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Auftakt im DAV-Jahresprogramm

Anfang November wurde mit der Abschlusswanderung die Bergsaison und das Tourenprogramm 2012 abgeschlossen. Im Anschluss daran wurden die Aktivitäten für das Vereinsjahr 2013 definiert und zwischenzeitlich als Broschüre „Jahresprogramm 2013“  allen Mitgliedern zugestellt. Ein umfangreiches Programm wird wiederum angeboten. Kaum ein Wochenende ist im Terminkalender zu finden, an welchem die Sektion keine sportlichen Aktivitäten anbietet.

Nach den umfangreichen Baumaßnahmen auf dem Haus Don Bosco wurde Anfang Dezember durch einige Mitglieder ein Hüttenputz durchgeführt und das Haus wieder auf „Vordermann“ gebracht. Die frühen Schneefälle im Dezember ermöglichten der Langlaufabteilung, die „Bergwald-Loipe“ zu präparieren und die Langlaufsaison bei teilweise optimalen Bedingungen zu eröffnen. Viele Sportler aus Pfullendorf und Umgebung nutzen dieses Angebot.

Mit einem Skitouren-Kurs auf dem Bergheim in Au starteten die Skitouren-Geher in die Saison. In Theorie und Praxis wurde schwerpunktmäßig über zweieinhalb Tage der Umgang mit dem Lawinenverschütteten-Suchgerät geprobt. Bei zwei kleinen Touren wurden die Lawinensituation und die Spuranlage analysiert und entsprechend umgesetzt. Das Orten und Bergen von Verschütteten wurde ebenfalls intensiv geübt. Trotz der widrigen Wetterbedingungen war dieser Kurs wieder ein Erfolg.  

Nun hoffen die Wintersportler wieder auf den Schnee, denn die nächsten Wochen von Weihnachten bis Dreikönig sind gespickt mit Terminen.

Familien-Skifreizeit und Kinderskikurs auf dem Haus Don Bosco sind ausgebucht. Weiteres werden in diesem Zeitraum einige Skitouren und Langlauf-Ausfahrten angeboten.   

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Gruppenfoto beim „Abfellen“  vor der Abfahrt                                                                     Sondieren eines Verschütteten                       

Abschlusstour der DAV-Sektion

Die Wetterprognosen waren alles andere als gut, als sich doch einige wetterfeste Wanderer auf dem Stadtgartenvorplatz zur Abfahrt ins Salemertal trafen. Bereits kurz hinter Pfullendorf riss der Himmel auf und der Föhn über dem Bodensee gestattete eine tolle Fernsicht.

Von Mendlishausen gings dann auf dem Prälatenweg zum Kloster Birnau. Der herrliche Ausblick auf den jetzt ruhigen Bodensee wurde genossen und die Barockkirche kurz besucht. Durch den herbstlich bunten Banzenreuter Wald führte der Weg zum Martinsweiher und weiter nach Mimmenhausen. Entlang der Aache erreichte man dann schnell das Kloster Salem und von dort wanderte man zurück zum Ausgangspunkt. Bei frühlingshaftem Wetter beschloß man die Berg- und Wandersaision 2012 bei einem Vesper im gemütlichen Biergarten.

Bereits jetzt arbeiten die verantwortlichen Wander- und Tourenführer am Programm für 2013, welches Anfang Dezember wieder als gedruckte Broschüre den Mitgliedern zugestellt wird.

Abschlusstour2012      

Bild:       Gruppenfoto vor dem Kloster Birnau  (DAV-Epple)                            

Wanderung Donautal

Am Sonntag, den 21.10.2012  machten sich dreizehn wanderlustige Mitglieder der DAV Sektion Pfullendorf auf den Weg in das Donautal.
Ausgangspunkt der Wanderung war der Bahnhof in Friedingen. Bereits bei dem steilen Aufstieg zum Gansnest verzog sich der Nebel und am Aussichtspunkt bot sich ein herrlicher Ausblick. Der weitere Weg führte zur Kolbinger Höhle, welche besichtigt wurde. Nach einer interessanten Führung ging es weiter, an mehreren Aussichtspunkten vorbei bis nach Mühlheim. Nach einer Mittagsrast in Mühlheim ging es nochmals steil hinauf nach Marie Hilf, einer ehemaligen Wallfahrtskirche. Den Abchluss bildete die Aussicht vom Rissefels, bevor es hinab zum Bergsteig ging. Nach 18 Kilometern und ca. 4,5 Stunden reiner Gehzeit wurde die herrliche und Sonnige Wanderung abgeschlossen und alle freuen sich schon auf die noch anstehenden Abschlusswanderung, welche am Sonntag, den 4. November zum Prälatenweg bei Salem führt.

 

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„Allein mit dem Fahrrad ans andere Ende der Welt, Annemarie Klein stellt Teil 2 ihrer Reise vor: Süd-Indien mit Sri Lanka

Aus ihren rund 50.000 mitgebrachten Dias ihrer siebenjährigen Fahrradreise einen Reisebericht zu erstellen, ist schon eine logistische Herausforderung. Er wird deshalb in mehreren Teilabschnitten ausgearbeitet und präsentiert. Die DAV-Sektion Pfullendorf lud Annemarie Klein auf einstimmigen Wunsch der Besucher des ersten Teils von Altheim in die Türkei zur Präsentation ihres zweiten Teil ein und der Saal im Geberit-Informationszentrum war wieder voll besetzt.

Annemarie Klein, trotz Regen mit dem Motorrad aus Blönried nach Pfullendorf angefahren, den Laptop in der Satteltasche, breitete erst einmal eine Weltkarte im Eingangsbereich des GIZ aus, um sich die Stationen ihrer Reise vorweg anschauen zu können.

Nach einem kurzen Rückblick wurden die Zuhörer in das riesige magische Land Indien versetzt. Von der Türkei nach Mumbai ist sie mit dem Flugzeug angereist, die Raddurchfahrt durch die Länder Syrien, Irak, Iran schien ihr als Frau alleine nicht ratsam. „In Indien musste ich meine Grundeinstellung komplett umkrämpeln“, erinnert sie sich. „Armut und Reichtum sind ganz selbstverständlich und direkt nebeneinander. Inder kennen weder Scheu noch höfliche Distanz, sie kleben dicht auf der Pelle. Die unzähligen Menschen auf engstem Raum drohten mich zu erdrücken. Trotzdem habe ich nie Bedrohung gespürt“. Sie war mit ihrer weißen Haut und ihren blonden Haaren ein Objekt der Neugierde, das betatscht, gestreichelt oder einfach nur von allen Seiten beäugt wurde. Ihr Fahrrad mit Gangschaltung war für viele ein Objekt der Bewunderung. Um die vielen Eindrücke, die spartanischen Lebensformen, die religiösen Kulte, das Klima, die Sprache der Menschen, die Schriftzeichen und vieles mehr besser kennen zu lernen, blieb sie eineinhalb Jahre. „Das war so nicht geplant, das hat sich einfach so ergeben, ich war mir anfangs gar nicht recht gewahr, in welch großes Land ich da gekommen bin“. Nach Goa, dem europäischsten Teil von Indien, lud sie ihren Vater, Schwester und Cousine zu einem Besuch ein und war ihnen dankbar, dass sie diese Reise für sie gewagt hatten. Besonders schwierig stellte sich die Wegfindung heraus, denn die Wegweiser und alle Angaben und Beschriftungen waren in Hindischrift und auf eine Nachfrage bei Passanten deutete jeder in eine andere Richtung. Eine Abfolge von ungewöhnlichen Bildern, mit Worten und teils mit Musik untermalt, zogen vorüber: das grandiose Luxushotel Taj Mahal, heilige Ratten dicht auf dem Tellerrand Milch schlürfend, vom Chaos auf den meist engen Straßen, heilige Kühe, die zwischen bunt bemalten und maßlos überladenen LKWs, Tuck-Tucks, Rikschas, Eselskarren und Fußgängern trotteten, Bilder von fröhlich lachenden Kindern, von den Handwerkern am Straßenrand, von Asketen, Gauklern, von Bettlern und von reich geschmückten Elefanten bei den Festtagsprozessionen, aber auch von ungewöhnlicher Baukunst in den Tempeln, von Villen reicher Geschäftsleute und einfachen Hütten direkt daneben. Eindrucksvoller könnte man ein so vielfältiges Land nicht beschreiben.

Da war der Flug nach Sri Lanka und die angetroffenen Verhältnisse dort schon fast wieder Ruhe und Erholung. Palmenstrände, Sonnenuntergänge, das ganze Spektrum an Eindrücken zu vermitteln, ist Annemarie Klein bestens gelungen.

Viele Fragen hatte sie zu beantworten und letztendlich zeigte sie sich bereit, aus dem Bilderfundus einen dritten Vortrag zusammen zu stellen, der dann nach Nordindien, in den Himalaja und schließlich in den dritten Kontinent ihrer Reise nach Australien führen wird. Jürgen Heim, der Vorsitzende der DAV-Sektion hat sie schon im voraus zu einem späteren Zeitpunkt nach Pfullendorf eingeladen.

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Senioren der DAV-Sektion in den Sextner Dolomiten

Eine einwöchige Wander- und Tourenwoche führte neun Sektionsmitglieder nach Südtirol in die Sextner Dolomiten. Standort für die Unternehmungen war eine nette Pension in Aufkirchen bei Toblach.

Tourenführer Jürgen Heim hatte ein Programm ausgearbeitet, welches dem technischen und konditionellen Leistungsstand der Teilnehmer gerecht wurde.  Auch Schlechtwetter-Alternativen wurden berücksichtigt.

Nach einer 5-stündigen Anreise war noch genügend Zeit, um die nähere Umgebung von Toblach zu erkunden und dem gleichnamigen See einen Besuch abzustatten. Am Folgetag mußte bereits wegen des zweifelhaften Wetters umdisponiert werden. Ab Innichen wurde mit Seilbahnunterstützung der Höhenweg ins Innerfeldtal zur Dreischuster-hütte angegangen. Hier mußte man gegen einen heftigen  ½-stündigen Regenschauer ankämpfen. Der Rückweg bis Innichen war dann abwechslungsreich und vor allem trocken. Am Dienstag wurde nochmals das „Regenprogramm“ aktiv mit einer langen Wanderung von Sexten durch das bekannte Fischleintal zur Talschlußhütte. Nachdem sich die Wetterprognosen positiv entwickelten, stand am Mittwoch eine Tour um den Pragser Wildsee mit Überschreitung des Schwarzenbergs auf dem Programm. Hoch hinauf ging es tags darauf. Das 2.663 m hohe Toblacher Pfannhorn wurde bestiegen und auf der „Bonner Hütte“ dann eine ausgiebige Pause eingelegt.

Kaiserwetter war angesagt als man sich aufmachte, ausgehend von der Auronzo-Hütte die Umrundung von Paternkofel und Drei Zinnen anzugehen. Welche Anziehungskraft die „Drei Zinnen“, das Wahrzeichen der Dolomiten, auf die Bergfreunde hat, zeigte sich hier sehr deutlich. Doch die Menschenmassen wurden auf dem Alternativ-Weg zum Büllelejoch sehr bald zurückgelassen, sodass man die karge Schönheit der bizarren Dolomitengipfel in Ruhe genießen konnte. Abschluß dieser Tourenwoche war dann eine Wanderung auf dem Historischen Rundweg des Monte Piana. Dieses Hochplateau ist zugleich auch Freilichtmuseum und erinnnert an die Kriegschauplätze des 1. Weltkrieges, wo sich österreichische Kaiserjäger und italienische Alpinis gegenüber standen.  

Nach einer erlebnisreichen und anstregenden Woche wurden am Sonntagmorgen die Koffer gepackt und die Heimreise über den Brenner angetreten.

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die drei Zinnen                                                                                                                 auf dem Gipfel des Monte Piano

Tourenwoche der DAV-Sektion wieder ein Erfolg

Die Tourenwoche auf ihrem Vereinsheim „Haus Don Bosco“ in Au im Bregenzerwald ist für viele der Mitglieder alljährlich zum Beginn der Sommerferien ein Highlight. Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Umbaumaßnahamen auf dem Vereinsheim, musste die Kapazität der Teilnehmer reduziert werden. Dennoch beteiligten sich insgesamt 37 Personen an dieser Tourenwoche mit ihrem abwechslungsreichen Programm.

Auch wenn das Wetter nicht immer optimal war, so konnten die angebotenen Aktivitäten doch erfolgreich durchgeführt werden. Jeden Abend setzten sich die Tourenführer zusammen, um für den nächsten Tag ein attraktives Programm auszuarbeiten, welches den Interessen aller Teilnehmer gerecht wurde. Je nach Kondition und alpiner Erfahrung konnten die Teilnehmer die für ihre Belange richtige Tour heraussuchen.  

Das Angebot erstreckte sich  von einfachen Wanderungen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren. Die Mountainbiker nahmen ebenfalls einige anspruchsvolle Trails in der näheren Umgebung von Au und im Großen Walsertal unter ihre Räder.

Die ersten Wanderungen und Touren wurden durch das schlechte Wetter beeinträchtig. Mit der Argenschlucht, einer Wanderung zum „Kässpätzle-Essen“ nach Schönenbach und einer „Regenschirmtour“ zur Bergkristall-Hütte wurde dieser Regenphase getrotzt.

Zum Wochenbeginn wurde das Wetter dann wieder besser, sodass die Ziele dann weiter und höher gesteckt wurden. Ab Hopfreben wurde die 2.135 m hohe Üntschenspitze bestiegen. Bei guten Wetterprognosen wurde für den Folgetag die anspruchsvolle Besteigung der Hochkünzel-Spitze geplant. Nach dem 4,5 Stunden langen Anstieg von Schalzbach aus, standen dann 19 Teilnehmer auf dem Gipfel und genossen das Panorama auf diesem Paradeberg. Für einige der Teilnehmer war es die erste „richtige“ Bergtour und der höchste Punkt, auf dem sie je gestanden sind. Weniger anspruchsvoll aber landschaftlich auch sehr reizvoll war die Paralleltour zum Portlerhorn 2.010 für die restlichen Teilnehmer.

Die Umrundung mit Besteigung des Zafernhorns, 2.107 m, sowie die Wanderung zum Falzerkopf, 1968 m standen tags darauf auf dem Programm. Strahlender Sonnenschein und heißes Sommerwetter ließen manchen Schweisstropfen fließen. Die Abschlußtour führte dann zum „Hausberg“, der 1.637 m hohen Mittagsfluh hoch über Au mit der anschließenden Einkehr auf der Satteleggalpe.

Nach einer Woche und dem gemeinsamen Frühstück am Freitagmorgen wurden die Koffer und Rucksäcke für die Heimreise gepackt, um für die Teilnehmer der folgenden Familien-Freizeit Platz zu machen. Für viele der Teilnehmer stand jetzt schon fest; wir kommen im nächsten Jahr wieder!

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Bild 1: Gruppenfoto, auf dem Gipfel der Hochkünzelspitze

Radwoche der Langlaufabteilung

Die Skilanglauf-Abteilung war eine Woche in der Rheinebene und im Elsass mit dem Rad unterwegs.

 

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Aktion Jugendgruppe: Biwak

Am letzten Wochenende hat die Jugendgruppe des DAV e.V. Sektion Pfullendorf eine Ausflug mit Klettern und Übernachtung im Biwak durchgeführt. Acht Mitglieder der Jugendgruppe sind mit drei Jugendleitern am Samstag Nachmittag in den Hegau aufgebrochen. Dort wurde im Klettergarten diverse Routen geklettert und abgeseilt. Anschließend wurde der Mägdeberg bei Mühlhausen-Ehingen bestiegen und dort auf der Burgruine das Biwak aufgeschlagen. Nach gemütlichem Grillen am Lagerfeuer und Werwolfgeschichten wurde die Nacht unter freiem Himmel verbracht. Zum Glück hielt das Wetter die ganze Nacht über und erst am Morgen wurden alle durch einen Regenschauer aufgeweckt. Nach einem etwas feuchten Frühstück machten sich dann alle fröhlich auf den Heimweg und freuen sich schon auf das nächste Abenteuer mit der Jugendgruppe.

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DAV- Bergtour zum „Glatthorn“

Die vom Vorwochenende verlegte Tagestour führte 11 Bergwanderer ins Große Walsertal um das „Glatthorn“ 2.133 m zu besteigen. Die Tour wurde von Jürgen Koeberle geplant und geführt. Ausgangspunkt war das Walserdorf Fontanella. Nach ca. 1 Stunde Gehzeit zwang ein Regenschauer zu einer kurzen Pause. Entgegen den Erwartungen klarte sich das Wetter schnell wieder auf und nach knapp 3 Stunden Aufstieg stand man dann rechtzeitig zur Mittagspause auf dem Gipfel. Die Mühen wurden mit einer tollen Aussicht über den gesamten Bregenzerwald, das Große Walsertal und das Rätikon belohnt.

 

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Bild: Gipfelfoto (DAV)

DAV-Bergtour zum „Säuling“ im Ostallgäu

Eine Tagestour führte 9 Bergwanderer ins Ostallgäu um den Füssener Hausberg „Säuling“ zu besteigen. Ausgangspunkt war Hohenschwangau unterhalb der Königsschösser. Nachdem die Marienbrücke mit Blick auf Neuschwanstein und die Pöllatschlucht passiert waren, waren die Bergler wieder unter sich und ließen die überwiegend asiatischen Touristen-Gruppen zurück. Stetig ging es steil aufwärts und nach ca. 3,5 Stunden wurde der 2.048 m hohe Gipfel errreicht und Rast gemacht. Der Abstieg über die österreichische Südseite führte dann hinunter zum Säulinghaus, wo nochmals eine Pause eingelegt wurde. In ständigem Auf und Ab wurde anschließend der Pilgerschrofen umrundet, bevor die Route dann nach 6,5 Stunden Gehzeit mit 1.300 Höhenmetern zurück zum Ausgangspunkt führte.

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Auf dem Höhenweg "Wilder-Kaiser-Steig"

Pünktlich um 6:00 Uhr machten sich am 07.06.2012 vier Wanderer und vier Wanderinnnen des Alpenvereins Sektion Pfullendorf auf den Weg zum "Wilden-Kaiser-Steig". Per Bahn fuhr man von Mengen nach Kufstein um dort die Wanderung an der Südseite des Wilden Kaisers zu beginnen.

Die erste Etappe beginnend mit einer Forstrasse, dann auf Wanderwegen über Locherer Kapelle, Haberg und Köllnberg führte zur Walleralm. Nach einem guten Abendessen und einem erholsamen Schlaf waren alle gespannt, wie der nächste Tag verlaufen wird. Immerhin war die Wetterprognose nicht sehr vielversprechend und die nächste Übernachtung war erst nach sieben bis acht  Stunden vorgesehen. Die Pfullendorfer hatten Glück. Sie konnten bis kurz vor der Gruttenhütte immer wieder die herrliche Aussicht auf den Hintersteiner See, nach Söll und Scheffau auf die Hohe Salve und den Hartkaiser geniessen. Allerdings waren Wind und Regen, die  in der letzten halbe Stunde vor dem Tagesziel einsetzten, derart erbarmungslos, dass die Gruttenhütte nur noch total durchnässt erreicht werden konnte.

Am nächsten Morgen war alles wieder getrocknet. Gestärkt, ausgeschlafen und mit guter Laune versuchte man zunächst über den Teilabschnitt "Jubiläumssteig" den "Wilden-Kaiser-Steig fortzusetzen. Mit teilweise großem Mut aber sehr viel Geschick stieg man einen gewaltigen Felsensteig hinunter um ihn dann leider wieder aufwärts zurück zu gehen. Es wäre zu gefährlich gewesen, ein  dem Felsensteig derzeit noch anschließendes Schneefeld zu überqueren.

Wieder an der Gruttenhütte angekommen musste  man deshalb einen  Weg hinab ins Tal Richtung Ellmau/Going vorbei an der Jausestation Wochenbrunner Alm und entlang des Hausbachs einschlagen, denn die letzte Etappe führte nach St. Johann/ Hinterkaiser. Leider musste die Wanderung nach gut sieben Stunden in Reisch abgebrochen werden. Während einer Erholungspause beim Reischer Wirt setzte ein Starkregen ein und man wollte nicht noch einmal völlig durchnässt im Quartier ankommen.
Alles in Allem stand die Tour unter einem guten Zeichen, das Wetter zeigte sich bis auf die abendlichen Starkregen von seiner guten Seite, die Aus- und Weitblicke waren gigantisch, die sportliche Leistung war enorm, die Teilnehmenden hatten viel Spaß und vielleicht lässt sich ja das letzte Stück des Wilden-Kaiser-Steiges ein anders Mal nachholen.

WilderKaiserSteig062012

Alpine Adventure Camp Freissinières 2012

Dieses Jahr fuhr die Jugendgruppe des Alpenvereins Pfullendorf für eine Woche in die französischen Hochalpen nach Freissinières in das alljährliche Ferienlager. Trotz schlechtester Wetterprognosen machten wir uns auf um eine neue, uns noch unbekannte Gegend kennenzulernen. Der Campingplatz auf 1200 m versprach kalte Nächte, heiße Sonnentage, einen unbeschreiblich schönen Blick auf die verschneiten Alpengipfel und direkt vor unseren Zelten ein kleiner See, um sich abzukühlen. Täglich weckte uns dann doch die Sonne und wir erkundeten die Kletterfelsen in der Umgebung. Zunächst gewöhnten wir uns an den Naturfels und übten noch einmal Sicherungs- und Abseiltechniken. Damit waren wir gerüstet für die kommenden Tage. Es ging an Kalk- und Granitfels, wir seilten uns an imposanten Überhängen ab und begingen 2 Klettersteige, wobei vor allem der zweite Mut, Können, Schwindelfreiheit und viel Durchhaltevermögen forderte. Dafür wurden wir mit einem großartigen Blick ins Tal belohnt. Mit GPS Gerät ausgerüstet gestaltete ein Teil der Gruppe einen Geocache, dessen Schatz im See versenkt war. Wir hatten jede Menge Spaß, nicht zuletzt beim täglichen Spielen und Floßbauwettbewerb. Höhepunkt der Woche war eine zweitägige Biwakübernachtung. Mit Schlafsack, Isomatte, Gaskocher und Proviant bepackt, wanderten wir an einen genialen Platz im Tal hinter Freissinière. Umgeben von 5 Wasserfällen, steilen Felswänden, einem reißenden Fluss und Schneebergen zauberten wir uns ein Drei-Gänge-Menü, saßen am Lagerfeuer und schliefen unterm Sternenhimmel ein. Eine Wanderung zu den zahlreichen Wasserfällen bildete den Abschluss einer erlebnisreichen Woche, die wir, davon sind wir alle fest überzeugt, unserem Lagermaskottchen Carlos, dem Gamsschädel verdanken… Wenn auch du Lust auf solche Abendteuer hast, dann komm nächstes Jahr einfach mit und bis dahin kannst du einmal im Monat mit zu einer Aktion unserer Jugendgruppe.

Bild Freizeit Freissinieres 2012

Wanderung im Hügellland des Dreiländerecks

Am Pfingsmontag machten sich 14 Wanderer und Wanderinnen des DAV-Sektion Pfullendorf auf den Weg zum Hügellland des Dreiländerecks. Die Sonne schien prächtig, das Wetter war gerade zu ideal zum Wandern.
Beginnend in Heiden im Appenzeller Land ging die Wanderung über die Kaienspitze durch die Felder nach Langenegg vorbei an schmucken Siedlunghäusern und Einzelhöfen nach Tanne. Weiter nach St. Anton und zurück zum Ausgangspunkt.
Die versprochenen herrlichen Ausblicke auf den Bodensee, ins Rheintal, zu den die Voralberger Berge,  zum Alpenmassiv und zu den Berner Alpen machten diese Wanderung zum vollen Genuss.

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Frauenwochendende des DAV-Sektion Pfullendorf

Vom 17. - 19. 5. führte die Sektion Pfullendorf des Deutschen Alpenvereins erstmalig ein Frauenwochenende durch. Leider konnte wegen Umbaumaßnahmen nicht im Haus Don Bosco in Au / Bregenzerwald übernachtet werden und so musste kurzfristig eine Alternative gefunden werden.

Die Wanderleiterin Maria Prütting entschloß sich in Abstimmung mit den Mitwanderinnen für eine Tagestour auf der Höri und für eine zweitägige Tour im Allgäu.
Die  faszinierend vielseitige Landschaft der Halbinsel Höri am Bodensee hat sich  abseits vom Massentourismus ihre Ursprünglichkeit bewahrt und eignet sich daher ideal für zum Wandern. Immer wieder öffnet die Landschaft ein Blickfenster auf den Untersee und die Vulkane des Hegau.

Am Freitag wanderten die Frauen von der Talstation der Hochgratbahn über Eineguntkopf und Seelealpe zum Staufnerhaus um dort zu übernachten. Am nächsten Tag ging es dann über den Hochgrat zum Rindalphorn. Von da aus  zum Rindalptobel und und dann entlang der Weißach zurück zum Ausgangspunkt. Da in der Mitte der davor liegenden Woche in den Höhenlagen viel Schnee gefallen war, waren die Wege nicht einfach zu gehen, mussten alternative  Routen gefunden  und immer wieder Schneefelder überquert werden. Das Wetter war jedoch ideal zum Wandern  und die Sonne gab ihr Bestes.  Auch die Weitsicht war genial. Im Hauptkamm der Allgäuer Alpen zeigten sich die Mädelegabel sowie über dem Kleinwalsertal der Hohe Ifen mit dem Oberen und Unteren Gottesacker. Der Blick nach Südwesten reichte bis in das Rätikon.

Alles in allem waren die drei Tage eine gelunge Sache und die Wanderinnnen freuen sich auf ein Frauenwochenende im nächsten Jahr in Au.

Frauenwochenende2012

Panoramatour über den Raichberg (956 m)

Die Mountainbike-Gruppe der DAV-Sektion Pfullendorf unternahm am Pfingstmontag, 28.05.2012 mit 11 Teilnehmern eine anspruchsvolle Mountainbiketour auf der Schwäbischen Alb bei besten Bedingungen und vielen Trails, wobei die Trümpfe des Bikes voll ausgekostet wurden. Die Strecke führte oft dem Trauf entlang und bot immer wieder herrliche Ausblicke.

Der Weg verlief vom Parkplatz in Lautlingen über Margrethausen nach Truchtelfingen, über das Hörnle zur Downhillstrecke Tailfingen nach Onstmettingen zum Kohlwinkelfels, Hängenden Stein vorbei am Zollerngraben zum Backofenfelsen, wo der Blick auf die Burg Hohenzollern, nach Hechingen, ins Killertal nach Burladingen und nach Tübingen reichte, zur Mittagsrast ins Nägelehaus. Danach ging es über Pfeffingen hoch zum Böllat und über das Wannental zurück zum Ausgangspunkt. Die Tour wurde von Alwin Jenter ausgearbeitet und begleitet. Es wurden 48 km gefahren und 1100 hm überwunden.

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Erfolgreicher Felskletterkurs

Am 5/6 Mai haben 9 Teilnehmer sich im Felsklettern probiert. Nach einem halbtägigem feuchten Trockentraining am Kletterturm, an dem alle Grundlagen für mehrseillängiges klettern im Klettergarten erarbeitet wurden, ging es dann Mittags in das Donautal. Ein kurzer Guss noch von oben und nach 10 Minuten war der Fels kletterbar.

Von 5 erfahrenen Kletterer des DAV geführt, konnten die Seilschaften 2-3 Touren klettern und dabei das erlernte im Fels umsetzen. Besonders spannend war die 30 Meter hohe und überhängende Abseilpiste.

Abends konnten wir uns im trationellen Basecamp bei Egon Gommeringer und seiner Frau stärken und uns über die gemachten Erfahrungen austauschen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das rundum und Sorglospacket, dass wir von unseren Gastgebern bekamen.

Am zweiten Tag konnten wir trotz schlechter Vorhersagen doch noch gute 5 Stunden an den Hausernen Wänden klettern und das Erlernte noch weiter vertiefen.

So bleibt als Fazit, dass der Kurs ein voller Erflolg war.

 

Martin Hensler

„Virus Corsicana, unheilbar und ungefährlich“

Befallen von diesem sog. Korsikavirus sind Stammgäste, die seit Jahren ihren Urlaub auf der Insel verbringen genau so wie neue Gäste, die sich schon bei ihrem ersten Inselbesuch anstecken lassen von der Begeisterung über die Vielfalt und die Schönheit der Natur dieser noch unverdorbenen Mittelmeerinsel.

Zum zehnten Mal in Folge machten sich 54 Wanderfreunde voller Spannung und Erwartungen auf den Weg, um mit Charlotte Zoller im „Feriendorf zum Störrischen Esel“, das eigentlich „Club Alpin Autrichien“ heißt, eine Woche Urlaub zu verbringen. Die Vorstellungen und Wünsche waren wie immer sehr differenziert, trotzdem fand jeder sein auf ihn passend zugeschnittenes Aktivprogramm, das bei herrlichem Frühlingswetter für erlebnisreiche Tage sorgte. Die Insel war übersät von einem Blütenmeer in der duftenden und farbenfrohen Macchia.

Mit einem vollbesetzten Reisebus mit Kofferanhänger ging es zum Flughafen nach Memmingen, um dort den Airbus von „Fly Niki“ zu besteigen, der nach einer Flugzeit von 58 Minuten bei strömendem Regen in Calvi landete. Die Gästereferenten des Feriendorfs begrüßten die Pfullendorfer in bekannter Herzlichkeit und geleiteten sie zu ihrem Domizil, wo ein korsischer Begrüßungstrunk auf sie wartete.

Die große Überraschung am anderen Morgen war tiefblauer, wolkenloser Himmel und strahlender Sonnenschein. Gleich nach dem Frühstücksbuffet konnte es los gehen mit dem Aufstieg zur „Madonna de la Serra“ und hinab in das Städtchen Calvi.

Wem der Aufstieg zu steil war, konnte auf halber Höhe einen Panoramaweg durch Blüten und Weinberg genießen oder sich der historischen Stadtführung anschließen.

Anderntags lernte man bei einem Busausflug die schmucken Bergdörfer der Balagne im Hinterland kennen. Nachmittags war relaxen am Pool oder schon ein Sprung ins kühle Meer angesagt.

Eine zweitägige Bustour hatte Charlotte Zoller bestellt, als Highlight für „zehn Jahre Korsikareise mit Lottchen“. Sie führte über die ganze Insel von Calvi nach Corte,

Ajaccio, Filitosa, Sartène bis zur Südspitze von Bonifacio. Eine Bootsfahrt in die weiße Grotte, der Aufstieg auf die Zitadelle und ein Bummel entlang der Promenade boten ungewöhnliche Eindrücke. Die steile Treppe des Aragon war für Schwindelfreie eine Herausforderung.

Die Zurückgebliebenen hatten keine Langeweile. Wanderungen, Radtouren, Bootsfahrt, eine Flusswanderung  oder die Besteigung des Hausbergs standen auf dem Programm.

Am Freitag waren alle wieder beisammen und so ging es zur schon traditionellen „Klippenwanderung“. Das Meer war nicht allzu bewegt, so war das Klippenhüpfen ein wahrer Genuss.  Kurt Müller, der Direktor des Feriendorfs, überraschte die Wanderer am Genuesenturm zur Mittagszeit mit einem Kofferraum voller korsichem Wein und Gebäck. Für den Rückweg stand ein Bus bereit, aber einige der Wanderer zogen es vor, zu Fuß bis ins Feriendorf zu wandern, was allerdings einige Probleme aufwarf.

Der Fluss, den es zu queren galt, hatte durch den Regen der vergangenen Woche Hochwasser. Wer sich nicht entscheiden konnte, bis zur Brust durchs Wasser zu waten, suchte sich einen Umweg über die Autostraße. Ein paar Damen, die noch unentschlossen am Ufer standen, erhielten Hilfe von den Soldaten der Fremdenlegion, die dort ihre Kaserne hat.  Sie kamen mit einem Schlauchboot angerudert und setzten die Wanderer über an die andere Flussseite. Mit großem Gelächter, ohne Worte, nur mit „Merci“ konnte es dann trockenen Fußes weiter gehen.

Allabendlich gab es in der Spelunca Film, Vortrag, Korsische Lifemusik, Klassische Musik unter dem Konzertbaum unter freiem Himmel. In der „Bergerie“ traf sich die Gruppe zur gemeinsamen Hüttengaudi mit dem Duo „Max und Inge“, dieses Jahr erweitert durch die Ukulele mit Elmar Hahn. Wieder konnte Direktor Müller kleine Eselabzeichen verteilen für drei-, sechs- und neunmalige Besuche im Feriendorf.

Charlotte Zoller bedankte sich ganz besonders bei Frau Grete Müller, die sich die ganze Woche über als Reiseleiterin für die Gruppe Zoller zur Verfügung stellte.

Die gemeinsamen Tage waren harmonisch, aktiv, erholsam, die Gespräche und die geselligen Abende trugen dazu bei, dass aus Fremden schnell Freunde geworden sind.

All zu schnell verging die Zeit, am Muttertag nach dem Frühstück brachte der Shuttlebus alle zum Flugplatz für den Rückflug und der Fahrer vom Gebhard-Bus wartete bereits, um alle wieder glücklich in Pfullendorf abzuliefern.

Für alle, die im Mai keinen Platz bekamen oder aus zeitlichen Gründen nicht mit-reisen konnten, gibt es eine Wanderwoche vom 23. – 30. September 2012. Das Platzkontingent und die Option wurde noch einmal verlängert, so dass sich weitere Interessenten noch anmelden können. (Tel. 07552/7637).

 

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Maientour der DAV-Sektion Pfullendorf

Bei strahlendem Frühlingswetter fanden sich zahlreiche Wanderlustige am 1. Mai zur Familien-Maientour ein, die seit vielen Jahren traditionell von Charlotte Zoller organisiert und begleitet wird. Ausgangspunkt war der Parkplatz bei der Schule in Lippertsreute. Eine üppige Baumblüte am Weg entlang und durch die Apfelplan-tagen, die gelben Rapsfelder und Wiesen, mit Löwenzahn übersät,  waren eine Augenweide.

Vorbei am Hebsackhof ging es auf schmalem Pfad in den Aachtobel, wo die Kinder ihren Spaß hatten, barfuß durch die Furt und an der Aach entlang zu waten. Das erste Ziel war die Wallfahrtskapelle „Maria im Stein“, ein verstecktes Kleinod, angeschmiegt an die steilen Molassefelsen. Die letzten Klänge der Musik empfingen die Wanderschar, denn der Maiengottesdienst beim Kapellchen war gerade zu Ende gegangen. Nach einer Rast verlief der Wanderweg weiter über die Burghöfe nach Ernatsreute und erneut durch blühende und duftende Apfelplantagen über den Schellenberg und wieder zurück nach Lippertsreute.

Oliver Schraut, der Ju-gendleiter der Sektion, hatte zum Beginn einen QUIZbogen ausgeteilt, den Groß und Klein unterwegs ausfüllen konnten. Am Aussichtsturm von Hohenbodman kehrten alle zum Abschluss ein. Örtliche Vereine hatten ein reichhaltiges Angebot an Spei-sen und Getränken, Kuchen und Kaffee bereit und ein Trio sorgte für musiklalische Unterhaltung. Gespannt warteten die Kinder auf die Ergebnisse, die „Quizmaster Oli“ inzwischen ermittelt hatte. Die ersten drei Sieger bekamen ein Geschenk, alle teilnehmenden Kinder durften sich eine Waffel oder ein Getränk aussuchen als Belohnung für ihr tapferes Mitwandern und für das Erraten der Antworten auf die kniffligen Fragen.

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Mountainbike-Ausfahrt am 29.04.2012

Zum Saisonstart unternahm die Mountainbike-Gruppe der DAV-Sektion Pfullendorf am Sonntag, den 29.04.2012 bei besten Bedingungen und einem Alpenpanorama, das jedem Bergbegeisterten das Herz höher schlagen lässt, mit 12 Teilnehmern eine Tour über den Friedwald Heiligenberg nach Kaltbächle.

Die Strecke führte nach dem Einfahren durch den Kirnbacher Tobel nach Kirnbach, und von Heiligenholz in den Friedwald nach Heiligenberg. Dort ging es auf einem Single-Trail zum Aussichtspunkt Belle-Vue (siehe Bild) weiter zum Aussichtspunkt Altheiligenberg, über den Frickinger Dobel, blühende Apfelplantagen nach Leutstetten, Weildorf, Altenbeuren. Dort mußte noch ein kurzer Anstieg mit 20 % Steigung zu bezwungen werden, bevor die Vesperstube „Waldeck“ in Kaltbächle zur Mittagsrast lockte.

Gut gestärkt verlief die Strecke über Lellwangen nach Betenbrunn, auf einem Wiesenweg nach Wintersulgen und über das Malaiental zurück nach Sylvenstal zum Ausgangspunkt. Es wurden 63 km gefahren und 1100 hm überwunden.

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Sieben Jahre auf Bikeworldtour

 Annemarie Klein begeisterte ein  volles Haus mit ihrer Bilderschau

Von weit her angereist kamen die Besucher, die am vergangenen Montag der Einladung der DAV-Sektion Pfullendorf gefolgt waren. Annemarie Klein, eine Krankenschwester aus Altheim bei Riedlingen brachte ihr Fahrrad, das sie annähernd 45.000 km durch 22 Länder in drei Erdteilen getragen hatte und eine große Zahl von Bilder, die den ersten Teil ihre Abenteuerreise „Europa“ dokumentierten, nach Pfullendorf. Bergsteiger, Radfahrer, Neugierige und Zuhörer, die in ihren jungen Jahren selber von Abenteuern träumten, sie aber nie zu verwirklichen vermochten, warteten, was diese zierlich anmutende Frau zu erzählen hatte. Locker, natürlich, sympathisch und humorvoll sprudelten die Erzählungen über die einzelnen Etappen.

Auf der Brücke über die Donau ihres Heimatortes verabschiedete sie sich von ihren Angehörigen an ihrem 34. Geburtstag im Jahr 2002 und als sie sieben Jahre später dort wieder in die Arme geschlossen wurde, waren die damals 10-jährigen Neffen zu jungen Männern herangewachsen und zwei Familienangehörige nicht mehr am Leben.

Was bewegt eine junge berufstätige Frau, so ein strapaziöses Abenteuer mutterseelen alleine anzugehen? Vordergründige Gedanken, so Annemarie, war der Wunsch, etwas persönlich zur Völkerverständigung beizutragen, aber auch der, fremde Kulturen und Menschen kennen zu lernen. Und sie wollte sich und der Gesellschaft beweisen, dass sich in einem nochtechnisierten und anspruchsvollen Zeitalter die Welt auf ganz spartanische Weise, ohne Motorisierung, Handy und üblichem Luxus, ganz im Einklang mit der Natur, erobern lässt. Körperliche und mentale Fitness hatte sie sich schon lange vorher antrainiert, trotzdem litt sie nach jeder persönlichen Begegnung mit Menschen in den einzelnen Ländern immer wieder an Abschiedsschmerz. Dass sie alle Strapazen meisterte, gesund und ohne Unfall durch menschenleere Landschaften, über hohe Gebirgspässe, durch verkehrsreiche Innenstädte wie Athen, Istanbul, Ankara usw. zu kommen, schreibt sie der Hilfe ihres Schutzengels zu. Als gläubige Christin vertraute sie Gott und ihrem Schutzengel. Er war ihr einziger Wegbegleiter über all die tausende von Kilometern und in den Nächten unter freiem Himmel, wo sie diese am liebsten verbrachte. Das rundum voll bepackte Fahrrad und die blonde junge Frau wurde in den fremden Ländern viel bestaunt, Respekt und Anerkennung oder auch nur Neugier brachten ihre viele Einladungen von Familien ein, in denen sie dann auch so manche Tage verbrachte, bevor es wieder auf den Sattel ging. Bilder von Blumenwiesen, Bergpanoramen, engen Gassen in den Städten und Dörfern, von einsamen Stränden, sandigen Pisten, unabsehbar langen Autostraßen die man auch mit dem Fahrrad befahren musste, von ausgedorrten heißen Landschaften und überall von lachenden, wohlwollend scheinenden Menschen ließen die Zeit schnell vergehen.

Jürgen Heim, der Vorsitzende der DAV-Sektion Pfullendorf, bedankte sich für den überaus interessanten und kurzweiligen Vortrag, der mit großem Beifall der Zuhörer endete. Auf die Frage von Annemarie Klein, ob auch jemand am zweiten Teil, nämlich der Fortsetzung der Reise ab der Türkei bis nach Neuseeland interessiert sei, gingen alle Hände hoch. So wird die DAV-Sektion Pfullendorf sich bemühen, Annemarie Klein evtl. schon im Herbst wieder für einen Besuch nach Pfullendorf zu gewinnen.

Charlotte Zoller

Kinderfreizeit 2012

Vom 1. bis 6. Januar 2012 veranstaltete das Ski- und Snowboardlehrteam des DAV Pfullendorfs seine alljährliche Kinderfreizeit für Kinder- und Jugendliche von 9 bis 15 Jahren.
Am 1. Januar kamen die 41 Teilnehmer nachmittags am Haus Don Bosco in Au/Österreich an. Nach einer abendlichen Kennenlernrunde wurden ab dem nächsten Tag, drei Tage lang die Pisten in Mellau-Damüls mit Ski und Snowboards unsicher gemacht. Die Pistentage waren sehr abwechslungsreich. Die ersten zwei Tage waren sehr schön, am dritten Tage herrschte aufgrund des drohenden Sturms mäßiges Wetter und am letzen Tag wurde ein Hüttentag verbracht, da der Sturm eingetreten war und die Liftanlagen geschlossen waren.

Nach der Piste wurden die Teilnehmer dann wie jedes Jahr von unserem Küchenteam bestens versorgt, bevor die Tage mit verschiedenen Spielen wie zum Beispiel Hüttenrallye, Spieleabend, Tischkickerturnier, Wetten Dass, Tanzvorführung und einer Disco ihren Ausklang fanden.

Einen besonderen Dank gilt den Sponsoren aus Pfullendorf für die Preise der Hüttenrallye: Sparkasse, Volksbank, Klaiber, Südkurier und Schwäbische Zeitung.

Kinderfreizeit2012