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Langlaufloipe ausgesteckt und beschildert

Am Samstag, 26.11.2011 wurde die Bergwaldloipe für die kommende Wintersaison von den Mitgliedern des Team Nordic ausgesteckt und beschildert.

Obwohl die Wintersportler in halb Europa, vor allem aber in den Alpen und den Mittelgebirgen auf den Schnee warten, wurden allerorts die Vorbereitungen auf einen zünftigen Skiwinter getroffen. So auch die Langläufer der DAV-Sektion, die am vergangenen Wochenende die Loipen beim Bergwald aussteckten und beschilderten, sowie Motorschlitten, Walze und Spurgerät einsatzbereit machten. Der Flugsportverein unterstützte die Langläufer und stgellte ihnen wie im Vorjahr in einer ihrer Hallen einen Abstellplatz für dieses Equipment zur Verfügung. Es werden wieder eine Klassische Loipe und eine Skatingpiste angeboten. Nähere Informationen (Loipenplan, Loipentelefon etc.) finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage (Sparten -> Wintersport -> Langlauf-Loipe).

Loipe2011

Nikolausfeier 2011

Traditionell fand am Samstag, 10. Dezember 2011 die Nikolausfeier auf dem Haus Don Bosco statt. Dank einer großen Zahl fleißiger Helfer ging der Hüttenputz zügig voran, so dass nach einer wohlverdienten Kaffeepause der große Aufenthaltsraum festlich vorbereitet werden konnte.

Nach dem gemeinsamen Nachtessen, von Franziska und ihren Helferinnen köstlich zubereitet, freuten sich alle auf den Besuch des Nikolaus. Engelbert Sittler verkörpert seit 24 Jahren den Heiligen Bischof Nikolaus und Thomas Schmid assistiert ihm als Knecht Ruprecht. Für jeden Besucher bringt der Nikolaus einen Vers aus seinem Goldenen Buch zu Gehör. Matz Strüber hat ihn mit einem Weihnachtsgedicht erfreut, so durften alle Kinder ein Geschenk aus seinem Krabbelsack nehmen. Ein Weihnachtslied begleitet den Nikolaus auf seinen weiteren Weg. Der Vorsitzende Jürgen Heim dankte den Akteuren für all ihr ehrenamtliches Tun, sei es als Bauhandwerker, als Hüttenwart, als Tourenführer oder betraut mit allerlei sonstigen Aufgaben und überreichte ein DAV-Jahrbuch oder einen Bildkalender als kleines Dankeschön. Die DAV-Familie, Jung und Alt, verweilte noch so manche Stunde bei angeregten Gesprächen und ließ sich die Weihnachtsbäckerei und einen guten Schoppen munden.

Am Sonntag herrschte strahlender Sonnenschein, aber leider nur wenig Schnee. Auf dem Salober und in Damüls waren die Skifahrer fündig geworden und konnten ihre Bretter anschnallen, auch Spaziergänge und eine Wanderung auf den Stoggernsattel boten sich an. Es war auf der Terrasse so warm, dass sogar die Wespen noch einmal ausschwärmten. Eine Wespe schaffte es,sich unter Anorak, Pulli und Bluse unserer Charlotte zu verirren und sie kurz vor der Heimfahrt noch zu stechen.
Wespenstich statt Eiskristalle - ein Vorzeichen künftiger Bergwinter?

geschrieben von Charlotte Zoller

Nikolausfeier2011

festlich gedeckte Tafel

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Alt und Jung feiern gemeinsam und freuen sich auf den Besuch des Nikolaus, der über jeden Besucher einen Vers aus seinem Goldenen Buch vorträgt.

Skitouren-Kurs vom des DAV

Zum zweiten Mal führte die DAV-Sektion vom 16. bis 18.12.2011 auf ihrem Sektionsheim „Haus Don Bosco“  in Au im Bregenzerwald einen 2 ½ tägigen Kurs für Skitourgeher bzw. Skibergsteiger durch.

Rechtzeitig zu diesem Anlass kam der erhoffte Schnee, sodass sich die Anfahrten in schneesichere Gefilde erübrigten. Die Leitung dieses Intensiv-Kurses wurde von der Fachübungsleiterin für Skibergsteigen, Gerlinde-Isolde Vogt, übernommen. 11 Sektionsmitglieder, teils Anfänger aber auch „alte Hasen“ nahmen dieses Angebot wahr. Der Kurs beinhaltete einerseits den theoretischen Teil, deren Kenntnisse dann in der Praxis angewendet und umgesetzt wurden. Die Tourenplanung im Gebirge abseits gesicherter Pisten unter sachgerechter Berücksichtigung des amtlichen Lawinenlage-Berichtes, sowie das Handling mit dem Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS) waren die Schwerpunkte im theoretischen Teil. Bei zwei Skitouren zum Stogger-Sattel und auf den Brendler Lug (1.767 m) wurden diese Kenntnisse dann situativ analysiert und umgesetzt. Realistische Übungen bei der Suche nach Verschütteten am 2. Kurstag verlangte den Teilnehmern dann einiges ab. Hier zeigte sich, dass der Umgang mit dem LVS-Gerät und Lawinen-Sonde immer wieder geübt werden muss, denn bei einem „echten“ Lawinenabgang, bleibt den Suchenden relativ wenig Zeit, um die Verschütteten lebend zu bergen. Aufgrund des positiven Feedbacks der Teilnehmer wird die DAV-Sektionzu Beginn des nächsten Winters wieder eine solche Veranstaltung in ihr Programm aufnehmen.

Skitourenkurs2011 Skitourenkurs2011_1

von Michael Gentner

DAV-Abschlusstour im Donautal

Dem Nebel entronnen und das herbstliche Wetter in seiner ganzen Vielfalt genossen haben über 30 Wanderer der DAV-Sektion auf ihrer Saisonabschluss-Wanderung im Donautal. Wanderführer Jürgen Koeberle führte die altersmäßig gut durchgemischte Gruppe von Neidungen aus hoch auf den Aussichtspunkt Lenzenfelsen. Hier, in den Überresten einer mittelalterlichen Burg, zittierte Koeberle einige Passagen aus der „Zimmerschen Chronik“, die das Leben der hier lebenden Ritter  schilderte. Der Abstieg hinunter zur Donau führte zur Neumühle, wo die Mittagsrast eingelegt wurde. Frisch gestärkt ging es dann steil aufwärts zur gut erhaltenen Ruine „Falkenstein“,  mit einer tollen Aussicht über das ganze Donautal. In ständigem Auf und Ab führte die Route dann immer scharf entlang der steilen Kalkabbrüche zum „Schaufelsen“ und den „Steighöfen“. Durch das tiefeingeschnittene Reiftal ging der teilweise enge und dunkle Steig dann hinunter zum Ausgangspunkt.   

Mit dieser Wanderung beendete die Sektion ihr umfangreiches Wander- und Tourenprogramm 2011. Bereits jetzt sind die Vorbereitungen für das Programm 2012 im vollen Gange. Anfang Dezemer wird dieses den Mitgliedern zugestellt. 

Jürgen Heim

Abschlusswanderung2011

Saisonabschluss am Kletterturm

Am 22.10. wurde der Kletterturm der Sektion Pfullendorf gereinigt und winterfest gemacht. Anschliessend wurde zusammen mit der Jugendgruppe der Saisonabschluss gefeiert und die Bilder zur letzten Saison angeschaut. Das Team des Kletterturms freut sich schon wieder auf die nächste Saison, welche voraussichtlich im April 2012 beginnt.

 

Saisonabschluss_2011

Klettern in den Tannheimer Bergen

Teilnehmer: Uwe Müller, Oliver Schraut, Heitzmann Manuela, Eva Straub und Benjamin und Martin Hensler

Am 24.9 fuhren wir ins Tannheimer Tal, um dort nach einem kurzem Aufstieg im Gimpelhaus unser Lager zu belegen. Das tolle Wetter war kein Geheimnis,  so dass die Hütte mit 180 Plätzen voll belegt war. Der Tatendrang trieb uns nach kurzer Rast hoch zu den Klettergipfeln. Der Gimpel sollte es sein, und so machten wir uns in 3 Seilschaften an verschiedenen Routen ans Werk. Und so konnten wir nach 8-10 Seillängen schöner Kletterei  den Gipfel genießen. Beim Abstieg ließen sich ein ganzes Rudel von Gämsen nicht aus der Ruhe bringen und so marschierten wir mitten durch.

Am nächsten Morgen gingen die Seilschaften unterschiedlich Richtungen. Eine machte sich auf um den neuen als auch schweren Klettersteig an der Köllenspitze zu meistern. Eine Seilschaft ließ es erst mal ruhig angehen und machte dann eine Bergtour. Und die dritte machte sich auf um Klettertouren am Hochwiesler und am Gimpel zu bewältigen.

Ein toller Tag neigte sich zum Ende, und so traf man sich nach vollendetem Tagwerk am Gimpelhaus wieder um nach einer Stärkung die Heimreise anzutreten. Brunftig röhrende Hirsche begleiteten uns noch lautstark in das Tal, als wollten sie sagen „ kommt mal wieder“.

Martin Hensler

 

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Am Gipfelkreuz des Gimpel

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Die Teilnehmer, leider musste Martin das Foto machen.

Hofer Ifen

Zwischen dem Hohen Ifen und den oberen, nach Norden senkrecht abbrechenden Gottesackerwänden erstreckt sich das etwa 9 qkm umfassende und wild zerklüftete Gottesackerplateau. Der Hohe Ifen ist eine der markantesten Berggestalten in den Allgäuer Alpen.
Der Aufstieg und die Durchquerung waren am Sonntag, den 25.09 vor allem für die 7 ausdauernden Wanderer und Wanderinnen des DAV-Sektion Pfullendorf besonders lohnend.
Von dem Ausgangspunkt der Auenhütte aus war das Hahnenköpfle in ca. 2 Stunden erreicht - . Die Wanderung über das Gottesackerplateau durchs Kürental bis ins Mahdtal und zurück zum Ausgangspunkt dauerte weitere 6 Stunden.
Die Aussicht auf die Allgäuer und Lechtaler Alpen war wunderschön,  Viele Gipfel waren zu sehen, unter anderem die Gipfel des Heilbronner Weges oder der mächtige Widderstein.
Nach der wohlverdienten Einkehr ging es zurück in den Alltag.

HoferIfen

Mont Blanctour  08.08.-11.08.2011

Teilnehmer: Martin Hensler, Ekke und Toni Hößler und Joachim Lorenz

Fahrt um ½ 5 nach Chamonix, Regentropfen, Sonne, Wolken beim Aufstieg zum Refuge Couvercle ab der Bahnstation der Zahnradbahn in Montenvers über das Mer de Glace, was inzwischen Meer der Steine heißen müsste. Einstieg zu den Leitern, die aus dem Gletscherboden herausführen verpasst, somit eine Stunde auf dem Geröll nach dem richtigen Weg gesucht, bis wir den Zustieg zu den ca. 10 Leitern, die senkrecht am Fels hinaufführen gefunden haben. Auf der netten Hütte mit freundlichem Personal haben wir es uns dann erst mal gemütlich gemacht.

Dann um 3 Uhr wecken und nach dem Frühstück los in Richtung Aiguille de Triolet mit 3.700 m, sollte eigentlich als Eingehtour herhalten, war dann aber doch anstrengender als gedacht, weil frischer Schnee der Nächte davor jegliche Spuren gelöscht hatte, der Weg nicht ganz einfach zu finden war und nur ganz wenige Seilschaften am Berg unterwegs waren. Gemeinsam haben wir aber dann einen gangbaren Weg über den Gletscherbruch gefunden, der zwar nicht dem Normalweg entsprach, aber egal, wir waren zunächst mal drüber. Nachdem sich die Führe eigentlich sehr eindeutig über das Col darlegte mussten wir dann doch ca. 250 Höhenmeter vom Gipfel entfernt umdrehen, weil der Wind stark zugenommen hatte und es dadurch saukalt geworden war. Nach einigen kurzen Wolkenlücken hat sich der Berg dann auch wieder in Wolken gehüllt, so dass wir von der Besteigung des Gipfels dann doch abließen. Dann der lange und kraftraubende Abstieg über die Geröll-und Schutthalden des verbliebenen Gletscherrestes nach Montenvers, wo wir dann „fürstlich“ im Grandhotel de Montenves übernachteten, einem Bergsteigerheim mit etwas morbidem 20er Jahre Charme mit vermutlich der Originaleinrichtung seit Gründung aber, wer hätte es gedacht, sogar mit Dusche und Tischwein zum Essen.

Am anderen Tag in der Frühe Abfahrt mit der 1. Bahn nach Chamonix und Verlegung das Les Houches. Vor dort dann Auffahrt mit der Seilbahn Belle Vue, dann mit der der bereits überfüllten Zahnradbahn bis Endstation Nid d Àigle. Dann bei gutem Wetter Aufstieg über zunächst schönem Bergsteig zum Refuge Tete Rousse bis zum Refuge de Gouter. Da wir keine Chance hatten, einen vor gebuchten Platz in der Hütte zu bekommen, haben wir Tete Rousse ausgelassen um unser Glück auf der Gouter zu versuchen, auch um uns in der kommenden Nacht dann den Aufstieg über die 650 Höhenmeter zu sparen. Trotz warmem Wetter und erhöhter Steinschlaggefahr durch den auftauenden Frost am Nachmittag wagen wir den Übergang über das berüchtigte Grand Couloir de Gouter. Martin und Ekke sind vorausgegangen, da sie sowieso schneller sind als Toni und ich. Die Stahlseilsicherung außer Acht lassend, weil wir damit viel zu langsam gewesen wären, nehmen wir einzeln das weiter unten hängende Fix Seil in die Hand und rennen über die recht schmale Rinne, wenn der Berg mal gerade nicht mit Steinen und Eisbröcken nach uns wirft. Von außen betrachtet, sicherlich keine alpinistische Großtat und die Haltungsnoten waren auch eher bescheiden, aber wir waren alle 4 unversehrt drüber. Dann noch schöne Blockkletterei mit teilweise Schneepassagen und Stahlseilsicherungen zum Refuge de Gouter.

Auf der Hütte, wie befürchtet, mindestens die doppelte Menge an Menschen aller Nationalitäten, als Kapazität vorhanden, so dass wir befürchten müssen, abgewiesen zu werden. Dank dem Charme unserer beiden Verhandlungsführer Toni und Martin bekommen wir von der strengen Hüttenwirtin wenigstens ein Bleiberecht für die Nacht in der Hütte und sogar ein Frühstück. Was für ein Chaos in der beginnenden Nacht. Wir liegen unter den Tischen und darauf, jeder Winkel des Fußbodens ist belegt, Schnarchen in fremden Sprachen klingt auch nicht besser und dauernd raschelt einer rum oder stolpert über fremde Beine beim Weg auf die Toilette.

Endlich um ½ 2 Uhr ist die Nacht, die eigentlich keine war zu Ende, kurzes karges Frühstück auf engem Raum und dann endlich raus ins Freie. Was für ein Anblick: Sternenklare Nacht, tief unter uns die gelben Lichter von Chamonix, am Berg unter uns bereits die Lichter der Gipfelaspiranten von der Tete Rousse und über uns ein fast voller Mond, der uns den Weg auf den Mont Blanc weist. In Stiller Prozession wandert die Lichterkette den Berg nach oben, am Zeltplatz der „Freiluftschläfer“ vorbei, zunächst über den sanft gerundeten Hügel des Dome de Gouter, dann vorbei am Vallot-Bivak vorbei über den schönen aber ausgesetzten Bossesgrat, der in seiner Schönheit dem Biancograt nicht nachsteht nur in der Länge, geht es Richtung Gipfel. Was für ein Erlebnis: der langsam schwindende Mond wird rot im Westen im Untergehen und steht bereits unter uns, als im Osten bereits der Morgen erwacht, in dieser Höhe um einige Zeit früher als im Tal. Durch das langsame Gehen in der Kolonne haben wir genügend Reserven, um die aufgehende Sonne kurz vor dem Gipfel in vollen Zügen zu genießen. Was für ein Berg, was für ein grandioses Erlebnis, welches Gefühl am Ziel unserer alpinistischen Träume zu stehen und das bei perfekten Bedingungen. 4.808 Meter über dem Meer, was für eine Freude, es geschafft zu haben, ich kann meine Tränen der Freude des Glücks und der Dankbarkeit für einen kurzen Moment nicht zurückhalten. Auch wieder einmal die Erkenntnis, die leider nie lange anhält, wie klein der Mensch und unbedeutend er ist, vor der Gewalt und der Schönheit der Berge.

Nachdem wir unser Gipfelglück genügend genossen hatten, ging es an den unvermeidlichen Abstieg. Zunächst relativ harmlos über geneigte Firnhänge talwärts. Den Mont Maudit, der noch am Weg lag, nehmen wir noch mit, den Aufstieg zum Mont Blanc de Tacul wollen wir uns nach kurzer Beratung nicht mehr antun. Völlig unvermittelt stehen wir dann vor einer ca. 90m langen Abbruchkante mit einer Neigung von ca. 50 Grad. Von oben betrachtet, nicht ganz Ohne. Mit leicht flauem Gefühl im Bauch, aber am Seil meiner Kameraden gesichert ging es dann über die Kante, da das Seil aber nach 60 Meter zu Ende war, blieb dann nur Ausbinden und den Rest vorsichtig mit dem Pickel im kurzen Griff abzuklettern. Verwundert haben uns die vielen Seilschaften, die uns noch entgegenkamen, bereits zur Mittagszeit. Teilweise durch ihre Führer regelrecht am Seil nach oben gezogen. Dann noch der Gegenanstieg zur Aiguille de Midi. Nicht allein die 300 Höhenmeter zum Schluss waren zu bewältigen, viel härter und auch überraschend hat uns der immer schmaler werdende Grat vor der Bahnstation nochmal die volle Konzentration abverlangt.

Eigentlich hatten wir geplant, mit der Bahn über das Meer de Glace zum Refugio Torino zu fahren, dort zu übernachten und am anderen Tag den Dent du Geant zu besteigen, aber nochmal eine Nacht wie zuvor in überfüllter Hütte wollten wir nicht aushalten, so dass wir beschlossen, doch gleich nach Chamonix mit der Bahn abzufahren. Nach kurzer Erfrischung am Auto haben wir uns dann auf die Heimfahrt gemacht, welche unser Fahrer Ekke bravourös gemeistert hat. Beim gemeinsamen Abendessen in Sipplingen ging unserer großartige Bergfahrt zu Ende.

Joachim Lorenz

 

 

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DAV im Appenzellerland

Während die eine Wandergruppe der DAV Sektion Pfullendorf noch auf dem Meraner Höhenweg in Südtirol unterwegs war, führte Gary Anderson ein 7-köpfiges Team ins Appenzellerland. Ziel einer schweißtreibenden Tour war der zum Alpsteingebirge gehörende „Hohe Kasten“, im nordöstlichen Zipfel der Schweiz.

Ausgangsort der über 6-stündigen Tagestour war Brülisau, von wo es auf steilem Bergweg zum Gipfel ging. 1.795 m hoch über dem Appenzellerland und dem Rheintal genossen die Pfullendorfer Bergler die faszinierende Fernsicht.

Der Rückweg führte über das Plattenbödeli vorbei am Sämtisersee nach Brülisau.

HoherKasten

Auf dem Meraner Höhenweg

DAV-Mitglieder 8 Tage in der Texel-Gruppe unterwegs

Ein Höhepunkt für alle 17 Teilnehmer  war die erfolgreiche Umrundung der Texel-Gruppe auf dem bekannten „Meraner Höhenweg“ in Südtirol.

Die frühe und intensive Nachfrage seitens der Mitglieder übertrafen die Erwartungen von Tourenführer Jürgen Heim, der diese Wanderung organisierte und leitete. Der ca. 120 Km lange Rundweg wurde im Uhrzeigersinn begangen, wobei u.a. An- und Abstiege von 1.200 Höhen-metern auf den 7 Etappen zu bewältigen waren. Wurde im Nordteil fast die 3.000 Meter Grenze erreicht, lag das durchschnittliche Höhenprofil im Südabschnitt zwischen 900 und 1.800 Meter Meereshöhe.

In einer Vorbesprechung lernten sich die Teilnehmer kennen und wurden über den Verlauf, die Ausrüstung und weitere wichtige Details informiert. Mit Privat-PKWs gelangte man zum Ausgangs- und Endpunkt, Katharinaberg im Schnalstal. Mit den gut gepackten Rucksäcken ging es dann auf eine knapp 5 stündige Wanderung zum ersten Tagesziel, dem Eishof  auf 2.071 m Höhe. Nicht die 800 Höhenmeter machten den Teilnehmern zu schaffen, sondern der starke Regen, der 2 Stunden vor dem Ziel einsetzte. Ausgeruht, gestärkt und mit trockenen Kleidern machte man sich dann tags darauf von hier auf die wohl schwierigste Wegstrecke dieser Tour. Weitere 800 Höhenmeter bis zum Eisjöchel auf 2.895 m Höhe waren zu überwinden. Bei permanentem Nieselregen wurde auch dieses Teilstück absolviert um sich dann in der nahen Stettiner-Hütte mit  einer warmen Supppe zu stärken. Der lange Abstieg hinunter nach Pfelders (1.628 m) ging dann ganz schön in die Knochen. Gott sein Dank ließ der Regen nach. Am Folgetag erwartete die Wanderer dann ein strahlender Morgen für ihren Weiterweg zum nächsten Etappenziel, dem Valtelehof in Matatz.

Hoch über dem Passeiertal führte der Wanderweg im ständigen auf und ab weiter in Richtung Süden nach Gfeis, dem nächstgen Ziel. Wälder und Weideland wechselten sich immer wieder ab. Unterbrochen wurde die Szenerie durch schmucke Weiler und urige Bergbauernhöfe. Der nächtliche Ausblick aus der Unterkunft hinunter in das Etschtal und die Kurstadt Meran war traumhaft. Tags darauf ging es, tendenziell mehr bergan als bergab, hoch über dem Dorf Tirol zur Leiteralm. Bevor diese nächste Unterkunft erreicht wurde, mußte noch der in die Felsen geschlagene Hans-Frieden-Weg begangen werden. Hier ließ man sich Zeit, um den grandiosen Tiefblick auf Meran und das Umland geniessen zu können und ein paar Fotos zu machen. Weiterhin spielte das Wetter auf dem nächsten Teilstück zum Giggelberg mit. Nochmals mußten einige Höhenmeter gemacht werden, bevor man diese Aussichtsterrasse erreichte.  Der Sonnenuntergang lieferte ein Panorama von besonderer Güte; noch schöner als im  Südtiroler Bergsteigerlied besungen. Die bekannten Dolomitengipfel Langkofel, Marmolada, Rosengarten und Latemar erstrahlten im letzten Sonnenlicht.  Der abschließende Wandertag erforderte nochmals alle Reserven, denn die Lahnbach-schlucht mit ihren fast 1.000 Stufen mußte als erstes  passiert werden. Hoch über dem Vinschgau wurde dann Naturns tangiert, bevor der Wanderweg in nordwestlicher Richtung wieder ins Schnalstal führte. Zuvor bot sich noch ein Blick auf die schneebedeckten Gletscher der Ortlergruppe.  Bald zeigte sich auf einem Felsenvorspung die idyllische Kirche von Katharinaberg, dem Endziel. Doch der Weg dorthin war lang und nochmals schweißtreibend.

Die vollbrachte Leistung und der gute Zusammenhalt in der Wandergruppe, die komplett und unfallfrei das Ziel erreichte, waren ein Garant für das Gelingen dieser Tourenwoche. Bei einem gemütlichen Abend, einem guten Essen und einigen Gläsern „Südtiroler“ wurde diese erlebnisreiche Woche erfolgreich abgeschlossen.

Meran_2011

 Wandergruppe auf dem Felsenweg hoch über Meran (G. Colditz)

DAV- Bergtour zum „Itonskopf“ im Montafon

Eine Tagestour führte 11 Wanderer bei idealen Bedingungen ins Montafon. Ausgangspunkt war das kleine Walserdorf Bartholomäberg, die Sonnenterasse hoch über Schruns. Stetig aufwärts ging es zum Rellseck, wo erstmals eine Pause eingelegt wurde. Das Panorama im Süden war überwältigend, denn die Berggipfel Schesaplana, Zimba, Drei Türme und die Sulzfluh waren zum Greifen nah. Weiter ging es durch Wald und Almgelände hinauf auf das 2.032 m hohe Wannaköpfle, wo erstmals ausgiebig eine Mittagsrast eingelegt wurde. Für 9 Teilnehmer war die Besteigung des Itonskopfes dann ein weiteres Ziel. Nach einem kurzen Zwischenabstieg führte ein kurzer und steiler, aber gesicherter Steig hinauf auf den 2.089 m hohen Gipfel. Hier, auf dem Scheitelpunkt von Montafon und Klostertal konnten die gesamte umliegende Vorarlberger Bergwelt bis hin zu den Gletschern der Silvretta bewundert werden.

Bei sengender Hitze führte der Rückweg über den Fritzensee und immer wieder durch kleine Maisäß-Siedlungen hinunter nach Bartholomäberg, wo auf dem dortigen Dorffest nach der 8-stündigen Wanderung erstmals der große Durst gestillt werden konnte.

 

Wannenkpfle Itonskopf

Auf dem Gipfel des Wanneköpfle                                                                                   Auf dem Gipfel des Itonskopfs

 

Wanderung_Itonskopf Wanderung_Itonskopf1

Während der Wanderung

Über den Lichtensteinerweg auf die Schesaplana

Am vergangenen Wochenende unternahmen sieben Bergsteiger der DAV Sektion Pfullendorf eine Zwei-Tages-Tour auf die Schesaplana. Bereits um 5 Uhr fuhren die Teilnehmer los, damit die Bergtour kurz vor 8 Uhr morgens starten konnte. Ausgangspunkt der anspruchsvollen Wanderung war Malbun (1650 m) in Lichtenstein. Der Aufstieg führt zuerst auf den Augstenberg (2365 m) und dann zu Pfälzer Hütte, auf der man sich mit einer Brotzeit stärken konnte, bevor es auf den noch weitere 6 Stunden dauernden Lichtensteinerweg zur Schesaplana ging. Am Brandner Gletscher angekommen konnten alle Teilnehmer die Auswirkungen der globalen Erwärmung sehen und aus spüren, da der Weg durch den voranschreitenden Gletscherrückgang schwieriger und anstrengender geworden ist. Anstatt über eine Schneefläche zu stapfen führte der Weg über blockiges und felsiges Gelände, welches teilweise mühsam überklettert werden muss. Um kurz vor 17 Uhr erreichten alle den Gipfel der Schesaplana, welcher mit 2964 m der höchste Gipfel des Rätikon darstellt. Nach einer kurzen Verschnaufpause begann der Abstieg auf die Mannheimer Hütte (2679 m) auf der das Nachtlager bereits reserviert war. Nach insgesamt 2086 Aufstiegsmetern und 8,5 h Gehzeit waren alle froh auf dem Haus ihre Wanderschuhe vorübergehend ausziehen zu können und sich zu stärken.

Bereits um kurz nach 8 Uhr ging es auf den Rückweg. Dieser führte zuerst über den Leibersteig und den steilen Spusagang zum Nenzinger Himmel. Von dort erfolgte nach einem herzhaften Mittagessen der Aufstieg zum Salarueljoch und von dort zurück nach Malbun. Bei diesem Rückweg wurden wiederum fast 2000 Höhenmeter im Abstieg bewältigt und alle konnten zufrieden die Rückfahrt nach dieser anstrengenden Bergtour antreten.

 

Schesaplana klein

Auf dem Gipfel der Schesaplana

 

Schesaplana1

Blick zur Schesaplana über die Reste des Brandner Gletschers

Familienwochenende mit viel Spiel und Spaß

Am zweiten Augustwochenende hat auf dem Haus Don Bosco des DAV Pfullendorf in Au das 7. Familienwochenende stattgefunden. Von Freitag bis Sonntag gab es viel Spaß für die gesamte Familie bei dem sechs Familien mit insgesamt 28 Personen teilnahmen. Am Samstag wurde in Damüls eine Bachwanderung mit Geocaching durchgeführt. Anschließend konnten sich alle beim Grillen stärken.

Nach dem Bau eines Mini-Staudamms und dem Basteln am Grillplatz stand noch ein kurzer Marsch zur Alpe Ragaz auf dem Programm. Nach dem traditionellen Spaghetti Essen wurde abends eine Hüttenrallye veranstaltet, bei der alle ihre verschiedenen Talente unter Beweis stellen konnten. Die Stimmung war hierbei bestens und alle verbrachten noch einen gemütlichen Abend auf dem Haus.

Am Sonntag fiel die geplante Wanderung zum Wasserfall in Schoppernau sprichwörtlich ins Wasser, so dass die meisten schon früher als geplant die Heimreise antraten. Die Sektion freut sich schon auf die Veranstaltung im nächsten Jahr und hofft wieder auf zahlreiche Teilnehmer. 

Familienwochenende2011klein

Tourenwoche 2011 mit guter Resonanz

Ein Höhepunkt im Jahresprogramm der Sektion war wiederum die Tourenwoche auf dem Sektionsheim „Haus Don Bosco“ in Au im Bregenzerwald. Insgesamt beteiligten sich 52 Personen an dieser Tourenwoche mit ihrem abwechslungsreichen Programm. Wenn auch das Wetter nicht immer optimal war, so konnten die angebotenen Aktivitäten doch erfolgreich durchgeführt werden. Jeden Abend setzten sich die Tourenführer zusammen, um für den nächsten Tag ein attraktives Programm auszuarbeiten, welches den Interessen aller Teilnehmer gerecht wurde. Je nach Kondition und alpiner Erfahrung konnten die Teilnehmer die für ihre Belange richtige Tour heraussuchen.  

Das Angebot erstreckte sich von einfachen Wanderungen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren. Eine Klettersteig-Begehung stand ebenfalls auf dem Tourenplan, wie auch diverse Mountainbike-Touren auf den Trails im hinteren Bregenzerwald und Arlberg-Gebiet. 

Bei durchwachsenem Wetter begaben sich 20 Personen am Samstag auf die sogenannte „Eingehtour“, vom Bödele aufs Hochälpele mit 1.548 m und weiter über die Lustenauer-Hütte zum Ausgangspunkt. Am Sonntag wurde von der Mehrzahl der Teilnehmer das Weisenblasen mit anschließender Bergmesse auf der Baumgartenhöhe bei Bezau besucht.

Teils zu Fuß und mit Unterstützung der Bergbahn wurde dieser Anlass besucht, der traditionell von vielen Volksmusikanten mitgestaltet wird. Ideales Bergwetter bot dann der Montag mit den anspruchsvollen Tageszielen: Liegstein 1.637 m, Kanisfluh 2.044 m und Widderstein 2.533 m, die von den verschiedenen Gruppen bestiegen wurden. Auch am Dienstag meinte es Petrus gut mit den DAV-lern. Die zum festen Bestand der Tourenwoche gehörende Wanderung am Ursprung der Bregenzer Aache mit Auenfeld – Körbersee und Batzenalpe stand für die Wanderer auf dem Terminplan. Das ebenfalls in der Nähe liegende Karhorn (2.416 m) wurde von einer weiteren Gruppe über den Klettersteig bestiegen. Ein weiteres Ziel im Bereich Damüls war das Glatthorn (2.134 m). In Anbe-tracht der schlechten Wetterprognosen wurde das Programm für Mittwoch dieser Situation angepasst. Mellau war Ausgangspunkt für zwei Touren auf den Gopfberg (1.316 m) und etwas anspruchsvoller der Mellauer Hausberg, die Hangspitze (1.746 m). Nachdem am Donnerstagmorgen der Regen eine Pause einlegte, war der Bereich der Bergkristall-Hütte das Tagesziel. Einige Unentwegte legten einen Umweg ein und marschierten über den Brendler Lug (1.767 m) zum Ausgangspunkt zurück.     

Das „Haus Don Bosco“ war wiederum der ideale Stützpunkt für diese Tourenwoche und bot auch während der Regentage und an den Abenden diverse Alternativen wie Tischtennis und Tisch-Fußball an. In geselliger Runde wurden die Hüttenabende vollbracht. Mit Erzählen, Singen und Kartenspiel klangen die anstregenden Tage bei einem Bierchen oder einem Glas Rotwein aus. 

Wichtig war natürlich auch wieder die Verpflegung durch das Küchen-Team um Franziska Seeger. Dieses sorgte dafür, dass mit einem Fitness-Frühstück und einem guten und reichhaltigen Abendessen die täglich verbrauchten Kalorien wieder ersetzt wurden.

Nach dem Frühstück am Freitagmorgen wurden die Koffer und Rucksäcke für die Heimreise gepackt, um für die Teilnehmer der folgenden Familien-Freizeit Platz zu machen.  

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DAV- Bergtour über 13 Gipfel der Nagelfluhkette

Wegen Nächtigungsproblemen auf dem Freschenhaus musste Tourenführer Jürgen Heim für die  Anfang Juli geplante 2-Tagestour über den First zum Hohen Freschen kurzfristig umdisponieren. Als Ersatz wurde die komplette Nagelfluhkette erfolgreich begangen. Ausgangspunkt für die 11 Teilnehmer war bei idealem Tourenwetter der Parkplatz der Hochgratbahn bei Steibis im Allgäu. Auf Wald- und Forstwegen ging es hoch zur Hörmoosalpe, wo Mittagspause gemacht wurde.

Ein steiler Anstieg führt dann auf den Hohen Hädrich, mit 1.565 m der westlichste Eckpfeiler dieser Gebirgskette. Auf ausgesetztem Grat,  bestehend aus dem Gestein, der dieser Gebirgsformation den Namen gab, führte der Pfad in ständigen auf und ab über für weitere 4 Berggipfel  zum Staufner-Haus (1.600 m) unterhalb des Hochgrates. Nach 7-stündigem Marsch, mit insgesamt 1.300 Aufstiegsmetern, löschten die Teilnehmer hier erstmals ihren Durst und bezogen Quartier. Nach dem Abendessen diskutierte man in geselliger Runde diesen und den kommenden Tag, der auch mit 1.500 Höhenmetern wieder sehr anstrengend werden sollte.

Kurz nach 8 Uhr waren die 4 Frauen und 7 Männer abmarschbereit  und es ging zügig aufwärts zum Hochgrat (1.834 m), dem höchsten Punkt dieser Wanderung.  Kurz ein Gipfelfoto und dann wieder  abwärts zur Brunnenauscharte mit langem Anstieg auf das Rindalphorn (1.822 m). Nach steilem und holprigem Abstieg in die Gündlesscharte ging es wieder steil und schweisstreibend bergauf auf den Gündleskopf (1.748 m). In wechselndem Gelände mit weiteren Ab- und Anstiegen führte die Route weiter über den Buralpkopf (1.772 m) zum Sederer Stuiben (1.737 m), wo erstmals ausgiebig das Rucksackvesper genossen wurde. Der benachbarte Stuiben (1.749 m) wurde schnell erreicht.

Der folgende Abstieg und die Weiterführung des Tourenverlaufs wies immer wieder klettersteigähnliche Passagen auf, die eine gewisse Vorsicht und Trittsicherheit erforderten. Mit dem Steineberg (1.660 m) wurde der vorletzte Gipfel dieser Runde erreicht. Hier bot sich den Wanderern eine tolle Sicht ins gesamte Allgäu von Oberstdorf über Sonthofen, Immenstadt bis Kempten.

Eine weitere Stunde holpriger Abstieg war zu meistern, bevor man das Ziel, den Immenstädter Hausberg: den Mittag (1.451 m) erreichte. Nach einer kurzen Rast brachte der altwürdige Sessellift die müden DAV-ler hinunter ins Tal. Für alle Beteiligten war diese Tour ein ganz besonderes Erlebnis, egal ob es sich hier um die „Erstbegehung“  oder um eine Neuauflage dieser berühmten Wanderung handelte.

Nagelfluh2011

Auf dem Gipfel des Hochgrates                                                     Bild: DAV

Wanderwoche auf der „Insel der Kontraste“

Wohlbehalten, begeistert und voller neuer Eindrücke kehrten 38 Urlauber von der Insel Korsika zurück, die mit Charlotte Zoller für eine Woche zu Fuß, mit dem Mountainbike oder bei Busausflügen auf der „Insel aus Duft und Farbe“ – wie sie von den Korsen gerne bezeichnet wird – unterwegs waren. Diese Reise war die Neunte in Folge seit 2003 mit dem Ziel zum Aufenthaltsort im Feriendorf „zum Störrischen Esel“ bei Calvi, auf der Nordwestseite der Insel.

Mit dem Gebhard-Bus fuhren alle Teilnehmer bequem vom Stadtgartenparkplatz zum Flugplatz nach Memmingen, wo gegen Mittag ein Airbus von FlyNiki (Niki Lauda) startete und in knapp einer Stunde den Zielflughafen Calvi erreicht hatte. Ein freundlicher Bordservice servierte einen kleinen Lunch und schon hieß es An-schnallen für den Landeanflug. Ein Team vom Feriendorf erwartete mit zwei Bussen die Gäste aus Memmingen und Charlotte wurde vom Direktorehepaar Müller gleich in die Arme genommen. Ein herzliches Wiedersehen bereitete auch die Geschäfts-leitung mit einem Begrüßungsdrink, bevor die Bungalows in der „Pfullendorfer Straße“ bezogen werden konnten. Die Parkanlage des „Club Alpin Autrichien“, wie das Feriendorf offiziell heißt, standen in voller Blüte, die Sonne schien warm und so wurde kurz entschlossen zuerst der Strand in der malerischen Bucht von Calvi er-kundet. Am Abend wurde das Wochenprogramm vorgestellt und besprochen, dann verweilten alle zu einem gemütlichen Hock und ließen sich den vorzüglichen korsi-schen Wein auf der Zunge zerlaufen.

Die sog. „Gruppe Zoller“, ein fester Bestandteil im Club, darf sich ihr eigenes Pro-gramm gestalten und Frau Grete Müller stellt sich die ganze Woche den Pfullendor-fern zur Verfügung. Eine kleine Bergtour zur „Madonna della Serra“, die Besteigung des Hausberges Capu di a Veta, Radtour oder Busausflug in die Dörfer der Balagne,

als Höhepunkt die Klippenwanderung über der Brandung, eine Tagesfahrt zu den „fünf Wundern Korsikas“, auf Eselswegen in verlassene Dörfer, oder eine Wan-derung von Dorf zu Dorf mit einem zünftigen korsischen Vesper mitten auf dem Dorf-platz von Belgodere, sind alljährlich die Höhepunkte. Aber auch Stadtbummel in den hübschen kleinen Geschäften in der schmalen Fußgängerzone von Calvi, die trotzdem von Autos befahren wird und so die Bummler in die Geschäfte gedrängt werden, Relaxen am Strand oder am Pool, alles war witterungsbedingt möglich. Jeden Tag wurden Touren unter fachkundiger Führung angeboten, trotzdem darf jeder seinen Tag nach Gusto gestalten und abends trifft man sich am Gourmetbuffet im Gastronomiebereich und anschließend bei Film, Musik, Sport, oder in der „Bergerie“, wo das Pfullendorfer „Duo Max und Inge“ seit all den Jahren für Stimmung sorgten.

Im Mai 2012 wird es wieder eine Korsika-Reise geben als „Jubiläumstour: 10 Jahre Lottchen-Reisen Gruppe Zoller“ mit einem besonderen Highlight, nämlich einer zweitägigen Busfahrt bis zur Südspitze der Insel.

Kinder- und Jugendfreizeit des DAV in Arco (Italien) mit viel Spaß durchgeführt

Vom 12.6. bis 19.6.2011 hat die DAV Sektion Pfullendorf eine Kinder- und Jugendfreizeit in Arco (Italien) durchgeführt. Insgesamt haben 13 Kinder- und Jugendliche daran teilgenommen. Betreut wurde die Freizeit von den Jugendleitern der Sektion und weiteren Helfen. Insgesamt 19 Personen erlebten bei bestem Wetter eine tolle und abwechslungsreiche Freizeit. Der Campingplatz, auf dem das Lager aufgeschlagen wurde, lag malerisch am Fuße des Colodri Berges in Arco direkt neben dem Fluss Sarca in mediteranem Ambiente.

Neben Klettern und Klettersteig, inkl. Nachtklettern, ist auch der Spaß und die Erholung nicht zu kurz gekommen. Diverse Gruppenspiele, Slacklinen, Sonnen und Baden, sowie Geocaching standen auf dem Programm. Auch konnten der wunderschöne botanische Garten und das eindrucksvolle Castello di Arco besucht werden. Ein Besuch von Riva del Garda mit einem Bad im frischen Gardasee durften selbstverständlich nicht fehlen.

Die Verpflegung war ebenfalls bestens und zur Zufriedenheit aller Teilnehmer reichlich. Anschließend beteiligte sich jeder mal an der „Spühlstrasse“ um seine Abwaschfähigkeiten zu testen bevor es am Abend zum gemütlichen Beisammensein in der lauen Abendluft ging. Lediglich am letzten Abend wurde das tolle Wetter von einem heftigen Gewitter unterbrochen, so dass wird doch alle noch nass wurden.

Leider mussten wir nach acht schönen Tagen unsere Zelte abbrechen und uns auf den Heimweg machen, der genauso reibungslos und verlief wie die gesamte Freizeit.Wir freuen uns schon auf die Freizeit im nächsten Jahr.

Arco Homepgage 2011 001

Arco Homepgage 2011 002

 

 

Kletterkurs erfolgreich abgeschlossen

In den letzten vier Wochen wurde vom DAV Sektion Pfullendorf am Kletterturm im Tiefenthal ein Kletterkurs für Kinder und Jugendliche durchgeführt. An diesem haben zehn Personen im Alter von 8 bis 15 Jahren teilgenommen. Mit viel Begeisterung wurden die erforderlichen Knoten und die Sicherungstechnik erlernt. Auch das Klettern selbst kam dabei nicht zu kurz, wobei jeweils die Sicherheit, als oberstes Gebot, im Vordergrund stand.

Nach dem Kurs konnte von acht der zehn Teilnehmern die Prüfung zum Kletterschein „Toprope“ des DAV erfolgreich abgelegt werden. Diese dürfen nun am Kletterturm selbständig klettern und sichern.

Einige der Teilnehmer haben am vergangenen Sonntag bei einem Klettertag am Stuhlfels im Donautal bei Hausen nun auch erste Erfahrung am Fels sammeln können und dabei viel Spaß gehabt.

Weitere Informationen über Kletterkurs und das Klettern am Kletterturm sind auf unserer Homepage www.dav-pfullendorf.de zu finden.

 

Kletterkurs im Donautal erfolgreich abgeschlossen

Am vergangenen Wochenende wurde am 7. und 8. Mai von der DAV Sektion Pfullendorf ein Kletterkurs im Donautal durchgeführt. Die Anzahl der Teilnehmer war mit sieben Personen erfreulich. Die Durchführung erfolgte unter der Leitung der Trainer C Sportklettern Martin Hensler und Eva Straub.

Der Kurs startete am Samstag Morgen am Kletterturm in Pfullendorf. Hier wurden zuerst die Grundlagen vermittelt. Es wurde ein Überblick über die Ausrüstung gegeben, dann erlernte jeder die Kameradensicherung und die Fortbewegung und Sicherung am „Fels“. Anschließend wurde noch das Abseilen trainiert. Nach dem Mittag ging es endlich los Richtung Donautal. Hier wurde das Erlernte bereits in der ein oder anderen Kletterroute angewendet. Zur Belohnung genossen alle am Gipfelkreuz des Stuhlfelsen bei Hausen ein herrlicher Blick auf das Donautal. Nach dem Klettern stand das Abseilen auf dem Programm. Nach den vorherigen Übungen am Kletterturm konnte von allen Teilnehmern eine 30 Meter lange, teils überhängende Abseilstrecke bewältigt werden, auch wenn es teilweise einige Überwindung kostete sich dem Seil und Material anzuvertrauen. Nach dem erfolgreichen ersten Tag freuten sich alle auf das anschließende Grillen und gemütliche Beisammensein.

Am Sonntag ging es frühmorgens erneut ins Donautal. Auf Grund der Anzahl von 15 Personen wurde die Gruppe aufgeteilt. Acht Personen nahmen eine Mehrseillängentour am Schreyfelsen in Angriff, die bekannte „Opakante“. Nach der abwechslungsreichen Felsfahrt wurde 3 x 22 Meter abgeseilt, was hier eine besonders eindrucksvolle Erfahrung ist. Die zweite Gruppe mit sieben Personen bestieg die Alte Hausener Wand. Diese wurde über den Freiburger Weg erklommen und dann 50 Meter abgeseilt. Am Eigerturm wurden einige weitere Routen versucht und auch schon einzelne, schwierigere Stellen probiert. Nach dem die erste Gruppe ebenfalls an der Alten Hausener Wand angekommen war wurden noch zwei Routen am Fischerfels beklettert und anschließend am Nachmittag der Kletterkurs erfolgreich abgeschlossen.

Insgesamt bot der Kletterkurs die Möglichkeit das Klettern am Fels und die notwendige Sicherungstechnik kennen zu lernen, damit man sich dort ohne unnötiges Risiko fortbewegen kann. Alle Teilnehmern und Betreuer hatten sehr viel Spass und freuen sich schon auf den Kurs im kommenden Jahr.

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MTB-Tour zum Haldenhof am Karfreitag

Zum Saisonstart unternahm die Mountainbike-Gruppe der DAV-Sektion Pfullendorf am Karfreitag bei herrlichem Frühlingswetter mit 14 Teilnehmern eine Tour zum Haldenhof.

Die Strecke führte nach dem Einfahren auf einem kurzen Single-Trail durch das Ruhestetter Ried zu einer Abfahrt durch das „Sauloch“. Weiter radelten die Teilnehmer den Zwingenburgweg hinauf zum Kajen, einem Aussichtspunkt, der den Blick vom Bodanrück zu den Hegaubergen zulässt. Im Anschluss galt es nach einer Abfahrt nach Bondorf den letzten Anstieg vorbei an der Hildegardlärche, einem Naturdenkmal, zu bezwingen, bevor der Blick auf den Überlinger See frei wurde und der Haldenhof zur Mittagsrast lockte.

Gut gestärkt verlief die Strecke auf einem Trail entlang der Kante, die immer wieder den Blick über den Bodensee freigibt, weiter auf den Sipplinger Berg hinunter nach Nesselwangen. Nach einem kurzen Anstieg verlangte ein quer über den Weg liegender Baumstamm auf matschigem Untergrund bei der Abfahrt nach Billafingen etwas an Geschicklichkeit. Doch eine „Showeinlage“ konnte nicht vermieden werden. Der letzte Anstieg führte die Biker durch den Weiler Unterbach nach Oberhaus und weiter über den Spießhof, Alberweiler, Ebratsweiler, Mühlhausen, Aach-Linz zurück nach Pfullendorf. Bei der Tour wurden ca. 60 km und 950 hm gefahren.

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MTB_24042011

Erwachsenenskikurs 2011 des DAV Pfullendorf

 Vom 27. bis 30. Januar veranstaltete die Ski- und Snowboardschule des DAV Pfullendorf eine Erwachsenenfreizeit.

Die 35 Teilnehmer trafen sich bereits am Donnerstagabend im vereinseigenen Haus Don Bosco in Au. Von Freitag bis Sonntag wurde dann in Warth, bei strahlendem Sonnenschein, Ski und Snowboard gefahren. Beim Après Ski an der selbst gebauten Schneebar fand der Tag seinen Ausklang. Auch für die Verpflegung auf der Hütte war bestens gesorgt. Die Freizeit bietet nicht nur Ski- und Snowboardkurse für Anfänger, sondern auch fortgeschrittene Ski- und Snowboardfahrer konnten ihr Können durch Tipps und Tricks der Profis verbessern.

Das Highlight des Wochenende auf der Hütte war die Verabschiedung von Franziska und Kurt Seeger, Uschi und Otto Zimmermann, die seit nun zwanzig Jahren aktiv dabei waren und von dem Lehrteam mit einem Lied, Diashow und Geschenk gebührend verabschiedet worden sind.

Das Team der Skischule freut sich bereits auf die Erwachsenenfreizeit im nächsten Jahr.

Skifreizeit2011

Kinderfreizeit 2011 des DAV Pfullendorf

Vom 1. bis 6. Januar veranstaltete das Ski- und Snowboardlehrteam des DAV Pfullendorfs seine alljährliche Kinderfreizeit für Kinder- und Jugendliche von 9 bis 15 Jahren.

Am 1. Januar kamen die 41 Teilnehmer nachmittags am Haus Don Bosco in Au/Österreich an. Nach einer abendlichen Kennenlernrunde wurden ab dem nächsten Tag vier Tage lang die Pisten in Mellau-Damüls mit Ski und Snowboards unsicher gemacht.

Nach der Piste wurden die Teilnehmer dann wie jedes Jahr von unserem Küchenteam bestens versorgt, bevor die Tage mit verschiedenen Spielen wie zum Beispiel Hüttenrallye und Wetten Dass ihren Ausklang fanden.

Kinderfreizeit2011