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Auf dem Höhenweg "Wilder-Kaiser-Steig"

Pünktlich um 6:00 Uhr machten sich am 07.06.2012 vier Wanderer und vier Wanderinnnen des Alpenvereins Sektion Pfullendorf auf den Weg zum "Wilden-Kaiser-Steig". Per Bahn fuhr man von Mengen nach Kufstein um dort die Wanderung an der Südseite des Wilden Kaisers zu beginnen.

Die erste Etappe beginnend mit einer Forstrasse, dann auf Wanderwegen über Locherer Kapelle, Haberg und Köllnberg führte zur Walleralm. Nach einem guten Abendessen und einem erholsamen Schlaf waren alle gespannt, wie der nächste Tag verlaufen wird. Immerhin war die Wetterprognose nicht sehr vielversprechend und die nächste Übernachtung war erst nach sieben bis acht  Stunden vorgesehen. Die Pfullendorfer hatten Glück. Sie konnten bis kurz vor der Gruttenhütte immer wieder die herrliche Aussicht auf den Hintersteiner See, nach Söll und Scheffau auf die Hohe Salve und den Hartkaiser geniessen. Allerdings waren Wind und Regen, die  in der letzten halbe Stunde vor dem Tagesziel einsetzten, derart erbarmungslos, dass die Gruttenhütte nur noch total durchnässt erreicht werden konnte.

Am nächsten Morgen war alles wieder getrocknet. Gestärkt, ausgeschlafen und mit guter Laune versuchte man zunächst über den Teilabschnitt "Jubiläumssteig" den "Wilden-Kaiser-Steig fortzusetzen. Mit teilweise großem Mut aber sehr viel Geschick stieg man einen gewaltigen Felsensteig hinunter um ihn dann leider wieder aufwärts zurück zu gehen. Es wäre zu gefährlich gewesen, ein  dem Felsensteig derzeit noch anschließendes Schneefeld zu überqueren.

Wieder an der Gruttenhütte angekommen musste  man deshalb einen  Weg hinab ins Tal Richtung Ellmau/Going vorbei an der Jausestation Wochenbrunner Alm und entlang des Hausbachs einschlagen, denn die letzte Etappe führte nach St. Johann/ Hinterkaiser. Leider musste die Wanderung nach gut sieben Stunden in Reisch abgebrochen werden. Während einer Erholungspause beim Reischer Wirt setzte ein Starkregen ein und man wollte nicht noch einmal völlig durchnässt im Quartier ankommen.
Alles in Allem stand die Tour unter einem guten Zeichen, das Wetter zeigte sich bis auf die abendlichen Starkregen von seiner guten Seite, die Aus- und Weitblicke waren gigantisch, die sportliche Leistung war enorm, die Teilnehmenden hatten viel Spaß und vielleicht lässt sich ja das letzte Stück des Wilden-Kaiser-Steiges ein anders Mal nachholen.

WilderKaiserSteig062012