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Senioren der DAV-Sektion in den Sextner Dolomiten

Eine einwöchige Wander- und Tourenwoche führte neun Sektionsmitglieder nach Südtirol in die Sextner Dolomiten. Standort für die Unternehmungen war eine nette Pension in Aufkirchen bei Toblach.

Tourenführer Jürgen Heim hatte ein Programm ausgearbeitet, welches dem technischen und konditionellen Leistungsstand der Teilnehmer gerecht wurde.  Auch Schlechtwetter-Alternativen wurden berücksichtigt.

Nach einer 5-stündigen Anreise war noch genügend Zeit, um die nähere Umgebung von Toblach zu erkunden und dem gleichnamigen See einen Besuch abzustatten. Am Folgetag mußte bereits wegen des zweifelhaften Wetters umdisponiert werden. Ab Innichen wurde mit Seilbahnunterstützung der Höhenweg ins Innerfeldtal zur Dreischuster-hütte angegangen. Hier mußte man gegen einen heftigen  ½-stündigen Regenschauer ankämpfen. Der Rückweg bis Innichen war dann abwechslungsreich und vor allem trocken. Am Dienstag wurde nochmals das „Regenprogramm“ aktiv mit einer langen Wanderung von Sexten durch das bekannte Fischleintal zur Talschlußhütte. Nachdem sich die Wetterprognosen positiv entwickelten, stand am Mittwoch eine Tour um den Pragser Wildsee mit Überschreitung des Schwarzenbergs auf dem Programm. Hoch hinauf ging es tags darauf. Das 2.663 m hohe Toblacher Pfannhorn wurde bestiegen und auf der „Bonner Hütte“ dann eine ausgiebige Pause eingelegt.

Kaiserwetter war angesagt als man sich aufmachte, ausgehend von der Auronzo-Hütte die Umrundung von Paternkofel und Drei Zinnen anzugehen. Welche Anziehungskraft die „Drei Zinnen“, das Wahrzeichen der Dolomiten, auf die Bergfreunde hat, zeigte sich hier sehr deutlich. Doch die Menschenmassen wurden auf dem Alternativ-Weg zum Büllelejoch sehr bald zurückgelassen, sodass man die karge Schönheit der bizarren Dolomitengipfel in Ruhe genießen konnte. Abschluß dieser Tourenwoche war dann eine Wanderung auf dem Historischen Rundweg des Monte Piana. Dieses Hochplateau ist zugleich auch Freilichtmuseum und erinnnert an die Kriegschauplätze des 1. Weltkrieges, wo sich österreichische Kaiserjäger und italienische Alpinis gegenüber standen.  

Nach einer erlebnisreichen und anstregenden Woche wurden am Sonntagmorgen die Koffer gepackt und die Heimreise über den Brenner angetreten.

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die drei Zinnen                                                                                                                 auf dem Gipfel des Monte Piano