteten Gletscher dem Gipfel näher zu steigen. Bei herrlichem Bergwetter erreichten alle Teilnehmer glücklich den Gipfel und konnten eine grandiose Sicht auf die umliegenden Bergketten bis zur Bernina genießen. Anschließend ging es dann auf der Aufstiegsroute zurück und auf der Terrasse der Payerhütte konnte nochmals ein Blick zurück auf diesen herrlichen Berg geworfen werden.

Vom 23. bis 25.08. stand ein weiteres Highlight auf dem Programm: Der Augsburger Höhenweg, welcher auch als „einer der anspruchsvollsten, aber auch großartigsten Höhenwege überhaupt“ bezeichnet wird. Nach einer Übernachtung auf der Augsburgerhütte startete die Tour bereits um kurz nach 7.00 Uhr, da den neun Teilnehmern eine Strecke von 18 Kilometern und 1300 Höhenmetern in anspruchsvollem Gelände bevorstand. Einige Passagen waren durch Seilsicherungen entschärft. Es galt dennoch auch ungesicherte Stellen in nicht ungefährlichen Gelände zu überwinden. Dabei wurde u.a. Dawinkopf überschritten, welcher mit 2968 m höher ist als die Zugspitze. Nach fast genau neun Stunden erreichten alle Teilnehmer glücklich und etwas müde die Ansbacherhütte, auf der dann die erfolgreiche Bezwingung des Augsburger Höhenwegs gefeiert werden konnte. Hierbei waren sich alle einig, dass dieser Höhenweg tatsächlich anspruchsvoll und großartig ist.

Patteriol

Am Gipfel des Patteriol

 

Ortler1

Der Ortler von der Payerhütte aus gesehen

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Am neuen Gipfelkreuz des Ortlers

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Auf dem Dawinkopf bei der Überschreitung

Augsburger Hhenweg1

Am Roland-Ritter-Biwak auf der Hälfte des Höhenweges

DAV-Mitglieder auf Bergtour im Montafon

Ins Montafon mit Ausgangspunkt Gargellen führte eine anstregende Bergtour auf die 2.852 m hohe Rotbühlspitze. Die Tour wurde organisiert und geführt von Gunter Codlitz. Der lange Anstieg führte zuerst auf Wegen und Steigen durchs Wintertal. Die letzten 600 Höhenmeter waren überwiegend weglos und nach ca. 4,5 Stunden standen 8 Teilnehmer auf dem Gipfel mit herrlichem Blick auf die Gletscherlandschaft der Silvretta. Der Abstieg führte dann über das Valzifenzerjoch und durch das Vergaldenertal zum Ausgangspunkt zurück.

Rotbuehspitze2013

Bild:       Gipfel-Gruppenfoto

Klettersteigkurs für Einsteiger

Am vergangenen Wochenende wurde von der DAV Sektion Pfullendorf erstmalig ein Klettersteigkurs für Einsteiger durchgeführt. An diesem Kurs nahmen sieben Personen teil und wurde von einem Fachübungsleiter und einem weiteren, erfahrenen Mitglied betreut.

Am Samstag Abend wurden hierbei die theoretischen Grundlagen in Ausrüstungskunde, Sicherungstechnik und Tourenplanung vermittelt. Am Sonntagmorgen fuhr die Gruppe nach Warth um nach ca. 1,5 h Zustieg den Klettersteig über den Ostgrat auf das Karhorn in Angriff zu nehmen. Dieser Klettersteig ist auch gut für Einsteiger geeignet, da die Schwierigkeiten gemäßigt sind und überwiegend im Bereich A bis B, mit einer kurzen Stelle B/C, liegen. Nach weiteren 1,5 h konnten sich die Teilnehmer zum Gipfelerfolg gratulieren.

Der Abstieg wurde in zwei Gruppen durchgeführt. Während ein Teil der Gruppe den Abstieg über den Normalweg wählte, beging der restliche Teil den „Panoramaklettersteig“ über den Westgrat, welcher gegenüber dem Aufstieg mit teilweise höheren Schwierigkeiten (Stellen D/E) aufwartet und auch stärker ausgesetzt ist. Nach dem dieser nach einer dreiviertel Stunde ebenfalls gemeistert war, wurde der weitere Abstieg rasch angetreten, da sich die Wolken in der Zwischenzeit weiter verdichtet hatten.

Da sich die Wolken glücklicherweise wieder verzogen konnte der Abstieg bei sich wieder besserndem Wetter zügig vonstatten gehen und alle freuten sich über die Erfrischungen bei der anschließenden Einkehr. Die Teilnehmer waren sich einig, dass dieser Kurs ein toller Einstieg in diese Trendsportart war und zur Sicherheit beiträgt, da man sich nun besser selber einschätzen kann und die grundlegenden Kenntnisse vermittelt bekommen hat. Deshalb soll auch in der folgenden Saison wieder ein Kurs angeboten werden.

 

Klettersteigkurs1klein

Gipfel Karhorn

Tourenwoche der DAV-Sektion im Bregenzerwald

Alljährlich zum Beginn der Sommerferien treffen sich die Mitglieder der Sektion Pfullendorf in ihrem Vereinsheim „Haus Don Bosco“ in Au im Bregenzerwald zu einer Tourenwoche. Bei idealem Bergwetter vom fast wolkenlosen Himmel beteiligten sich 30 Personen an diesem Highlight, welches seit Jahren im Veranstaltungskalender der Sektion einen festen Platz einnimmt. Das Küchenteam um Franziska Seeger und Hannelore Heim sorgten mit ihrer „Vollverpflegung“ ebenfalls für gute Stimmung.

Die drei Tourenführer Jürgen Koeberle, Maria Prütting und Jürgen Heim haben für jeden Tag ein attraktives Programm zusammengestellt, welches den Interessen der Teilnehmer gerecht wurde. Je nach Kondition und alpiner Erfahrung konnten die Teilnehmer die für ihre Belange richtige Tour aussuchen. Das Angebot erstreckte sich  von einfachen Wanderungen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren.

Am ersten Tourentag  wurde bei fast tropischen Temperaturen die 2.135 m hohe Üntschenspitze bestiegen und danach die Güntlespitze überschritten. 

Der Sonntag wurde von den meisten Teilnehmern das „Weisenblasen“ mit anschließender Bergmesse auf der „Niedere“ oberhalb von Bezau besucht. Verschiedene Musikgruppen aus dem Bregenzerwald umrahmten mit ihren Melodien in luftige Höhe diese  volkstümliche Veranstaltung. Aufgrund eines Gewitterregens musste die Tour am Montag auf den Auer Hausberg, die „Kanisfluh“ modifiziert werden. Statt des Gipfelanstiegs wanderte man über den Wurzachsattel nach Mellau.

Tags darauf führte eine weitere Wanderung dann zur 1.637 m hohen Mittagsfluh hoch über Au mit anschließenden Einkehr auf der Satteleggalpe bzw. zum „Kässpätzle-Essen“ nach Schönenbach.

Bei guten Wetterprognosen wurde für den Folgetag die anstrengende und anspruchsvolle Besteigung des Biberkopfes geplant. Dieser 2.599 m hohe Gipfel bildet den geographisch südlichsten Punkt von Deutschland. Nach dem 3,5 Stunden langen Anstieg von Lechleiten aus, standen dann 11 Teilnehmer auf dem Gipfel und genossen das grandiose Panorama auf diesem Paradeberg. Für einige der Teilnehmer war es die erste „richtige“ Bergtour und der höchste Punkt, auf dem sie je gestanden sind.

Der letzte Wandertag am Donnerstag diente dann zur Regeneration. Eine Wanderung am Hochtannbergpass mit Umrundung des Körbersees und Abstieg nach Schröcken, sowie eine Besteigung des Gopfberges (1.316 m) bei Mellau standen zur Auswahl.

Nach einer abwechslungsreichen und harmonischen Woche und dem gemeinsamen Frühstück am Freitagmorgen wurden die Rucksäcke für die Heimreise gepackt, um dann für die Teilnehmer der folgenden Familien-Freizeit Platz zu machen. Für einige der Teilnehmer stand jetzt schon fest; „wir kommen im nächsten Jahr wieder!“

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Gruppenfoto,  auf dem Gipfel des Biberkopfes                                                                          Bergmesse

DAV-Hüttentour in den Lechtaler Alpen

Eine hochalpine Bergtour durch die Lechtaler Alpen führte die DAV–Sektion Pfullendorf in der vergangenen Woche durch. Dieses 5-tägige Trekking mit 8 Teilnehmern knüpfte an die Vorjahrestour durchs Lechquellengebiet an und wurde von Jürgen Heim organisiert und geführt. Ideales Bergwetter waren ein Garant dafür, dass die geplante Route ohne Änderungen begangen werden konnte.  

Ausgangspunkt war Lech am Arlberg, wo man den ersten Aufstieg mit der Rüfikopfseilbahn anging. In ständigem auf und ab ging es über teils noch riesige Schneefelder in den Bocksbachsattel, von wo aus dann die drei Wösterspitzen (2.558 m) per Gratwanderung überschritten wurden. Der Rückweg führte dann weiter zur Stuttgarter-Hütte, dem ersten Nächtigungsquartier.

Das 2. Etappenziel war dann die Leutkircher Hütte auf 2.252 m Höhe. Gleich zu Beginn wurde die am Wege liegende Fanggekarspitze (2.640 m) bestiegen, bevor dann der Abstieg zur Erlacher Alm angegangen wurde. Respekt und Konzentration erforderte die Durchquerung des Stapfentobels, bevor es über Almböden zur 2.252 m hochgelegenen Leutkircher Hütte ging. Ein toller Tiefblick ins Stanzer-Tal mit dem Nobelskiort St. Anton bot sich hier dem Betrachter.

Eine kürzere Etappe war dann der dritte Abschnitt hinüber zum Kaiserjochhaus (2.310 m). Mit der Besteigung von Hirschpleißkopf (2.549 m), Stanskogel (2.757 m), Grießkopf (2.581 m) und Malatschkopf (2.388 m) wurden zusätzliche Gipfelziele in diesen Tagesabschnitt integriert.    

Das anspruchsvollste Teilstück dieser Durchquerung war dann die 4. Etappe zur Ansbacher-Hütte. Die Route führte durch teils ausgesetztes Gelände mit Kletterpassagen über mehrere Joche und Scharten. Die für diese Jahreszeit noch großen Altschneefelder erforderten von den Teilnehmern erhöhte Vorsicht. Mit der Überschreitung der Samspitze (2.625 m) wurde dieser Abschnitt beendet und die Tour mit einem gemütlichen Abend auf dieser zünftigen Hütte abgeschlossen.

Am Folgetag erfolgte der Abstieg ins Tal und die Rückfahrt per Bus zum Ausgangspunkt. Bereits jetzt werden Pläne geschmiedet, die weitere Durchquerung der Lechtaler Alpen im kommenden Jahr fortzusetzen.

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Bild: Gruppenfoto auf der Stuttgarter Hütte (DAV)

DAV-Mitglieder auf Bergtour in der Schweiz

Eine sechsköpfige Senioren-Truppe der DAV Sektion unter Führung von Jürgen Koeberle machte sich unter der Woche auf, um im schweizerischen Toggenburg den knapp 2.000 m hohen Lüthispitz zu besteigen. Nach 3 ½ stündigem Aufstieg stand man auf dem Gipfel. Auch der 85 jährige Oskar Stadler bewältigte die Anforderungen mit 1.100 Höhenmetern in hervorragender Verfassung. Die Gipfelsicht auf die Churfirsten und den nahen Säntis wurde leider duch den aufkommenden Nebel eingeschränkt. Trotzdem war es wieder eine schöne und abwechslungsreiche Tour in der schweizer Nachbarschaft.

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Bild:       Gipfel-Gruppenfoto „Lüthispitz“  (DAV)                            

DAV-Mitglieder auf Bergtouren

Auch wenn der Wettergott die Aktivitäten der Sektion  in den letzten Wochen nicht unbedingt mit idealen Bedingungen unterstütze, so war es doch möglich, einige Touren erfolgreich abzuwickeln. Die Bergwanderung auf den Bregenzer Hirschberg war als Vorbereitungstour für höhere Anforderungen gedacht und erfreute die 9 Teilnehmer mit schönen Ausblicken auf Bodensee und Bregenzerwald. Recht anspruchsvoll war für 7 Teilnehmer dann die 3-Tagestour in den Bayrischen Voralpen, „vom Loisachtal ins Isartal“. Bei großer Hitze wurden in den ersten beiden Tagen Heimgartenj und Herzogenstand bestiegen. Vom Walchensee über den Jochberg wanderte man in knapp 9 Stunden zur Tutzinger Hütte. Die abschließende Überschreitung der Bendiktenwand nach Lengries mußte aufgrund des Dauerregens zugunsten das Talabstieges geopfert  werden. Am letzten Juniwochenende fuhr man bei Regen ins Große Walsertal um die Tälispitze 2.001 m zu erklimmen. Bei durchwachsenem Wetter stand man nach knapp 4-stündigem Aufstieg auf dessen Gipfel (Bild). Nach erfolgtem Abstieg konnte dann doch noch bei Sonnenschein in einem Biergarten der Durst gelöscht werden.

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Bild:       Gipfel-Gruppenfoto „Tälispitze“  (DAV-Colditz)                            

DAV-Familienwochenende

Der DAV-Pfullendorf veranstaltet vom Freitag, den 02.08.2013 – Sonntag, den 04.08.2013 ein Familienwochenende auf dem Vereinseigenen Haus „DON BOSCO“ in Au im Bregenzerwald.

Neben leichten Wanderungen, sollen das Spielen und der Spaß nicht zu kurz kommen. Herzlich sind auch Familien eingeladen die nicht Mitglied im DAV sind.

Sowie Großeltern mit Enkeln, oder Tanten und Onkel mit ihren Nichten und Neffen.

Anmeldung und Information dazu, erhalten sie bei Helmut Boos 07552/91383.

Anmeldung bitte bis 25. Juli 2013 und Information dazu, erhalten sie bei Helmut Boos07552/91383.

Kletterparadies im Tiefental

Vor zehn Jahren stellten sich die Vorstandeschaft und Mitglieder der DAV-Sektion Pfullendorf dem Wagnis und Risiko, einen Späneturm im Hesselbühl abzutragen,um ihn im folgenden Jahr als Kletterturm im Tiefental wieder aufzubauen. Nicht nur logistische und technische Herausforderungen galt es zu meistern. Zunächst musste ein Gelände für den Aufbau gefunden werden. "Wir sind der Stadt zu großem Dank verpflichtet",betonte der Vorsitzende Jürgen Heim, "dass sie das Projekt unterstützte und das Grundstück hinter der Eisstockanlage zur Verfügung stellte". Viel Vorarbeit musste vor dem waghalsigen Aufsetzen der riesigen Ringe mit einem Großkran geleistet werden, angefangen von der Kultivierung des Geländes, dem Betonieren eines Sockels, dem Bohren der Löcher für die Klettergriffe, der Konstruktion und Herstellung eines kupfergedeckten  runden Holzdaches und vieles mehr. Am xxxx war es dann soweit: der 16 m hohe Turm konnte mit einem Fest eingeweiht und von nun an beklettert werden. Eine große Schar von Zuschauern verfolgten die Klettervorführungen. Mancher Skeptiker musste sich eingestehen, dass der schlanke Turm entgegen seiner vorherigen Meinung sich gut in das Gelände einfügt und ein imposantes Bild in den Sportanlagen abgibt. Im Lauf der Zeit vergrößerte sich die Zahl der Kletterer, so dass Wartezeiten unausweichlich waren. Um diese zu umgehen, wurde vor einigen Jahren als Ergänzung eine Boulderwand aufgebaut, die frei, ohne Seiltechnik beklettert werden darf.

Das 10-jährige Turmjubiläum am vergangenen Samstag war eher ein Fest für die Jugend. Der Verein verzichtete zu dessen Gunsten  auf die traditionelle Sonnwendfeier.  Dass die Eisstockabteilung ihre Räumlichkeit komplett zur Verfügung stellte, wertete der DAV dankbar als besondere Geste und so freute man sich über den Besuch der Eisstocker, die sich zum Mitfeiern dazu gesellten.

Schon früh am Morgen erkannte man an den farbigen T-Shirts der emsigen Helfer, dass Kletterer, Skifahrer und Snowboarder, Langläufer, Biker und Wanderer bei den Vorbereitungen zum Gelingen des Festes beitragen wollten. Der angesetzte Beginn um 14.00 Uhr war für die "Nur-Festbesucher" zu früh, für die Kletterer aber gerade richtig, konnten sie sich so für die Klettervorführungen eintrainieren. Wie vor zehn Jahren umrahmten die Alphornbläser von Messkirch das Fest. Nach der Begrüßung der Gäste durch Vorsitzenden Jürgen Heim konnte man den Künsten der Kletterer am Turm zuschauen. Oliver Schraut, der die Kletterer das ganze Jahr über mit seinen Helfern betreut, gab Einblick in die Techniken wie Vorstieg oder Abseilen, es sah alles so leicht aus. Was aber an Konzentration, an Wissen und Können und Kraft verlangt ist, konnten die Zuschauer durch die Ausführungen Schrauts gut nachvollziehen. Atemberaubend war das Zuschauen beim Speedklettern, hier  geht es um Zeit und Konkurrenz nach der Stoppuhr, nach oben in schwindelnde Höhe. Wer von den Gästen sich traute, konnte nach den Vorführungen selber, gut gesichert, den Aufstieg versuchen.

Im Laufe der vergangenen zehn Jahre wurden einige Neuerungen und Verbesserungen vorgenommen, es wurden zusätzliche Kletterrouten und Überhänge im Turminnern geschaffen. Der Kletterturm steht jedem zum Eigenversuch zur Verfügung, ab April bis Oktober jeweils freitags ab 18.00 Uhr. Der Verein bietet Kletterkurse an zum Erwerb des Kletterscheines, zur Vorbereitung auf Fels und Eis. Schulklassen oder andere Gruppen sind nach Anmeldung willkommen. Auch Geburtstagsfeiern fanden am Kletterturm statt.

Wieder einmal wurde deutlich, dass der DAV-Kletterturm im Tiefental ein Highlight unter den vielfältigen Pfullendorfer Sportangeboten darstellt.

Charlotte Zoller

Wochentags-Bergwanderung „Grünten“

Eine weitere Wochentagswanderung der DAV-Sektion für Senioren führte die Teilnehmer ins Allgäu mit Ziel auf den „Grünten“, dem Wächter über dem Illertal. Endlich hatte man wieder mal Glück mit dem Wetter, als man den Ausgangspunkt Burgberg bei Sonthofen errreichte. Nach dreistündigem Aufstieg stand man auf dem 1.738 m hohen Gipfel mit seinem Ehrenmal. Eine herrliche Rundumsicht auf die noch schneebedeckten Allgäuer Alpengipfel bot sich den Teilnehmern.

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Bild:       Gipfel-Gruppenfoto „Grünten“  (DAV-Heim)                            

Alpine Adventure Camp Saoû 2013

Dieses Jahr fuhr die Jugendgruppe des Alpenvereins Pfullendorf für eine Woche nach Saoû im französischen Rhône-Alpes direkt am Eingang des Fôret de Saoû in das alljährliche Ferienlager. Da das diesjährige Lager auf 300 Meter Meereshöhe aufgeschlagen wurde hofften wir auf wärmere Tage und Nächte als im Vorjahr. Der Campingplatz lag wunderschön direkt an einem Bach und wurde rundherum von Felswänden eingerahmt. Direkt am Campinglatz befindet sich ein Kletterfels mit fast 80 Routen in allen Schwierigkeitsgraden. So konnten wir bereits am ersten Tag bei Sonnenschein Hand an den Naturfels legen und übten noch einmal Sicherungs- und Abseiltechniken. Leider wurde ab dem zweiten Tag das Wetter wechselhafter und merklich kälter. Besonders der immer stärker wehende Wind setzte uns zu. Wir ließen uns jedoch nicht entmutigen und konnten noch zweimal währende der Freizeit unser Kletterkönnen testen und uns an einer steilen Felswand abseilen. Bei zwei Wanderungen erkundeten wir den Fôret de Saoû und die Gegend um Saou, stiegen u.a. über 500 Höhenmeter bis zur Kapelle St. Medard. Dort suchten wir mit dem GPS-Gerät ausgestattet noch einen Geocache. Wir hatten jede Menge Spaß, nicht zuletzt beim täglichen Spielen, und ließen uns von dem windigen und kalten Bedingungen nicht unterkriegen, obwohl wir am dritten Tag unser Sonnensegel auf Grund des starken Windes abbauen mussten und zum Kochen und Essen in die Hütte des Campingplatzverwalters umziehen durften. Ein Highlight der Woche war ein Rafting auf der Drôme. Nach dem wir alle mit Neoprenanzügen, Helmen und Schwimmwesten ausgestattet waren und wir eine Einweisung von unseren Guides erhalten hatten ging es zu einer tollen Fahrt auf der Drôme. Nach einer Weile hielten wir an einer Sandbank die Bote an und wir durften nach einer Einweisung in dem 15 Grad warmen „Wildwasser“ zum „schwimmen“ gehen. Hierzu mussten wir alle erst einmal lernen, dass man im „Wildwasser“ mit den Füssen voran treibt und mit den Armen nach hinten paddelt um wieder an Land zu kommen. Nach der abenteuerlichen und frischen Fahrt genossen wir noch ein Picknick am Ufer der Drôme. Leider ging unsere Woche wie immer viel zu schnell vorbei. … Wenn auch du Lust auf solche Abendteuer hast, dann komm nächstes Jahr einfach mit und bis dahin kannst du einmal im Monat mit zu einer Aktion unserer Jugendgruppe.

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Wochentags-Bergwanderung auf die „Hohe Kugel“

Bei ziemlich zweifelhaften Wetterprognosen führten die DAV Sektion Pfullendorf eine Bergwanderung auf die „Hohe Kugel“, hoch über dem Vorarlberger Rheintal, durch. Dem Aufruf zu dieser Senioren-Tour folgten sieben Personen und erlebten einen wunderschönen Wandertag.

Vom Ausgangspunkt Ebnit oberhalb Dornbirn ging es in ca. 2 Stunden auf den 1.645 m hohen Gipfel mit grandioser Aussicht zum Bodensee und die noch verschneiten schweizer Berge. Der Rückweg erfolgte über die Emser-Hütte, wo eine kurze Rast eingelegt wurde, wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 

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Bild:       Gipfel-Gruppenfoto „Hoher Kasten“ (DAV-Heim)                            

Jahreshauptversammlung (Mitgliederversammlung) am 17.04.2013, 20:00 Uhr im Restaurant "B o n i  M"

Ca. 60 Mitglieder zeigten ihr Interesse, darunter auch Bürgermeister Thomas Kugler. In seinem Geschäftsbericht gab der 1. Vorsitzende Jürgen Heim einen umfassenden Rückblick über die Aktivitäten des Vereinsjahres 2012. Der Kassenbericht, präsentiert durch Schatzmeister Klaus Epple, wies trotz der starken Belastung durch die Renovierung des Hauses Don Bosco, äußerst positive Zahlen auf. Kassenprüfer Herbert Kratzer bescheinigte eine vorbildliche Kassenführung und schlug die Entlastung des Schatzmeisters vor. Die folgenden Berichte der Spartenleiter gaben einen Einblick in die Arbeit und die Aufgaben der jeweiligen Abteilungen. Die Entlasung der gesamten Vorstandschaft wurde von Mitglied und Stadtrat Markus Schenzle vorgenommen.

Die gesamte Vorstandschaft wurde ohne Gegenstimmen entlastet. Bürgermeister Kugler gratulierte in seinem Grußwort der Sektion zu deren Entwicklung und ihrem positiven Erscheinungsbild. Die anschließenden Wahlen wurden ebenfalls von Markus Schenzle geleitet.  Der 1. Vorsitzende und die Schriftführerin mußten nicht gewählt werden; ihre Amtszeit dauert bis 2014. Die meisten der weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihren Funktionen bestätigt. Neu in die Vorstandschaft gewählt wurden: Udo Lutz, Bauausschuss (bisher Paul Müller) und Martin Strüber, Skitouren (bisher Michael Gentner). Als zusätzliches Mitglied des Ehrenrates wurde Ottokar Greiner gewählt. Schatzmeister Klaus Epple präsentierte die Haushaltspläne für 2013, die dann einstimmig beschlossen wurden. Die moderate Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wurde ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen, ebenso auch die neu geschaffnene Ehrenordnung. 

Insgesamt 10 Mitglieder wurden für langjährige Mitgliedschaft (25, 40 u. 50 Jahre) mit der Urkunde und dem Edelweiß durch die Vorsitzenden ausgezeichnet. Danach wurden vier langjährig wirkende Funktionäre in den "DAV-Ruhestand" verabschiedet. In einer Laudatio würdigten die beiden Vorsitzenden die Verdienste dieser bisherigen Vorstandsmitglieder: Harald Schreiber (Tourenwart), Michael Gentner (Skitouren), Ottokar Greiner und Paul Müller (Bauausschuss) und bedankten sich mit einem Präsent (Bilder und Namen der Ehrungen bzw. Verabschiedungen unter "Über die Sektion / Ehrungen). Mit einer Vorschau auf 2014 beschloß der 1. Vorsitzenden Heim nach ca. 3 Stunden die harmonisch verlaufende Versammlung.

Mit Schneeschuhen auf den Großvenediger in Tirol

Eine Gruppe Schneeschuhtourengeher der Sektion des DAV Pfullendorf krönte den Abschluss der Wintersaison mit einer Besteigung des Großvenedigers. Die große Höhe und das für Schneeschuhe doch sehr anstrengende hochalpine Gelände konnten die Teilnehmer nicht abschrecken und ließen die Strapazen beim Gipfelglück auf dem vierthöchsten Berg Österreichs vergessen. Frohgelaunt wurde der überwältigende Rundblick bei Kaiserwetter in die verschneite Bergwelt von den Hohen Tauern über die Dolomiten bis zum Ortler genossen.

Schneeschuhtouren gehören seit einigen Jahren neben Alpinskilauf, Skilanglauf und Skitouren ebenfalls zum festen Bestandteil des Winterprogramms der DAV Ortsgruppe Pfullendorf und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Jörg Enders 03.05.2013                

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Bild: Klaus Ruther

Kletterkurs im Donautal am 4/5 Mai

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Ein DAV- Team unter der Leitung von Martin Hensler konnte 10 Teilnehmern das Basiswissen weitergeben um an Felsen mit angebrachten Sicherungspunkten klettern zu können.

Dazu wurde am Samstag morgen am vereinseigenen Kletterturm die Sicherungstechnik, die Seilschaft in Aktion sowie das Abseilen geübt. Mittags wurde das Erlernte dann an Felsen im Donautal umgesetzt.

Das Klettern in Mehrseillängenrouten und das dazugehörige Abseilen verlangte Mut und teils auch Überwindung.

Sichtlich stolz wurde abends beim Grillen im Basecamp bei Gommeringers vom Erlebten erzählt.

Am nächsen Tag ging es wieder an den Fels und mit jeder gekletterten Route wurde immer mehr Sicherheit gewonnen, so dass auch dieser Kletterkurs ein voller Erfolg war.

 Bilder dazu gibt es demnächst im Fotoalbum!

Saisoneröffnung Kletterturm

Ab Freitag, den 19.04.2013 wird der Kletterturm im Tiefenthal wieder jeden Freitag Abend ab 18 Uhr zum Klettern zur Verfügung stehen. Die ehrenamtlichen Helfer des DAV sind jeweils vor Ort um mit Rat und Tat zu Seite zu stehen. Hierzu wurde der Kletterturm am 13.04.2013 aus dem Winterschlaf geholt und für die neue Saison fit gemacht. Es werden neue Routen geschraubt. Zusätzliche Termine und Kurse auf Anfrage. Bei Fragen stehen die Betreuer des DAV gerne zur Verfügung. 

 

Saisonerffnung-Kletterturm2013

Skilangläufer blicken auf schneereiche Saison

Obwohl sich der Winter hierzulande sehr schwerfällig verabschiedet, haben die Skilangläufer der DAV Sektion Pfullendorf die Wintersaison 2012/13 schon vor einigen Tagen beendet.

Noch vor den Osterfeiertagen wurde die Spurmaschine ins Sommerquartier verfrachtet und auch die Loipenbeschilderung im Gebiet Flugplatz/Bergwald abgebaut.

Beim traditionellen Abschlusshock im Gasthaus Frieden in Aftholderberg, zogen die Wintersportler Bilanz über eine durchaus zufriedenstellende Saison.

Abteilungsleiter Joachim Wellan berichtete, dass über 30 Tage die Bergwaldloipe gespurt und begehbar war. „Das hatten wir noch nie“ so Wellan weiter. Es war jetzt der dritte Winter, seit die Sektion die Anschaffung der Spurmaschine vorgenommen hatte.

An diesen Tagen waren von morgens bis abends langlaufbegeisterte Menschen unterwegs. Vor allen Dingen an den Wochenenden herrschte Hochbetrieb und die vielen positiven Rückmeldungen sehen die Beteiligten als Belohnung für ihre Arbeit an. Immerhin wird die Loipe von den Mitgliedern des DAV ehrenamtlich gepflegt und unterhalten, die dann Jedermann kostenlos nutzen kann.

Auch der Vorsitzende der DAV Sektion, Jürgen Heim, einst selbst erfolgreicher Skilangläufer, ist vom Ganzen sehr angetan, weil eben direkt vor der Haustüre Wintersport betrieben werden kann.

Dies ist alles nur möglich, weil zum einen die Grundstücksbesitzer- und Pächter schon von Anfang an grünes Licht zum Anlegen der Loipe gaben. Andererseits ist es der Flugsportverein Pfullendorf, der jährlich ab Ende November bis ins Frühjahr, die Unterstellung der gesamten Gerätschaften in der Flughalle ermöglicht.      

Doch bei aller Freude über die gelungene Saison, sind natürlich auch einige negative Begleiterscheinungen zu beklagen. Die gespurte Loipe über ca. 5,5 km für die klassische Lauftechnik und ca. 3 km für die Skatingtechnik, wurde sehr oft von Fußgängern als Spazier-weg genutzt .Sogar Bundeswehrgruppen zogen es vor in der Loipe statt im tiefen Schnee das Gelände zu durchstreifen. „Das bringt natürlich Gefahren für die Sportler“, so Joachim Wellan, denn die tiefen Spuren führen leicht zu Stürzen und sorgen somit für eine gewisse Verletzungsgefahr.

Vor der kommenden Saison möchte man deshalb verstärkt die Öffentlichkeit informieren.

Doch bis dahin ist noch Zeit und die Skilangläufer hoffen jetzt möglichst bald mit dem Fahrrad in die Sommersaison starten zu können.

Langlaufsaisonende2013

Bild:Epple

Der Winter ist vorbei. Joachim Wellan, Alois Kaister und Markus Schenzle haben die Spurmaschine und die restliche Gerätschaft verladen. Sie wurde im Sommerquartier bei der Stadt jetzt eingelagert.

                                                                                                               

Saisoneröffnung Kletterturm

Ab Freitag, den 19.04.2013 wird der Kletterturm im Tiefenthal wieder jeden Freitag Abend ab 18 Uhr zum Klettern zur Verfügung stehen. Die ehrenamtlichen Helfer des DAV sind jeweils vor Ort um mit Rat und Tat zu Seite zu stehen. Hierzu wurde der Kletterturm am 13.04.2013 aus dem Winterschlaf geholt und für die neue Saison fit gemacht. Es werden neue Routen geschraubt. Zusätzliche Termine und Kurse auf Anfrage. Bei Fragen stehen die Betreuer des DAV gerne zur Verfügung. Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.dav-pfullendorf.de erhältlich.

 

Saisonerffnung2013aklein

Italiens Vulkane, ein Spiel mit dem Feuer

Die Mitglieder der DAV-Sektion Pfullendorf und eine große Zahl von Besuchern aus dem Umland wurden am vergangenen Montag Abend im GEBERIT-Informationszentrum vom ersten Vorsitzenden Jürgen Heim begrüßt und auf eine ungewöhnliche Reise zu den Vulkanen in Mittelmeer mitgenommen.

Rollo Steffens, in früheren Jahren bekannt als Extrembergsteiger zu den höchsten Zielen weltweit, hat sein Herz verloren an die feuerspuckenden Berge und begleitet als Reise- und Wanderleiter der Münchner Hauser-Reisen mehrmals jährlich Gäste zu den Vulkanen im Mittelmeer.

Der sympatische Redner hatte schon bei seinen einführenden Worten aufhorchen lassen, denn in wenigen Worten und mit schematischen Darstellungen wurde die Entstehung des Vulkanismus im Mittelmeer erläutert. Begleitet von sanfter Musik begann das Abenteuer mit Bildern der Millionenstadt Neapel, die nach einem Zitat des Italienreisenden Goethe als „stetig eingeklemmt zwischen Gott und dem Teufel“ bezeichnet worden sei. Was der Vesuv, dieser heute noch gefährlichste Vulkan Europas anrichten konnte, zeigten Bilder von ausgegrabenen, noch wunderbar erhaltenen Kunstwerken der Tempel, Theater, Paläste und auch Lusthäusern von Pompeji und Herculaneum, im Jahre 79 n.Chr. von der Asche und von Schlamm völlig verschüttet. In buntem Wechsel zogen faszinierende Bergbilder, Großauf-nahmen von Pflanzen der herrlichen Mittelmeerflora, aber auch von appetitanregend dekorierten Tellern oder gefüllten Gläsern am Auge des Betrachters vorbei. Das italienische Flair war überall zu spüren. Man fühlte sich selbst an Bord der Fähren oder im Schnellboot von einer Insel zur anderen, sei es Capri, Ischia, zum Vulkan Stromboli, oder Vulcano auf den Liparischen Inseln. Wanderer mit Rucksack und Foto streiften durch dschungelartige Pfade, über schwefelhaltige Felsen empor zu den dampfenden Kratern, verweilten auf schwarzen Aschebänken, staunten an den Kraterrändern und erlebten so hautnah die teils weit über hundert Meter hohen rot-orange-gelb glühenden Feuerwerke, Farbenspiele sondersgleichen.

Die Zuschauer genossen die Ausführungen von Rollo Steffens, begleitet mit Gefühl und Humor, mit Einblicken in Kunst und Kultur der Region und von stimmungsvoller Musik.

Trainingscamp der DAV Skilangläufer

Ihr heimisches Gelände am Bergwald für einige Tage verlassen haben die Skilangläufer der DAV Sektion Pfullendorf um auf Wettkampf-Loipen im Tannheimer – Tal ihr diesjähriges Trainingscamp durchzuführen.

Das „schönste Hochtal Europas“ gilt schon lange als Paradies für Skilangläufer wo auf über 1.100 Meter über 150 km bestens präparierte Loipen auf die Pfullendorfer warteten.

Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, sodass die Touren zum Vilsalbsee oder nach Oberjoch ein Erlebnis waren. Höhepunkt war die Route zum Gaichtpass wo es galt, den zugefrorenen Haldensee zu passieren. Die äußere Kulisse der Tannheimer Bergwelt verliehen den Touren einen besonderen Charakter.

Als nächstes großes Ziel dieses Winters steht noch die Langlauftour auf dem 100 km langen Weg von Schonach zum Belchen auf dem Programm.

Unser Bild zeigt die Pfullendorfer DAV-Skilangläufer die auf den Loipen im Tannheimer Tal in der klassischen wie auchSkating-Technik viele Trainingskilometer bewältigen konnten.

Langlauf_Trainingscamp2013

Jugendfreizeit 2013 des DAV Pfullendorfs

Vom 01. bis 03. März 2013 veranstaltete das Ski- und Snowboardlehrteam des DAV Pfullendorfs seine Jugendfreizeit für Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren.

Die 40 Teilnehmer trafen spät nachmittags mit dem Bus am Haus Don Bosco in Au/Österreich ein. Nach einer abendlichen Kennenlernrunde wurden am nächsten Tag bei herrlichem Wetter die Piste am Diedamskopf mit Ski und Snowboards unsicher gemacht. Abends wurde mit viel Spass und Freude die Hüttenrallye veranstaltet und anschließend unter dem Motto „Black & White“ im Haus Don Bosco gefeiert. Am Sonntag ging es noch einmal auf die Pisten am Diedamskopf bei wunderbarem Skiwetter. Die Heimreise erfolgte mit dem Bus am Sonntagabend.

Jugendfreizeit_2013

Familienfreizeit 2013 DAV Pfullendorf

Vom 22. bis 24.Februar 2013 fand die Familienfreizeit des DAV Pfullendorf in Au/Österreich statt. Treffpunkt war, für die 42 Teilnehmer im Alter von 5-55 Jahren, am Freitagabend auf dem Haus Don Bosco in Au. Sehr erfreut war das DAV-Team, dass in diesem Jahr unter den Teilnehmer, der jüngste Snowboarder mit 5 Jahren dabei war. Am Samstag in der Früh ging es hoch auf den Berg nach Warth. Dort konnten die Eltern und Kinder getrennt voneinander ihren Ski- und Snowboardkurs genießen.

Trotz klirrender Kälte konnte dank des wunderbaren Sonnenscheins der ganze Tag genossen werden -  rundum ein perfekter Wintertag. Eine tolle Stimmung herrschte dann durch die am Abend auf der Hütte veranstaltete Hüttenrallye. Am Sonntag ging es noch einmal nach Warth, wiederum mit bestem Skiwetter.

Eine große Begeisterung der Teilnehmer richtet sich an das Küchenteam, das sich bestens um die Versorgung gekümmert und in diesem Jahr sogar noch eine weitere Person als Verstärkung bekommen hat.

Das Ski- und Snowboardlehrteam des DAV Pfullendorf hatte viel Spaß mit den Familien und freut sich schon auf die Familienfreizeit 2014.

Familienfreizeit_2013

Erwachsenenskikurs 2013 des DAV Pfullendorf

Vom 24. bis 27. Januar veranstaltete die Ski- und Snowboardschule des DAV Pfullendorf ihre alljährliche Erwachsenenfreizeit.

Die 37 Teilnehmer trafen sich bereits am Donnerstagabend im vereinseigenen Haus Don Bosco in Au/Österreich. Von Freitag bis Sonntag wurde dann in Warth Ski und Snowboard gefahren. Beim Après Ski an der selbst gebauten Schneebar und Abendprogramm wie z.B. Hüttenrally für Erwachsene, fand der Tag seinen Ausklang. Auch für die Verpflegung auf der Hütte war durch das super Küchenteam bestens gesorgt.

Die Freizeit bietet nicht nur Ski- und Snowboardkurse für Anfänger, sondern auch fortgeschrittene Ski- und Snowboardfahrer konnten ihr Können durch Tipps und Tricks der Profis verbessern.

Das Team der Ski- und Snowboardschule freut sich bereits auf die Erwachsenenfreizeit im nächsten Jahr.

Erwachsenen_Skifreizeit2013

Skitouren der DAV-Sektion

Wenn auch das Winterwetter und die Schneelage in den Bergen über den Jahreswechsel sich nicht von ihrer besten Seite zeigten, so ließen sich die Skitourengeher der Sektion nicht abhalten, ihrem Hobby nachzugehen. Termine und Tourenziel mussten den Verhältnissen angepasst und modifiziert werden. 

Kurz vor Jahreswechsel nutzte man den einzigen Sonnentag, um den Hochgrat (1.834 m)  in der Allgäuer Nagelfluhkette zu besteigen. Der Lohn für den mühevollen Aufstieg war eine grandiose Aussicht, wie man diese nur selten antreffen kann.

Am Dreikönigstag wurde die Tour auf den schweizerischen Kamor aufgrund der eingeschränkten Schneeverhältnisse ins Laterneser Tal verlegt, wo es noch Schnee zur Genüge gab. Dass Wetter spielte auch hier mit und nach 3-stündigem Aufstieg stand man auf dem Gipfel des Gehrenfalben (1.938 m). Am kommenden Wochende steht eine weitere Tour auf das Wannaköpfle im Montafon auf dem Terminplan. 

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      Gruppenfoto auf dem Gehrenfalben  (DAV)